Schlagwortarchiv für: Tiere-verstehen.com Texte Sylvia Raßloff

Danke für eure lieben Kommentare dazu auf meiner FB-Seite:

„Ich danke dir so sehr für deine Worte, liebe Sylvia, die mich so sehr berühren und von all dem sprechen, als würdest du in meine Seele schauen, denn auch auch ich bin so unendlich müde…  fühl dich umarmt, mein Engel  ❤“ (Silvia)

„Ein wundervoller Text, liebe Sylvia. Genau im richtigen Moment… wir alle haben diese Tage, Wochen wo es uns nicht gut geht. Wo wir uns scheinbar im Kreis zu drehen scheinen. In diesem Momenten zu versuchen nicht aufzugeben, wieder aufzustehen und weiter zu machen… nicht leicht, ich weiß!In diesen Zeiten versuche ich wieder Kraft zu tanken, versuche mir kleine Momente der Stille zu erhaschen- einen Tag am Gipfel oder einen Abend auf einer Alm. Seit meine Patty nicht mehr bei mir ist, gelingt es mir nicht mehr so gut…. ich kann sie immer noch spüren und in schweren Augenblicken ist sie bei mir, ganz nah…. Was wäre das Leben ohne die Tiere?.? Eine trostlose Welt ❣❣❣ Danke für Deine immer so wunderschönen und einfühlsamen Worte… du bist ein Engel 👼“ (Iris)

Sie drücken das aus, was wir – vielleicht viel zu lange schon – in uns unterdrücken, sind Führer zu unserem Inneren… und machen uns besonders auf die Themen der Seele aufmerksam, um uns zu helfen…

Schau da hin, wo`s weh tut… Vielleicht ist es Schlaflosigkeit, Erschöpfung, Müdigkeit, Unruhe… Vielleicht sind es Ängste, die wir verdrängt haben, die uns längst Vergangenes zeigen.

Vielleicht schmerzt der Kopf, weil da immer zu viele Gedanken sind, vielleicht sind die Schultern verspannt, weil wir zu viel auf uns genommen haben, zu oft angespannt sind, vielleicht schmerzt der Rücken, weil die Last zu groß ist, die wir seit Langem tragen. Vielleicht spüren wir den Magen, weil wir viel zu oft gestresst sind, die Verdauung, weil wir etwas nicht verarbeiten können, der Druck zu groß ist oder wir zu sehr festhalten an irgendwas. Vielleicht spüren wir unser Herz, weil es zu weh getan hat, wir verletzt wurden… vielleicht, weil wir vergessen haben, uns selbst zu lieben. Vielleicht sind es die Hüften, weil etwas ganz und gar nicht im Gleichgewicht ist, die Blase, die uns verborgene Ängste zeigt, vielleicht die Augen, die Ohren, weil wir nicht hinsehen/hinhören wollen, uns vor etwas verschließen…

Vielleicht… Vielleicht sind es auch unsere Tränen, die vermeintlich ohne Grund fließen… und deren Ursache doch immer tief in uns selbst zu finden ist… Die Seele drückt sich durch den Körper aus und ganz oft sind es auch unsere Tiere, die uns so Vieles aufzeigen, die unser Spiegel sind… Es ist wichtig, genau hinzuschauen, was die Seele uns sagen will, auch wenn es nicht leicht ist, sich selbst zu sehen, ehrlich zu uns selbst zu sein, hineinzuspüren, was fehlt, was wir loslassen, verändern sollten… und liebevoll verabschieden, was nicht mehr zu uns gehört, was uns belastet… Ja, auch dankbar zu sein. Denn alles, was uns begegnet/begegnet ist, hat einen Grund, war da, um zu lernen, uns stärker zu machen, um zu wachsen, um unseren Weg zu finden und ihn zu gehen… und letztendlich zu heilen.

