Da ich letztens gefragt wurde, ob ich dieses Jahr wieder eine Weihnachts-Spendenaktion mache… Nein, denn gerade in diesem Jahr gibt es Viele, denen es nicht so gut geht, die mit den Auswirkungen und Sorgen dieses Jahres zu kämpfen haben… Jeder, der spenden möchte und kann, möge dies tun, wo immer es ihm am Herzen liegt, denn besonders in diesem Jahr ist die Not überall sehr groß! Und für die, denen es nicht möglich ist, der tue es trotzdem… von Herzen! Wärme schenken, Hoffnung und Halt für die, die es dringend brauchen, für die, die niemanden haben… Menschen und Tiere. Sei ein Licht für jemanden! Seid füreinander da! Danke an alle, die etwas tun, die helfen, die nicht wegsehen!

(Wir schenken uns ja traditionell zu Weihnachten nichts und so geht unsere diesjährige Weihnachtsspende, ich hatte es schon einmal geschrieben, an Straßenhunde Mallorca, Silvi und Imre, für die geretteten Tiere und ihre wundervolle Tierschutzarbeit. Und an Bettina A. Müller, die auf ihren Reisen Hilfspakete für die Ärmsten der Armen in Dörfern und abgelegenen Gebieten verteilt und die sich demnächst wieder auf den Weg macht, dieses Mal nach Griechenland!)

In diesem Sinne… Habt einen schönen Abend ♥

(Sylvia Raßloff)

Es sind die besonderen Engel, die oft viel zu früh wieder gerufen werden…

Plötzlich und unerwartet ist Tommy über die Regenbogenbrücke gegangen. Die Umstände, sich nicht verabschieden zu können, ihn in guter Hoffnung in der Klinik zurückzulassen… Es war ein großer Schock und für seine ganze Familie schwer zu verkraften.

Danke von Herzen für diese so schöne Rückmeldung zu meinem berührenden Seelengespräch mit Tommy ♥ Es ist so wichtig, mit ihnen Kontakt aufzunehmen, um zu wissen, dass es ihnen gut geht und ich freue mich, wenn die Gespräche helfen, etwas besser mit der Trauer und dem Verlust umzugehen, ja, den Schmerz etwas zu lindern.

Zu wissen, dass sie uns weiter begleiten und dass wir uns irgendwann wiedersehen…

“Liebe Frau Raßloff,

entschuldigen Sie bitte das späte Feedback, aber ich bin vor 4 Wochen an Corona erkrankt und leider immer noch nicht ganz fit…

Vielen Dank, dass sie sich Zeit genommen haben, um mit Tommy zu sprechen. Ich habe mir das Gespräch viele Male durchgelesen und geweint, da der Schock des plötzlichen Verlusts immer noch sehr tief sitzt.

Es sind in der Zwischenzeit einige Wochen vergangen und wir versuchen ganz oft an die schönen Momente mit Tommy zu denken. Wir hatten das Gespräch so herbeigesehnt, die Angst wir würden uns danach noch mehr Vorwürfe machen und nicht loslassen können, war unbegründet.

Ihre und seine Worte helfen, den Schmerz zu lindern und die Geschehnisse anzunehmen. Es ist schön zu hören, dass es ihm dort wo er jetzt ist gut geht. Das Protokoll des Gesprächs ist ein wertvoller Schatz, den ich gut aufbewahren werde.

Ich danke Ihnen für Ihre Hilfe, wünsche trotz dieser herausfordernden Zeit, die wir alle gerade durchmachen, noch eine schöne Vorweihnachtszeit und viel Erfolg mit Ihrem neuen Buch, dass hoffentlich ganz viele Menschen da draußen erreichen wird!

Bleiben Sie gesund!

Mit freundlichen Grüßen

Tanja

P.S. Sie dürfen es gerne veröffentlichen. Wenn es für Sie ruhiger geworden ist (ich verfolge Ihre viele Arbeit mit verpacken, versenden etc.) möchte ich auch gerne das Buch bestellen. Die Leseprobe hat mich sehr berührt… Ihnen und Ihrer Familie alles Gute!”

