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“Vielleicht ist es manchen Tieren nicht bestimmt,
lange hier bei uns auf der Erde zu sein.
Vielleicht sind manche Tiere nur auf der Durchreise
oder sie leben ihr Leben einfach schneller als die
anderen.

Sie brauchen gar nicht zwanzig Jahre hier unter uns
zu sein, um etwas zu erledigen. Sie schaffen es im
Handumdrehen.

Manche Tiere kommen in unserem Leben nur kurz
vorbei, um alles zu bringen. Ein Geschenk, eine Hilfe,
eine Lektion, die wir gerade brauchen, irgend etwas.
Und das ist der Grund, warum sie zu uns kommen.
Nur auf einen Sprung, sozusagen.

Dieses Tier hat uns etwas beigebracht über die Liebe,
über das Geben, darüber, wie wichtig jemand sein kann.
Das war sein Geschenk an uns. Es hat es vorbei gebracht
und dann ist es wieder gegangen.

Vielleicht musste es nicht bleiben, denn es hat sein
Geschenk abgegeben und dann war es frei,
weiterzureisen, weil es ganz eine besondere Seele war.

Aber das Geschenk wird uns für immer bleiben.”

Was sie uns hinterlassen, die Tiere, die gerettet wurden… und leider viel zu kurz nur erfahren durften, was Geborgenheit und Liebe ist… ? Sie alle hinterlassen so unendlich viel… Sie bringen uns zusammen… Die Menschen, die gemeinsam auf dem Weg sind… und deren Herzen gleich schlagen… um in ihrem Namen weiterzumachen, weiterzukämpfen und denen zu helfen, die in Not sind!

“Die Freude, das Lächeln, das Heilen einer verletzten Seele und all die unvergesslichen Augenblicke! All die Menschen die wir durch sie kennengelernt haben und noch kennenlernen… Was sie vollbringen in ihrem leider viel zu kurzem Leben, das schaffen manche Menschen nie!”

♥ Für… Carlotta , Neva , Lucas und all die anderen…

© Sylvia Raßloff

Ich weiß, dass der Abschied kommt… Irgendwann. In hoffentlich weiter Ferne…

Dieser Tag, an dem ich dich gehen lassen muss… wenn die Erde für einen Augenblick aufhört, sich zu drehen…

Doch wenn ich an dich denke, bist du da. Hier bei mir. Wenn ich dich riechen, hören, spüren kann. So wie früher. Mit dir sprechen… Weiß… ich, dass der Tod nicht das Ende ist… Es ist nur der Körper, der geht…

Denn wahre Liebe ist größer, als das Leben selbst und ich weiß, nichts geht verloren, da draußen im Universum… Dort, wo die grünen Wiesen sind, wo es keine Schmerzen gibt, und wo wir uns irgendwann wiedersehen…

Weil deine Seele und meine Seele zusammengehören… weil wir uns kennen… aus längst vergangener Zeit… und ich weiß, dass unsere Seelen sich finden werden… so, wie wir uns hier gefunden haben… für immer.

© Sylvia Raßloff

 

“Der Tod eines geliebten Tieres ist genauso schmerzhaft und die Trauer genauso groß, wie beim Tod eines geliebten Menschen. Leider können unsere Mitmenschen  dies nicht immer nachvollziehen. Als mein über alles geliebtes Pferd Eachann bei einem Koppelunfall ganz unerwartet gestorben ist, brach mein Welt zusammen. Noch nie habe ich zu einem Pferd so viel Verbindung gespürt, so viel Freude und Liebe geteilt. Er hat mein Leben auf unbeschreibliche Weise bereichert und ich werde ihn immer vermissen.  Die Tierkommunikation mit ihm hat mich sehr berührt und gleichzeitig etwas von dem unendlichen Schmerz genommen. Zu wissen, dass seine Seele Frieden gefunden hat  und zu wissen, dass er mit mir genauso glücklich war, wie ich mit ihm, hat mir sehr geholfen und mich ein Stück versöhnt. Mit Tierkommunikation beschäftige ich mich seit ein paar Jahren und so war es mir auch nicht fremd, dass es auch möglich ist mit verstorbenen Tieren Kontakt aufzunehmen.  Dennoch hätte ich nie geglaubt, wie präsent auch verstorbene Tiere noch sind. Wir können sie spüren und mit ihnen kommunizieren, auch wenn ihre Körper gegangen sind.  Dies zu wissen kann Trost spenden und den Schmerz lindern. Ich danke Frau Raßloff sehr für das Gespräch mit Eachann!! Es hat mir sehr geholfen!

