Das Beste aus dem zu machen, was das Leben einem gibt und jeden Augenblick zu genießen. Anzunehmen… Und Loszulassen… unsere größte Angst. … Von Tag zu Tag… und Augenblick zu Augenblick… Gemeinsam!“ (Danke Frodo )

„Liebe Sylvia,

vielen, vielen Dank für Dein Gespräch mit meinem Mausbär.
So vieles, was ich bereits gespürt habe und in früheren Gesprächen mit ihm erfahren habe, aber nicht deuten konnte, hast Du mir dadurch bestätigt und klarer gemacht:

Frodo hat durch seinen (absichtlichen) „Autounfall“ in Griechenland und sein Leben auf der Straße natürlich viele, viele Baustellen mit gebracht… körperlich, als auch seelisch, wie du es gespürt und beschrieben hast. Sein Becken war gebrochen und ist von alleine wieder zusammengewachsen, er hat keine Hüftpfannen mehr, rechts noch weniger als links, und dadurch stark HD. Es haben sich „künstliche“ Hüftpfannen oberhalb der urspünglichen „gegraben“, er hat Arthrosen und Spondylosen. Da seine rechte Seite schlimmer betroffen ist, erklärt sich, dass Du seine Überlastungen linksseitig mehr spürst, er belastet grundsätzlich seine linke Seite mehr. Am Kopf und Hals hat er sehr tiefe Narben von den Wunden des Unfalls zurückbehalten, daher kommt vielleicht das verschwommene Sehen, man spürt auch einen Knochesplitter bei ihm im Kopf. Auch das mit dem Herzen (es ist minimal vergrößert) und das mit dem Magen-Darm-Bereich stimmt. Das hat er, seitdem wir ihn haben. Er ist da sehr empfindlich (und hatte außerdem, als Du mit ihm gesprochen hast, eine Magen-Darm-Infektion, ich sage immer, er hat einen Qietsche-Bauch). Da er momentan sehr dünn ist (er verträgt gerade sehr wenig Futtermittel) und außerdem Infusionen wegen Flüssigkeit bekommen hatte (wegen den Nierenwerten), ist er an den Rippen total empfindlich, wie du es auch gefühlt hast und das mit der Leber, hat glaube ich, was mit der Gallenflüssigkeit zur Nahrungsverwertung zu tun… da hat er gerade etwas wenig davon… Oh, diese ganzen Baustellen…

Was ich an meinem kleinen Kämpfer faszinierend finde, ist immer wieder, dass er mittlerweile so offen auf Menschen zugeht, sogar Männer, und nur noch ganz selten Fremde anbellt und anspringt…. Er nimmt wirklich jeden Tag, so wie er kommt… immer wieder bereit, sich auf Unbekanntes einzulassen und zu vertrauen, trotz seiner Vergangenheit… da ist er mir wirklich einen Schritt voraus!
Es stimmt, ich mache mir unglaubliche Sorgen um ihn. Er springt dann manchmal wie aufgezogen um mich herum, kann meine Blicke nicht genau deuten und wird ganz wuselig. Ich weiß, dass ich es dadurch nur schlimmer mache, es ist so schwer, loszulassen und das Leben mit allem, was es bringt, anzunehmen ( ein großes Thema in meinem Leben und dem meiner Mutter). Ich muss da wirklich noch an mir arbeiten….

Dazu, wie Frodo zu uns gekommen ist, ist es genau, wie du es geschrieben hast… Wir haben jemanden (männlich) verloren und ja, ich habe nach ihm gesucht: Mein Stiefvater, der Mann meiner Mutter, hat sich im Herbst 2014 absolut unvorhersehbar das Leben genommen. Da es meiner Mutter immer schlechter ging und sie aus dem Schmerz nicht mehr heraus kam, und wir beide eine Aufgabe wollten und zugleich etwas Gutes tun (ich wollte schon so lange wieder einen Hund haben, es ging beruflich nur nicht), machte ich mich auf die Suche nach einem Hund… und da erschien Frodo auf einer Seite meines Tierschutzvereins… und ich sah ihn und wusste, er gehört zu uns… Es ist, wie Du es sagst, er macht uns, obwohl es ein wirklich steiniger Weg mit ihm war, unglaublich glücklich… die ganze Familie… Uns geht jeden Tag das Herz auf, wenn wir dem kleinen Kerl dabei zusehen, wie unbändig er sich freuen kann über die kleinsten und unterschiedlichsten Dinge (Leckerli, mein Bruder kommt nach Hause, wir spielen, …). Er macht seine Aufgabe, uns glücklich zu machen, und uns zu zeigen, jeden Tag aufs neue anzunehmen, ohne Vorbehalte, wirklich toll… Es ist wirklich so, er ist mein Leben, so wie ich seins….ich bin so stolz auf ihn!

