„Tiere sind Führer zu unserem Inneren. Sie zeigen uns, wer wir wirklich sind.“

Immer wieder erlebe ich in der Tierkommunikation, dass viele Verhaltens- oder gesundheitliche Probleme der Tiere gar nichts mit dem Tier selbst, sondern mit seinem Menschen zu tun haben. Tiere sind Spiegel der menschlichen Seele… Sie zeigen uns/weisen uns darauf hin, dass etwas nicht in Ordnung ist, etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist… Sie wollen uns helfen, halten uns einen Spiegel vor, ganz oft… sind so offen und liebevoll, dass sie keine Grenze zwischen sich und uns ziehen und wie Schwämme sind, die all unsere Gefühle in sich aufsaugen… auch körperliche Probleme und Krankheiten übernehmen. „Was hat mein Tier für ein Problem?“ werde ich oft gefragt… doch die Tiere leben nicht in einer Seifenblase neben uns! Sie sind ganz eng mit uns verbunden. Und nicht nur mit uns… Alles, was in Familien geschieht, beeinträchtigt auch die Tiere… (Verhaltensauffällige Kinder und Tiere haben ganz oft die Funktion, das Familiensystem zu erhalten…) Und wenn wir mal überlegen, welche Probleme wir oft mit uns herumtragen… Wie viele Belastungen… Krankheiten, Depressionen, Trauer, Schuldgefühle, Wut, Ärger, Ängste, Sorgen… anstehende Trennungen, Streit und das Festhalten an destruktiven Mustern… Die Liste könnte endlos fortgesetzt werden. Die Tiere spüren das alles. Sie sind in der Welt der Gefühle zuhause… wollen uns helfen… indem sie uns etwas abnehmen wollen, Störungen übernehmen oder uns schlichtweg mit ihrem Verhalten darauf hinweisen, dass etwas ganz und gar nicht in Ordnung ist… sind aber selbst nicht in der Lage, etwas zu ändern! Oft verhalten sie sich, wie der sprechende Spiegel aus dem Märchen… Hier hilft es auch nicht, den Spiegel anzuschreien… Die Botschaft bleibt die Gleiche. Der Spiegel kann nur die Wahrheit aussprechen, auch wenn er riskiert, bestraft zu werden… Hier kann die Tierkommunikation eine große Hilfe sein, denn viele Dynamiken sind den Menschen gar nicht bewusst… Erst wenn das wahre Problem ans Licht kommt, das oft genug eben nicht bei den Tieren liegt… erst, wenn WIR etwas ändern… kann Heilung eintreten… nicht nur für die Tiere, sondern für uns selbst… und für unser ganzes Leben. Die Tiere sind mit uns auf dem Weg… Sie zeigen uns unser Innerstes Selbst. Wir können uns getrost auf ihre geduldige und ehrliche Begleitung verlassen… Sie zeigen uns, wie weit wir auf unserem Entwicklungsweg sind. Und manchmal kann sogar Krankheit eine wichtige Helferin sein… Wie vor ein paar Tagen in einer Tierkommunikation mit einer Katze, die durch ihre körperlichen Symptome auf Depressionen und Ängste ihres Frauchens hingewiesen hat. Letztendlich konnte keinerlei Erkrankung durch die Tierärztin festgestellt werden… Gott sei Dank haben sich die Störungen noch nicht als ernsthafte Krankheit manifestiert. Das Thema Spiegeln ist ein sehr großes und wichtiges Thema, um das es speziell auch in meinem Aufbau-Seminar 1 geht, weil es uns in der Tierkommunikation immer wieder begegnet… und wir nie nur das Tier selbst, sondern auch ihre Menschen sehen.

© Sylvia Raßloff

„Wir sprechen alle dieselbe Sprache… Wir haben nur verlernt, zuzuhören.“ (Sylvia Raßloff)

Was ist die Tierkommunikation?

Die Tierkommunikation ist so alt, wie die Menschheit selbst… doch wir modernen Menschen haben es verlernt, mit den Tieren in Kontakt zu treten, sie zu hören, mit ihnen zu sprechen, so wie die Menschen ursprünglicher Kulturen es heute noch tun… Ganz selbstverständlich… besitzt für sie jegliche Lebensform Gefühle, Intelligenz, Geist und die Fähigkeit, mit uns zu sprechen.

Es ist eine Kommunikation, die telepathisch funktioniert… über Gedanken, Gefühle und Bilder. Ich bin lediglich der Übersetzer dessen, was bei mir ankommt, ein Sprachrohr für das, was das Tier mitteilt… überspringe die Kluft, die uns von ihnen trennt.

Manchmal ist es vielleicht nicht das, was wir Menschen uns vorstellen, denn die Tiere sehen Vieles oft anders, als wir meinen, dass sie es sehen oder verstehen „müssten“… haben ihre eigenen Vorstellungen und Wünsche. … „Man bekommt vielleicht nicht immer die Antwort, die man gerne möchte… aber immer eine ehrliche.“

Manches, was die Tiere uns zeigen, offenbart sich erst später… lässt uns den Sinn erst erkennen, wenn wir uns Zeit nehmen, unser Ego und das, was uns unser logischer Verstand sagt… das, was wir gelernt haben, beiseite schieben… und nur unser Tier sehen… das vor uns steht… mit reinem Herzen und unverfälschten Gedanken… das uns etwas sagen möchte… uns die Welt durch Seine Augen zeigen.