Liebe Grüße

Anna K.”

 

“Egal wie sehr wir etwas lieben, wir können es doch nicht so sehr festhalten, dass der Tod es unserem Griff nicht entwinden kann. Was bleibt ist einzig die Gewissheit, dass die Verbindung weiter besteht und wir uns vielleicht irgendwann wiedersehen werden.”

 

Erinnerung…

heißt… die Zeit zurückdrehen… für einen kurzen Moment…

Erinnerung… sind Bilder… ist ein Lächeln… sind Tränen… ist ein Gefühl…

Erinnerung tragen wir im Herzen… sie ist ein Teil von uns… sind wir…

unser Leben… ein Ort der Freude… der Sehnsucht…

der Dankbarkeit… der wunderbaren Augenblicke…

Nein, sie ist kein Ort der Trauer… Erinnerung ist ein Ort des Trostes…

und die Verbindung mit denen, die uns begleitet haben…

Solange wir leben, werden auch sie leben…

und wenn wir uns erinnern, können wir sie sehen…

sie hören… fühlen… riechen…

Erinnerung ist das, was für immer bleibt.

© Sylvia Raßloff

Ich will nicht aufwachen, denke ich, während der Tag langsam in mein Bewusstsein dringt. Es ist wie immer an diesen Tagen, die Tage vor den großen Prüfungen, den „Challenges“, den großen Herausforderungen, die uns im Leben bevorstehen und plötzlich heute sind, wenn man morgens erwacht … Das Licht dringt sanft durch die geschlossenen Lider und holt mich zurück aus diesem warm eingehüllten Dämmerzustand, in dem man nicht denken muss, wo nur die Träume sind, die wie Nebel durch uns hindurchfließen, uns in eine andere Welt entführen und langsam wieder verschwinden… Doch an diesen Tagen ist es anders. Kein allmähliches in den Alltag hinübergleiten… nein, es schießt plötzlich durch meinen Kopf, was heute für ein Tag ist… Wach! Aber ich will heute nicht aufwachen…

Ich weiß noch genau, welches Lied damals im Radio gespielt wurde und das erst von ferne und dann immer deutlicher an mein Ohr und damit in mein Bewusstsein dringt… „Träume leben ewig, hab ich gedacht… Doch es ist nicht so. Unsre Zeit vergeht nicht, hab ich gedacht, doch es war nicht so. Ich weiß genau, du bist nicht mehr hier…“ Christina Stürmer. Ruckartig öffne ich die Augen, starre an die Decke… Als hätte sie es gewusst. DU bist nicht mehr hier! Ich fasse an mein Herz… es schmerzt… nein, eher ein Ziehen, als wäre ein Stück herausgeschnitten worden. So fühlt es sich an. Ich spüre, wie Tränen heiß an meinen Wangen herunterrinnen. Es tut weh. Meine Augen tun weh. Hatte ich gestern noch geglaubt, alle Tränen leer geweint zu haben? Von wegen… Ich sehe nichts mehr… bin blind. Will nichts sehen! Nicht sehen, wie der Tag beginnt. Nichts denken müssen. Mich unter der Bettdecke verkriechen… verstecken! Verstecken vor dem leeren Haus, dem leeren Körbchen, der Stille.

Überall bist du… und doch nicht mehr hier. Am Schlimmsten ist das Nachhause-Kommen, hab ich mal gesagt… Nein, das stimmt nicht, es ist das Aufwachen am Morgen danach… und an vielen weiteren Morgen. Ich drehe mich um, ziehe mir die Decke über den Kopf. Dunkelheit. Ich will schlafen… träumen… Nein, Träume leben nicht ewig, denke ich… aber sie verbinden mich mit dir!

© Sylvia Raßloff