Erinnerung…

heißt… die Zeit zurückdrehen… für einen kurzen Moment…

Erinnerung… sind Bilder… ist ein Lächeln… sind Tränen… ist ein Gefühl…

Erinnerung tragen wir im Herzen… sie ist ein Teil von uns… sind wir…

unser Leben… ein Ort der Freude… der Sehnsucht…

der Dankbarkeit… der wunderbaren Augenblicke…

Nein, sie ist kein Ort der Trauer… Erinnerung ist ein Ort des Trostes…

und die Verbindung mit denen, die uns begleitet haben…

Solange wir leben, werden auch sie leben…

und wenn wir uns erinnern, können wir sie sehen…

sie hören… fühlen… riechen…

Erinnerung ist das, was für immer bleibt.

© Sylvia Raßloff

3 Kommentare
  1. Sylvia Marrer sagte:

    Liebe Sylvia,
    bereits beim lesen des wunderschönen Textes schossen bei mir gleich wieder Tränen in die Augen. Du schreibst Erinnerung ist kein Ort der Trauer. Oh doch! Auch nach eineinhalb Jahren seit ich meinen Seelenhund infolge Cushingsyndrom mit 13 1/2Jahren über die Regenbogenbrücke gehen lassen musste, tut es immer noch weh, vermisse ihn schmerzlich als wäre es gestern gewesen. Wir waren in all den Jahren keinen einzigen Tag voneinander getrennt. Manchmal kann ich es für eine gewisse Zeit “vergessen” doch bei Situationen wie diesen Worten z.B. ist die Traurigkeit wieder zurück.Habe seit ein paar Monaten wieder eine süsse kleine Maus, sie ist lieb und liegt gerade jetzt zusammengerollt auf meinem Schoss. Vielleicht braucht es noch Zeit zum ganz zusammenwachsen was denkst du geht es anderen auch so?
    Freue mich immer über deine Texte und würde sie gerne in einem Buch immer wieder nachlesen Danke dir dafür und grüsse dich
    ganz herzlich
    Sylvia

    Antworten
    • Sylvia sagte:

      Liebe Sylvia, die Tiere wollen nicht, dass man ewig um sie trauert, sie wollen, dass wir wieder glücklich sind und dankbar für die Zeit mit ihnen… uns an die schönen Dinge erinnern. Einem jeden von uns ist nur eine gewisse Zeit in diesem Körper gegeben. Wie lange das ist, ist vorherbestimmt. Wir können nicht ewig leben und irgendwann ist es vorbei, wenn der Körper nicht mehr funktioniert, so bleibt doch die Seele erhalten. Sie wird dich auf jeden Fall weiterhin begleiten. Erinnere dich mit Freude und trauere nicht mehr. Euch war eine schöne Zeit vergönnt! Die Tiere wollen nicht, dass ihr Platz leer bleibt… Es ist das schönste Geschenk, was wir ihnen machen können, ihren Platz einer armen Seele zu geben, wieder zu lieben und glücklich zu sein. Ihr werdet zusammenwachsen und sie wird sich tief in dein Herz schmuggeln, wo neben deinem Seelenhund noch viel Platz ist. Liebe Grüße Sylvia

      Antworten
      • Heidelore Grundner sagte:

        Testament eines Hundes

        Wenn Menschen sterben, machen sie ein Testament,
        um ihr Heim und alles, was sie haben, denen zu hinterlassen,
        die sie lieben.

        Ich würde auch solch ein Testament machen, wenn ich schreiben könnte.
        Einem armen, sehnsuchtsvollen, einsamen Streuner würde ich
        mein glückliches Zuhause hinterlassen, meinen Napf, mein kuscheliges Bett,
        mein weiches Kissen, mein Spielzeug und den so geliebten Schoß,
        die sanft streichelnden Hand, die liebevolle Stimme,
        den Platz, den ich in jemandes Herzen hatte,
        die Liebe, die mir zu guter Letzt zu einem friedlichen und schmerzfreien Ende
        helfen wird, gehalten im tröstenden Arm.

        Und wenn ich einmal sterbe, dann sag bitte nicht:
        „Nie wieder werde ich einen Hund haben, der Verlust tut viel zu weh!”
        Such Dir einen einsamen, ungeliebten Hund aus und gib ihm meinen Platz.
        Das ist mein Erbe.
        Die Liebe, die ich zurück lasse, ist alles, was ich geben kann.

        Antworten

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.