Was ich gerade tue? fragt Facebook… (O.K. ein kleiner Einblick, neben Rückmeldungen zu sehr berührenden Fällen… Z.B. einem Gespräch, in dem es um die Sorgen, die Trauer und den Abschied von einem „Sternenkind“ geht… was auch die Tiere der Familie tief mit uns verbunden tragen und wie sie uns helfen…) Ich durfte mit einer verstorbenen Seele sprechen. Nach 12 gemeinsamen Jahren mit einem Seelenhund an der Seite ist der Abschied unglaublich schwer. Der Schmerz ist groß und viele Fragen bleiben offen… ja auch Zweifel, ob alles so richtig war am Ende. Dann ein Notfall, ein Hund, dem es gar nicht gut geht und wo es immer wieder große Sorgen und Probleme gibt… Auch werde ich mich noch mit einer Hündin verbinden, die ihre Babys verloren hat…

Tiere sind Engel… die zu uns kommen, um uns zu zeigen, was wahre Liebe ist… und sie hinterlassen ganz viel davon, wenn sie gehen… ♥

Jedes Tier geht ohne Besitz durchs Leben…

doch sie geben uns die größten Geschenke, die wir erhalten können. Wir sollten sie immer dankbar annehmen… sie zu schätzen wissen… ihnen all das zurückgeben und sie niemals enttäuschen… Uns Zeit nehmen… für sie… denn Zeit ist das Kostbarste, was wir haben… geben, schenken können… um ihnen für all das zu danken…

… solange sie bei uns sind!

(Sylvia Raßloff)

Fast täglich spreche ich mit Menschen, deren Tiere sehr krank sind oder die ihre Tiere verloren haben… spüre ihren Schmerz, ihre Trauer, ihre Hilflosigkeit… Viel zu oft ist es der Fall, dass die Tiere plötzlich, ohne Vorwarnung gehen – oft zu jung, um zu sterben – eine schwere Krankheit, ein schlimmes Ereignis sie aus dem Leben reißt… Mein Engel heute Nacht und das Licht… ist für so Viele, die ich begleite, begleitet habe, bei ihnen bin… Für alle, die wachen, die Sorgen haben… die Jemanden vermissen… Ich sende euch eine Umarmung ♥

“Manchmal ist es so schnell vorbei….

Manchmal ist heute schon die Erinnerung von morgen… Augenblicke… werden zu Bildern der Vergangenheit… Berührung zur Sehnsucht… Ich hab doch eben noch dein Fell gespürt?… deinen Geruch gerochen? Plötzlich sind sie… Engel… irgendwo… doch hier nur der tote Körper. Kalt. Gestern noch… warst du da…

Und wir dachten, wir hätten noch ewig Zeit… Wir denken immer… wir haben noch ewig Zeit… Dinge zu erledigen, zu verzeihen, zu reden, zu berühren, zu lieben… ZU Leben.

Es kann so schnell vorbei sein… und wir können nichts zurückholen… Nur die Erinnerung… Die Sehnsucht… Der Schmerz bleibt… das Bedauern… die verpassten Gelegenheiten. Deshalb sollten wir tanzen und lachen und Feten feiern, über die Stränge schlagen… mit denen, die wir lieben… das Leben leben und alles in uns aufsaugen, so sehr es nur geht! Jeden Augenblick, jeden wunderbaren Moment… denn Egal, wie groß oder klein die Pfoten sind…

Bereits, wenn wir ihnen begegnen, wissen wir, dass sie uns nur eine gewisse Zeit begleiten werden… Weil sie Engel sind… die gerufen werden… zurückzukehren… irgendwann… und immer zu früh… Dass sie Flügel haben… wie sehr sie uns unterstützt und getragen haben, merken wir dann… wie unendlich tief wir fallen, wenn sie gehen.”