Der Unfall sitzt extrem tief! Er war ja voller Blut (das Rot, das er dir gezeigt hat) und Sand danach… Und er spürt meine Angst um ihn, wenn wir an der Straße laufen… jedes Mal, wenn ein Auto (mittlerweile vor allem die LKW, Traktoren, Autos mit Anhänger, …) sich nähert oder von hinten kommt, ist es ein Lotteriespiel, ob er es wie aus dem Nichts wie ein Wahnsinniger anfällt und anbellt. „Normale“ Autos toleriert er nach fast zweijährigem „Üben und Schönfüttern“ mittlerweile zu 90 Prozent… die Anspannung und meine Angst um ihn belastet ihn wahrscheinlich zusätzlich. Es tut mir so leid, dass ihm so was passieren musste… aber wir müssen nach vorn blicken und sehen, was wir bereits erreicht haben… nur so können wir die Angst gemeinsam überwinden. So, wie Frodo es geagt hat… Wir haben schon so viel geschafft, und egal, was alle anderen sagen, wir werden auch das gemeinsam überwinden… und voneinander lernen… über Vertrauen und den Mut zu leben!

So, das waren lange Erklärungen meinerseits… ich bin Dir so dankbar! Da die Tierärzte leider nichts genaues feststellen können, er außer den Nierenwerten auch keine anderen Symptome diesbezüglich zeigt, bin ich wirklich hilflos. Ich würde daher nun gerne eine Heilreise für ihn machen lassen. Welche Buschblüten empfiehlst Du mir?

Vielen lieben Dank für alles, was Du tust!

Liebe Grüße,
Sabine mit Frodo Mausbär“

Es sind so Viele, die ein Zuhause suchen… Die Verlorenen, die Geschlagenen, die Nicht-Gewollten… überall auf der Welt… Gib auch Du einem Tier aus dem Tierschutz eine Chance!

Adoptieren… statt kaufen!

Ja, vielleicht nicht allen… aber wenn jeder irgendeinem hilft… wenn nur jeder etwas Kleines tut… dann wäre schon viel getan auf dieser Welt! Wenn jeder etwas gibt… ein bisschen nur… mit seinen Mitteln… für Jemanden in Not… egal ob Menschen oder Tier… dann wird aus vielen Einzelnen ein Wir!

Egal wo… ob in der Nachbarschaft… im Tierheim vor Ort… oder irgendwo auf der Welt… Ein bisschen Wärme für die, die im Winter friert… ein Päckchen zu Weihnachten für Menschen und Tier… Freude schenken für ein Kind… einem älteren Menschen, vielleicht hinter der nächsten Tür… ein Gespräch, etwas Zeit… für die, die einsam sind.

Manchmal braucht es kein Geld… manchmal braucht es einfach ein bisschen mehr Wärme und Menschlichkeit, um zu helfen… und vor allem, bei sich selbst anzufangen, um etwas zu verändern… für eine bessere Welt.

Wer, wenn nicht du? Wann, wenn nicht jetzt?

(Sylvia Raßloff)

Ich habe letzte Woche einen Hilferuf von Sandra aus Antalya (die ich im April besucht habe), bekommen… Eine befreundete Tierschützerin, die dort um die 180 Strassenhunde beherbergt sowie Katzen, Pferde und Esel aus dem Tierschutz… braucht dringend Hilfe… Der Zaun der Auffangstation ist kaputt gegangen und muss so schnell wie möglich repariert werden…

Gemeinsam haben wir beschlossen, dass der restliche Spendenbetrag, den ich mit in die Türkei gebracht habe (der für Notfälle, Kastrationen, Reisevorbereitung, Futter usw. gebraucht wurde), nun für dieses Projekt verwendet werden soll! (Danke an dieser Stelle auch an meine Freunde und Seminarteilnehmer, die sich beteiligt haben!)

Danke für die Übergabe und dieses tolle Bild liebe Sandra <3 WOW!!!

„Wir möchten uns von Herzen für die wahnsinnig großzügige Spende in Höhe von 500€ bei Sylvia Raßloff , „Tiere-verstehen.com Tierkommunikation – Seelensprache der Tiere“ bedanken❤️

Ebenso natürlich ein ganz herzliches Dankeschön an alle weiteren Spender, die uns bisher unterstützt haben, um unsere Rechnung für den Zaunbau stemmen zu können. Es geht nur gemeinsam ❤️Danke !!!“

Hier ist nochmal der Hilferuf: https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=1118476614866865&id=403017533079447 Wer möchte noch helfen? Jede noch so kleine Spende hilft!

„Gib jedem Tag die Chance, etwas Besonderes zu sein… etwas Besonderes zu tun… wertvoll zu sein. Jeden Tag, den es uns gut geht… sollten wir zu schätzen wissen… sollten wir nutzen, um glücklich zu sein… sollten wir offen sein für all das, was uns an Wunderbarem begegnet… sollten wir dankbar sein, diesen Tag erleben zu dürfen. Schaut die an, die so viel Schlechtes erlebt haben… die aus der Dunkelheit kommen… ins Licht. Das ist es, was sie uns sagen wollen: …wie wertvoll Leben ist!“ (Sylvia Raßloff)