Ich liebe diese stillen Momente am Morgen… und um mich herum das Leben – das Licht, die Energie, das Zwitschern, die Luft – fühlen, hören, riechen… einfach SEIN…

Du kommst heim… und ziehst deine Schuhe aus… deinen Mantel. Pfoten tapsen dir entgegen. „Zuhause“… wie gut das tut. Du kniest dich nieder… Den Boden spüren… Herzen auf gleicher Ebene. Augen… Seelenkontakt. Geborgenheit… Liebe. Kannst dich spüren jetzt. Wie die Tiere auch. Sie haben keinen Mantel. Keine Schuhe. Nur sich selbst. Reine Seele. Reines Herz, in das du direkt blicken kannst. Dich fallenlassen. Nur du sein. Nackt. Ohne schützende Hülle. Ohne Schuhe…

Denn manchmal sind sie zu groß, manchmal zu eng, manchmal zu hoch… lassen uns stolpern… aber sie schützen… lassen uns weiter laufen, ohne innezuhalten, weil wir die Steine nicht spüren… mit festerem Schritt sicherer wirken. Die Spuren, die Wege, die du bis hier gegangen bist, Schmutz und Staub… weggeputzt… wie neu nach außen. Doch im Herzen… im Herzen sind wir barfuß… wie die Tiere. Ungeschützt. Leicht verletzlich… Im Herzen sind wir uns nahe, näher, als jemand es je sein wird. Ohne Mantel, ohne Maske. Mit all unseren Narben…

Sie haben diese Wärme, auch wenn es kalt ist, wärmen alles um sich herum… und unsere Herzen gleich mit. Sie brauchen keine Schuhe… sind wahrhaftig, echt… immer. Verbunden mit der Erde, der Natur… mit wunderbar schmutzigen Pfoten… Nasen, die uns zum Lachen bringen. Bei ihnen sind wir zuhause… gut aufgehoben. Eingehüllt… “Es fühlt sich so gut an…” denkst du und ziehst deinen Mantel noch ein Stück fester um dich… die Hände tief in den Taschen vergraben…

“Glatt gebügelt…” denkst du… und für einen kurzen Moment an das so unendlich weiche Fell. Menschen schauen dich an… und sehen dich doch nicht wirklich. Keiner will wissen, wer du bist… Solange du lächelst. Keiner sieht, dass du eigentlich frierst… Kalter Wind fährt dir ins Gesicht… und du schaust auf deine Schuhe. Sie sind zu eng geworden… doch ein bisschen glänzen sie noch. Sie tragen dich weiter… während du dich danach sehnst… „nach Hause zu kommen“. Später…

Dich endlich wieder spüren zu können… Verletzlich zu sein… aber nicht verletzt zu werden. Verstanden zu werden, ohne dich erklären zu müssen… Nur du zu sein. Vertrauen/Verbindung… weil Ihr euch kennt. Liebe ohne Bedingungen… Verstehen, ohne Worte… Von Herz zu Herz und Seele zu Seele… barfuß.

(c) Sylvia Raßloff

Ich werde immer für die Tiere sprechen… und voller Begeisterung all das weitergeben – je mehr ich ihr wunderbares Wesen, ihre tiefe Liebe zu uns und ihre Weisheit erfahren darf. Ich werde nicht aufhören, aus tiefstem Herzen mit ihnen zu fühlen, ihnen eine Stimme zu geben und andere dafür zu begeistern, wirklich mit ihnen in Kontakt zu treten… sie zu verstehen, ihre Göttlichkeit zu sehen und von ihnen zu lernen… und ich werde niemals aufhören, ihnen zu helfen!

(Sylvia Raßloff)

Was wäre die Welt ohne sie? … die Tiere…

Danke Marion: Wow! Dieses Video berührt mich sehr ❤️. Ja die Augen sprechen Bände, man muss sie nur verstehen. Ich danke dir dafür ❤️”

Das Leben besteht aus vielen Augenblicken…

kleinen Momente des Glücks, die uns im Alltag vielleicht nie so aufgefallen sind… Momente, die uns am meisten berührt haben, aber längst vergessen waren… und an die wir uns erinnern werden… uns so sehr wünschen, die Zeit zurückzudrehen, irgendwann…

Die Zeit mit denen, die wir lieben, ist etwas ganz Besonderes! Wir sollten die Augenblicke mit ihnen genießen… solange sie bei uns sind. Von Tag zu Tag und Augenblick zu Augenblick… solange uns bleibt.

(Sylvia Raßloff)