(Sylvia Raßloff)

Er saß auf einer Bank und streichelte seinen Hund, während er leise mit ihm sprach. Ich war so berührt von diesem Anblick, dass ich mich einen Augenblick dazusetzte. Plötzlich sagt dieser Mann zu mir “Warum sind wir so?” Ich entgegnete ihm “Wer?” Der alte Mann wirkte nachdenklich… “Wir… wir Menschen. Warum sind wir so?” Überrascht antwortete ich “Ich weiß nicht…”

Und dann begann er einfach zu reden…: „So viele Menschen sind unzufrieden… sind wütend, verzweifelt, traurig… wollen so Vieles ändern, was um uns herum passiert… und dabei verurteilen sie, grenzen aus, zeigen mit dem Finger nur auf die anderen… doch sie selbst sind nicht bereit, sich zu ändern? Warum sind wir so? Warum lügen Menschen, hassen, verletzen andere? Wir sehnen uns nach Frieden, nach Glück… doch was wir in uns selbst nicht gefunden haben, können wir auch nicht geben… Wir wollen immer nur nehmen. Warum sind wir so?

Wir jammern wir über das Leid auf der Welt für Mensch und Tier, den Raubbau der Natur, die Vergiftung unserer Umwelt… doch selbst wollen wir nichts dagegen tun? Warum sehen wir die Not der Schwächsten nicht und überlassen so Vieles dem Schicksal, geben die Verantwortung einfach ab, ohne zu erkennen, dass so Vieles mit UNS zu tun hat? Wir verschließen die Augen, verdrängen das Leid, während wir uns den Kopf über “Probleme” zerbrechen, die oft keine Wirklichen sind! Warum sind wir so? Warum tun wir uns so schwer, nach unseren Herzen zu handeln… und vielleicht etwas zu verändern, solange wir leben?“

Der alte Mann sah mich an und ich fragte „Haben Sie die Antwort gefunden?“ Er zögert einen Moment, bevor er fortfährt: „Ich bin alt, habe viel gesehen, erlebt und gelernt… habe vertraut, geliebt und gekämpft. Bin oft gefallen, wurde belogen und verletzt… habe viele Seiten des Lebens kennengelernt und bin so vielen verschiedenen Menschen begegnet. Ich habe viel Zeit damit verbracht, zu versuchen, die Menschen zu verstehen… Doch jetzt weiß ich, dass es Zeitverschwendung war… denn ich habe es nie verstanden, warum Menschen so sind. Genau wie mein Freund hier…“

Er tätschelte liebevoll seinen Hund „der lange auf den Straßen lebte und nun mein treuester Gefährte ist. Menschen wollen sich nicht ändern…“ Es klingt endgültig aus seinem Mund… Der Hund legt vertrauensvoll den Kopf auf sein Bein. Und so sitzen wir eine Zeit gemeinsam auf dieser Bank… und es fühlt sich so friedlich an. Doch die Gedanken wollen keine Ruhe geben und so sage ich in die Stille hinein zu ihm… „Aber es sind nicht alle so! Es kann doch nicht sein, dass alle Menschen einfach alles so hinnehmen… Es gibt doch Menschen, die anders sind…?“ Der alte Mann schweigt.

Nach einer Weile sagt er: „Die Antwort ist Liebe! Die wahre, reine, bedingungslose Liebe… zur Natur und zu allem, was lebt. Sie vermag Berge zu versetzen, alles zu verbinden und alles zu heilen. Ja, es gibt sie, diese Menschen, überall… Und hier…“ Fragend sehe ich mich um… Als ich mich ihm wieder zuwende, schaut er mir tief in die Augen und sagt: „Wir alle sind auf der Suche nach jemandem, der etwas tut, etwas verändert. Doch die Veränderung beginnt in uns selbst… Bei jedem einzelnen!“

Er stand auf und ging langsam mit seinem Hund davon…

(Sylvia Raßloff)

Danke Martina 📷 www.martina-kaup.de

Danke liebe Carmen für deinen Kommentar dazu und zu meiner Seelenkommunikation mit Purzel ♥

„Liebe Sylvia, ich bin Dir soooooo dankbar! Ja unsere Tiere sind für uns da, sie spüren wie es uns geht und versuchen auf ihre Art und Weise, uns aufzubauen. Menschen, die das nicht verstehen, tun mir wirklich leid-ihr Herz kann nie die Liebe eines Tieres wahrnehmen. Ich persönlich finde es traurig-weil wie gesagt die Tiere sind uns nah-im Leben, so auch im Tode! Danke liebe Sylvia, dass Du immer so schön schreibst-mir geht das Herz auf, wenn ich es lese🤗😘“