(© Sylvia Raßloff)

“Der morgige Tag oder das nächste Leben… was zuerst kommt, wissen wir nie.” (Tibetisches Sprichwort)

Auch wenn du nicht mehr bei mir bist…

Danke von Herzen für diese berührende Rückmeldung zu meiner Tierkommunikation mit Gismo <3 (Eine Ode an eine ganz besondere Seele…). Es ist das Schwerste von allem, einen geliebten Seelengefährten zu verabschieden… mit dem schmerzhaften Verlust zurechtzukommen… und manchmal erreichen mich Hilferufe, die einfach tief in der Seele berühren… Danke Elmar! „Ich bin schon vor einigen Monaten über „Und plötzlich sind sie grau geworden… “ auf sie aufmerksam geworden… Gismo war wie ein Lebensschrittmacher für mich. Eine Mischung aus Dynamit und Buddha… Ich würde so gerne nochmals den Duft hinter seinen Ohren einsaugen…“

„Liebe Sylvia…

Mir fehlen die Worte und mein Blick ist immer noch tränenverschleiert. DANKE!!!

Ja, genaus war/ist er. Unglaublich, was sie da alles von ihm erfahren haben. Ich muss das alles erst mal verdauen… Als Anlage sende ich ihnen noch einige Bilder zum Thema „“Sand“, „Dabeisein“ und „im gestreckten Galopp über unseren Hausberg rennen“. Wir hatten eine gemeinsame Welt und auch ich wäre für ihn durchs Feuer gegangen…

Ihr Gespräch mit Gismo hat mir eine grosse Erleichterung verschafft. Der grosse Felsbrocken „Schuld“ lastet nicht mehr auf meiner Seele. Die Kopfentscheidung für den letzten Liebesdienst ist das Eine; die Rekation des Herzens/ der Seele darauf ist das andere. Gismo und ich haben über 7 Jahre lang zusammengelebt. Mit Ausnahme der Wochenenden war ich „alleinerziehend“. Diese 7 Jahre habe ich an Gismo ausgerichet. Er hing genauso sehr an mir wie ich an ihm.

Gismo hatte ein erstes Leben, von dem ich nichts Genaues weiss. Der Vorbeseitzer hatte ihn gegen Übergriffe durch Kinder „desensibilisiert“. Er hat ihn an den Ohren und am Schwanz gezogen und wenn Gismo aufbegehrte, gab es „Strafe“. Als wir ihn übernommen haben, konnte ich ihn nicht umarmen, ohne dass er fiepte und urinierte. Aber nach ein paar Wochen waren wir „beste Freunde“. Ich konnte ihn fast 100%ig ohne Leine kontrollieren. („Grösste Feinde“ – bestimmte andere unkastrierte Rüden – waren die Ausnahme.) Katzen gegenüber war er ein absoluter „Gentleman“.

Er hat es geliebt – möglichst nass und dreckig -, verbotenerweise auf’s Bett zu springen. Natürlich hat er immer bei mir im Schlafzimmer geschlafen… Und, und, … So Vieles hat Gismo ihnen ja erzählt. Einmal ist er auf der Suche nach mir über eine Mauer 3 Meter in die Tiefe gesprungen… Nach der anfänglichen Trauer ob des „physischen“ Verlustes überfallen mich seltener und dafür intensiver Trauerattacken ob des seelischen Verlustes. Im Detail kann ich gerade nicht darauf eingehen, da die Tränen sonst wieder haltlos fliessen… Der Felsbrocken wird kleiner, aber immer härter…

Letztens habe ich einen 10monatigen Schäferhundrüden kennengelernt. „Charly“. Er hatte viel von Gismo… Ein Rambo-Clown auf der Suche. Beim Anschauen von einigen der VIELEN Aufnahmen, die ich von Gismo gemacht habe, ist mir aufgefallen, dass Gismo sich in den letzten Jahren verändert hat. Vom offenen Feuer zur inneren Glut. Ja, er hat seine Aufgabe sehr gut erledigt und ich glaube, er hat sich zu dem entwickelt, der er werden sollte.

Jetzt fliessen sie dann doch…

Alles Liebe

Elmar

P.S. Gerne dürfen Sie etwas von mir veröffentlichen. Ohne die Texte auf Ihrer Website hätte ich nicht zu Ihnen gefunden „… und bleibst für immer Mein Hund.“ Ich bin gerade in Urlaubsvorbereitung nach Südfrankreich. Dort waren wir auch schon mit Gismo… Vielleicht eine Spurensuche in den Ausläufern der Pyrenäen und eher zögerliches Loslassen… In den Bergen oberhalb von Banyuls hat jemand einen grossen Busch in die Form eines Hundeskopfes gebracht. Sicher das Vermächtnis einer grossen Liebe…“