Danke von Herzen für diese so schöne Rückmeldung zu meiner Tierkommunikation mit Amy, die als junger Hund aus dem Tierschutz in Rumänien kam, wo sie mit ihrer Mutter und den Geschwistern von der Straße gerettet wurde. Ich habe mit ihr über Verhaltensprobleme, die sie Zuhause gegenüber ihren Menschen und in verschiedenen Situationen zeigt, über ihre Ängste und Beweggründe gesprochen und es war ein sehr berührendes Gespräch ♥

Es ist so wichtig, die Tiere zu verstehen, warum sie sich so verhalten und es verändert sich so so viel, sobald wir anfangen, sie zu hören und wirklich mit ihnen zu sprechen. Ich freue mich sehr über die Veränderungen und Fortschritte, die es seitdem gibt! Und vor allem, dass mein Buch so sehr dabei hilft! Das ist der Weg zum Vertrauen! Für Mensch und Tier…

“Liebe Sylvia,

deine Nachricht über das Gespräch mit Amy hat mich sehr berührt. Ich danke dir von Herzen!!

Ich habe mir den Text mehrmals durchgelesen und auch als ich ihn meinem (eher skeptischen) Freund vorgelesen habe, musste selbst er immer wieder zustimmend nicken. Ich musste oft schlucken und hatte Tränen in den Augen. Auch Dinge über mich zu lesen war teilweise sehr konfrontierend und hat mich nachdenklich gemacht.

Es ist wahr, was du über Amy schreibst. Ich habe das Gefühl, mir wurden die Augen geöffnet, auch wenn ich einiges schon geahnt hatte. Jetzt macht alles Sinn. Ihr Knurren, das ständige Bellen und ihr ganzes Verhalten. Amy ist sehr ängstlich und verunsichert und es tut weh zu wissen, dass sie hier eine wichtige Rolle übernommen hat, der sie eigentlich nicht gewachsen ist. Sie ist gefangen in ihrer Angst und doch versucht sie uns zu beschützen, das ist nicht nur mutig sondern auch ein wahnsinniger Liebesbeweis!

Heute Morgen habe ich mir einen Moment Zeit genommen für Amy. Eigentlich ist sie ein Morgenmuffel und knurrt oft in ihrem Körbchen vor sich hin. Das tat sie heute auch, aber als ich mich aufs Sofa gesetzt habe und anfing, ganz ruhig und liebevoll mit ihr zu reden, kam sie sofort und legte sich an meine Füsse. Sowas macht sie sonst nicht, aber normalerweise lasse ich sie auch in Ruhe, wenn sie knurrt.

Ich habe ihr immer wieder gesagt, dass sie mir vertrauen kann, dass ich sie beschütze und dass wir beide an unseren Ängsten arbeiten müssen. Währenddessen habe ich die Stellen an ihrem Körper massiert, von denen du schreibst, dass sie angespannt sind. Ihre Schulter, die Hinterbeine und die Wirbelsäule entlang. Nach einem kurzen Grummeln hatte ich das Gefühl, sie konnte sich fallenlassen, es hat ihr gut getan und sie hat mir in dem Moment ihr ganzes Vertrauen geschenkt und das war wunderschön! Ich denke, solche Momente braucht sie und die werden wir nun öfters erschaffen.

Du hast Recht, Amy und ich sind uns ziemlich ähnlich. Sogar die Verspannungen im Nacken haben wir beide. Und auch wenn ich das Gefühl hatte sehr stark sein zu können wenn ich es muss, so wie bei meiner Erkrankung, so bin ich doch ein sehr unsicherer und eher ängstlicher Mensch. Genau wie Amy. Daran möchte ich etwas ändern, aber das lässt sich nicht einfach abstellen, weder bei Amy noch bei mir. Wenn man immer mit einer Gewissen Angst gelebt hat, muss man erstmal lernen loszulassen und zu vertrauen.

Genau dabei hilft mir dein Buch, liebe Sylvia. Es ist nicht nur für die Tierkommunikation gut, sondern für alles um mich herum! Jedes Mal, wenn ich darin lese, tauche ich in eine Art andere Welt ein, so fühlt es sich an. Und ich hoffe, dass ich es irgendwann schaffe, ohne Unsicherheit mit Amy und unseren anderen Tieren zu kommunizieren.

Ich verstehe, dass Amy nichts mit meinen ersten telepathischen Versuchen anfangen konnte, denn ich habe ihr erstmal keine Botschaft geschickt, sondern nur versucht, mich in sie hineinzufühlen, aber das hat sie anscheinend eher verwirrt. Auf die nächsten Versuche werde ich mich besser vorbereiten und vorher gut erden. Letztens habe ich einen Baum umarmt, aber doch geguckt, ob gerade niemand vorbeikommt, da es sich noch etwas ungewohnt anfühlt….

