Schlagwortarchiv für: Tiere-verstehen.com Texte Sylvia Raßloff

Vollmond im Stier am 12.11.2019 14:34 Uhr

Da, wo DU zuhause bist…

Diese Mondin ist bereits seit Tagen spürbar, denn sie führt zu intensiven Träumen. Vieles zeigt sich und auch einiges, das sich nun verabschieden, ja losgelassen werden möchte… wie die Blätter von den Bäumen. Wir möchten zur Ruhe kommen, wie die Natur auch, fühlen uns teils ausgelaugt… und es geht um Rückzug, Schutz, Geborgenheit, sich auch mal fallen zu lassen… geliebt zu werden, ohne immer geben oder leisten zu müssen… einfach angenommen werden, zuhause zu sein. Viel zu oft suchen wir genau das ausschließlich im Außen… Sicherheit, Bestätigung, Liebe. Doch es geht um dich selbst… um Deine innere Gelassenheit, Dein Selbstbewusstsein, die Liebe zu Dir, ja, Deine innere Stärke…

Solange du an dir selbst zweifelst, unsicher bist, dich selbst nicht liebst… dich nicht in dir selbst zuhause und geborgen fühlst, dich nicht annimmst, wie du bist, wirst du es auch im Außen nicht finden… und jeder kleine Sturm, jede Kritik, jeder Zweifel wird dich wieder und wieder umhauen. Wer soll dich lieben, wenn du es selbst nicht tust? Interessant ist, wenn wir das mal beobachten, dass es genau die Menschen sind, die an sich selbst glauben, die sich selbst leben, die zu sich selbst stehen, mit all ihren Eigenheiten und Fehlern, die auch genau so angenommen werden… Weil sie genau so sind! Das ist die wahre Stärke. Und ich glaube auch, die größte Form von Freiheit…

Wie viele Menschen machen sich klein, haben Angst, sich zu zeigen, Angst vor Ablehnung oder Kritik, Angst, anzuecken… Geh davon aus, dass dich nicht jeder mag! Das ist so! Mach dich frei davon… von der Angst, nicht gemocht zu werden. Du kannst versuchen, alles richtig zu machen, immer nett und angepasst zu sein, und trotzdem – und vielleicht gerade dann – wird irgendjemand einen Fehler finden, deine Art nicht gefallen… irgendwas. Du wirst IMMER etwas anrühren, berühren, etwas auslösen, aufzeigen… Sobald du hinausgehst, gehst du in Resonanz mit der Welt! Und du kannst auch nicht alles richtig machen, es nicht jedem recht machen…

Das ist ein riesen Druck, den du dir auferlegst und ganz sicher wirst du scheitern, dich selbst noch kleiner machen, dein wahres Ich mehr und mehr verleugnen, dir die Freiheit nehmen, einfach zu Sein und dich zu zeigen, wie du bist. Du kannst nur DU sein. Also lebe dich! Denn das macht es doch interessant… Menschen, die ihre Wahrheit in die Welt hinaustragen, die ihre Einzigartigkeit leben. Habe den Mut, dich nicht anzupassen… nicht einzupassen in die Schublade, die jedem gefällt. Die gibt es nicht! Und denke immer daran, am Wichtigsten von allen sind deine Lieben… ist dort, wo dein Herz ist – wo es kein Zeichen von Schwäche ist, sich auch mal fallen zu lassen – da, wo DU zuhause bist!

(Sylvia Raßloff)

Foto: Danke ♥ Jens Messer

Für alle wundervollen Menschen da draußen, die immer an sich zweifeln…

und ich lerne immer noch, jeden Tag… denn sie sind es, die uns einen Spiegel unseres besseren Selbst vorhalten… der Mensch, der wir sein könnten, ohne all unsere Fehler. Demütig und still werde ich oft, wenn ich mit ihnen spreche, bin voller Dankbarkeit immer wieder, über ihre Botschaften… und wie weise sie sind.