Übrigens hatte ich gestern bei unserem Spaziergang schon das Gefühl, dass Amy nicht mehr so sehr in Panik gerät auf dem Deich. Wir mussten ihn zwar nur kurz überqueren, aber es kamen sogar 3 Fahrradfahrer vorbei und normalerweise schreckt Amy dann immer stark zurück. Dieses Mal habe ich, bis die Fahrräder vorbei waren, mit Amy gesprochen und ihr immer wieder gesagt, dass alles gut ist und sie das toll macht. Ich denke, das hat sie beruhigt!

Es ist wirklich erstaunlich, wie man mit kleinen Veränderungen schon etwas bewirken kann. Wir machen gefühlt schon kleine Fortschritte!!! Liebe Sylvia, ich danke dir sehr dafür, dass du dir Zeit genommen hast, um mit Amy zu sprechen. Es war gut, das alles mal zu lesen, auch woher es kommt und was Amy braucht. Wir werden daran arbeiten.

Ich schicke dir eine ganz herzliche Umarmung, wünsche dir eine schöne Weihnachtszeit und bin so froh, dich gefunden zu haben.

Viele liebe Grüsse

Tanja”

Es ist kalt. Bitterkalt. Draußen schneit es. Die Flocken tanzen vor den vergitterten Fenstern, die man nur von unten sehen kann. Zu weit oben, um rauszuschauen.

Drinnen ist es auch kalt. Die, die zu zweit oder zu dritt sind, können sich aneinander kuscheln. Manche liegen alleine. Die Glücklichen haben einen Plastikkorb. Die Kranken eine Decke. Es ist ruhig heute Abend. Anders, als sonst. Die Menschen sind nach Hause gegangen zu ihren Familien.

Und irgendwann fängt ein Hund an zu erzählen, wie es ist, wenn bei den Menschen Weihnachten ist. „Dort gibt es einen Baum, an dem viele bunte Lichter leuchten. Es ist ganz warm und gemütlich und es riecht so wunderbar und gibt so viel zu essen, dass jeder satt wird. Es werden Lieder gesungen und Geschichten erzählt. Die Kinder bekommen Geschenke. Auch die Tiere, die sehr geliebt werden…“ und so verbreitet sich diese Geschichte von Box zu Box, von Tür zu Tür, von Gitter zu Gitter… auf Betonböden, in Hütten und dunklen Verschlägen, sogar auf der Straße wird sie Jahr für Jahr wieder erzählt.

Sie spendet Trost für die Kleinen und sie wird den Neuankömmlingen erzählt, die in der Nacht noch weinen. Und mit jedem Hund, der sie weitererzählt, wird sie schöner und bunter. Jeder malt noch ein Weihnachtsgeschenk hinzu. Eine weiche Decke, einen noch größeren Knochen. Egal, in welcher Sprache und wo auf dieser Welt… Es ist der schönste Traum, den diese Hunde haben… der Traum von einem Zuhause. Der Traum von einer Familie. Der Traum von Weihnachten.

„Manchmal bekommen auch wir etwas zu Weihnachten. Es gibt auch Menschen, die an uns denken… irgendwo… Das ist dann eine große Sache für uns hier… ein wunderbares Gefühl. Und es riecht so gut … nach Geborgenheit.” … „Sowas gibt es doch gar nicht!“

„Doch!“ sagen alle einstimmig und etwas zu laut… weil es in diesem Jahr nichts gibt… Die, die es noch nie erlebt haben, schweigen. Keiner will diesen Traum zerstören… Besonders für die Kleinsten, die mit großen Augen zuhören und die Geschichte wieder und wieder hören wollen, bevor sie einschlafen. Und für die, denen der Tod bevorsteht und für die anderen, die schon so viele Jahre warten und deren Augen müde geworden sind…

Gerade für sie ist es so wichtig, aber auch für alle anderen, dass dieser herrliche Traum niemals ausgeträumt ist, dass dieser kleine Hoffnungsschimmer für immer bleibt und jedes Weihnachten wieder in ihren Herzen glimmt … dass es irgendwo auf der Welt Menschen gibt, die an sie denken… und dass sie irgendwann einmal mit eigenen Augen sehen werden, dass es Weihnachten wirklich gibt.

Bitte hört niemals auf, den Tieren zu helfen!

(Sylvia Raßloff)