Ich würde mir so sehr wünschen, dass immer mehr Menschen sich öffnen, um in diesen Spiegel zu schauen… dass die Menschen nicht aufhören, sie zu schützen, sie zu respektieren, sie nicht zu benutzen, sondern ihnen zuzuhören und ihre Einzigartigkeit, ihr großartiges Wesen zu sehen. Sie sind uns so ähnlich… und doch in so Vielem besser, als wir…

Ihre Liebe, ihre Ehrlichkeit, ihre Naturverbundenheit und Ursprünglichkeit, ihr Überschwang an Gefühlen, die sie niemals verbergen… Es gibt so Vieles, was sie uns voraus haben, so Vieles, was wir lernen können… doch das Größte, was wir von ihnen lernen können, ist, nicht zu urteilen, zu beurteilen, zu verurteilen, wie Menschen es über Menschen tun…

Sie lehren uns, menschlicher und menschenfreundlicher zu sein. Wie dankbar bin ich dafür!

(Sylvia Raßloff)

Doch, was ist das eigentlich? Glück ist für jeden etwas anderes. Es kann ganz groß sein, aber auch ganz klein. Oft ist es nur ein Augenblick… wie ein Schmetterling, der uns in jenem Moment mit seinen wunderschönen Farben, seiner Leichtigkeit zum Lächeln bringt. Will man ihn jedoch festhalten, stirbt er. Glück kann man nicht erzwingen. Für den einen ist es, anderen zu helfen… sind es die Kinder, die Tiere, die Natur, ist es Inspiration, Erfüllung, etwas zu erreichen, ja Sinnhaftigkeit im Leben… aber auch die stillen Momente, zu lesen, zu schreiben, Gespräche, Zeit mit besonderen Menschen, Zeit, einfach zu SEIN… Es ist so verschieden, wie wir alle einzigartig sind.

Doch Glück braucht auch dessen Abwesenheit, um es wirklich zu erkennen, zu schätzen, denn Glück ist auch Dankbarkeit. In unserer heutigen Zeit scheint es für jeden erstrebenswert, glücklich zu sein… sich glücklich zu zeigen, denn Glück bedeutet Erfolg, Gesundheit, Wohlstand, nach außen hin… doch so Viele fühlen sich so gar nicht glücklich und dadurch ausgegrenzt. Es ist fast ein Gefühl von Versagen, von Unzulänglichkeit, es nicht zu „schaffen“, wirklich glücklich zu sein, „wie alle anderen“… Glaubt mir, oft ist es nur schöner Schein! Denn bei all dem vergessen wir, dass es gerade die anderen Gefühle sind, die so wichtig sind… Ärger, Wut, Schmerz, Traurigkeit, Unzufriedenheit… ja, die ein Motor und ein wichtiger Aspekt für Veränderungen sind…

die uns helfen, neue Wege zu finden, zu lernen, zu wachsen, schwere Zeiten zu überwinden. Nichts hätte sich je verändert, zum Guten, wenn alles nur immer „glücklich“ gewesen wäre. Die großen Umbrüche, Revolutionen, Bewegungen, Veränderungen werden immer durch die anderen Gefühle erzeugt… wenn wir es schaffen, nicht im Zustand des Selbstmitleids, des Hinnehmens zu verharren… und manchmal muss es erst richtig weh tun, bis wir bereit sind, etwas zu ändern. Es ist wichtig, sich eben genau diese anderen so wichtigen Gefühle genau anzuschauen und sie nicht zu unterdrücken, uns selbst nicht zu verleugnen, denn „unglücklich sein“ ist kein Makel!

Es ist unser Motor, der uns antreibt, um uns weiterzuentwickeln, nicht stehenzubleiben, loszulassen, weiterzugehen, für uns selbst zu stehen… unseren Weg zu finden und wenn es sein muss, zu kämpfen! Wir sind Gefühl… zu leben, ist Gefühl… und all das gehört zum Leben!

(Sylvia Raßloff)