Sie machen uns oft auf Situationen aufmerksam, die aus dem Gleichgewicht sind… spiegeln uns… weisen uns durch „Problemverhalten“ oder Krankheiten auf etwas hin, das nicht in Ordnung ist. So kommt es oft zu Missverständnissen, deren Ursache ich versuche, auf den Grund zu gehen.

Tierkommunikation heißt… Bilder sehen, durch die Augen des Tieres… heißt fühlen, was das Tier fühlt, in seine Haut… sein Fell zu schlüpfen. Sie ist keine Erziehungs- oder Trainingsmethode. Sie ist lediglich „ein Gespräch“.  Manchmal verändern sich die Tiere, allein dadurch, dass Probleme angesprochen, angeschaut wurden… ins Bewusstsein der Menschen gerückt. Manchmal auch nicht. Manchmal bringen sie uns dazu, uns selbst zu verändern, indem wir durch sie einen Blick auf uns selbst bekommen… unser Innerstes, ohne Maske… denn keiner kennt uns so gut, wie unsere Tiere.

Die Tierkommunikation kann über Bilder, die sie uns zeigen, Hinweise geben… wenn Tiere entlaufen sind, aber auch, wo Schmerzen oder körperliche Probleme vorhanden sind. Sie ersetzt allerdings nicht den Tierarzt! Oft zeigen sie uns, was sie erlebt haben in der Vergangenheit. Vieles, Schmerz, Leid und Qual nur bruchstückhaft… kurze Szenen, die uns erahnen lassen, was sie durchleben mussten. Dies kann den Menschen helfen, zu wissen, woher Ängste kommen… als auch den Tieren, die dadurch oft Erleichterung finden. Manchmal wollen sie uns auch nichts zeigen… nicht erinnert werden… nicht noch einmal erleben.

Die Tiere antworten in Form von Gedanken… sie senden Bilder, Emotionen Trauer, Wut, Freude, Liebe… Manche Informationen sind einfach da und jede Tierkommunikation ist anderes. Ein Tier ist gesprächig, offen, lustig, fröhlich, zeigt mir Dinge, die ihm wichtig sind, bis hin zu Haus und Körbchen… ein anderes ist vielleicht verschlossen und ich erhalte nur wenig Informationen, weil es vielleicht schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht hat. Viele Gespräche habe ich mit Tieren aus dem Tierschutz geführt… Bilder gesehen, Emotionen gespürt, die mich tief bewegt haben…

Die Gespräche sind so verschieden… wie die Tiere selbst. Ich bin nur die, die weitergibt, was von ihnen bei mir ankommt… ohne etwas hinzuzufügen oder wegzulassen, wie es der Ethik-Code für Tierkommunikatoren von Penelope Smith besagt. Auch dürfen wir nur mit Tieren sprechen, deren Besitzer uns darum gebeten haben (außer bei Wildtieren und Tieren aus dem Tierschutz).

Die Tierkommunikation kann helfen… Fragen zu beantworten, die die Menschen bewegen. Je präziser das Problem angesprochen bzw. die Fragen gestellt werden… um so genauer können die Antworten sein. Wenn man nur fragt: Was stimmt mit dir nicht? Bzw. Was hast du für ein Problem? kann die Antwort manchmal nicht sehr ergiebig sein… Und natürlich kann ich weitergeben, was die Menschen ihren Tieren sagen möchten.

Tod, Sterben… Abschied ist ein sehr wichtiges Thema in der Tierkommunikation. Vor allem, wenn es um die Frage geht, wie sich das Tier fühlt, ob es bereit ist, zu gehen oder noch ein bisschen bleiben möchte… Wann ist der richtige Zeitpunkt? Und nicht zuletzt kann der Kontakt mit der Seele eines verstorbenen Tieres den Menschen Trost geben, Fragen können beantwortet werden und Dinge besprochen, die ungeklärt blieben. Diese Gespräche können helfen, mit dem Verlust besser zurecht zu kommen… zu wissen, dass die Verbindung weiter besteht und wir unser geliebtes Tier vielleicht irgendwann wieder sehen werden.

Beweise? Kann ich Ihnen nicht geben. Sie ergeben sich letztendlich sowieso aus dem Tiergespräch. Doch es gibt sogenannte Beweisfragen… in denen der Tierbesitzer meine Fähigkeit testen möchte oder einen Beweis haben möchte, dass Tierkommunikation funktioniert. Bitte tun Sie das nicht! Es zerstört das Vertrauensverhältnis zwischen dem Tier und mir und schafft somit keine gute Kommunikationsbasis!

Ich möchte niemanden überzeugen, an die Tierkommunikation zu glauben. (Warum sie funktioniert und die wissenschaftlichen Erkenntnisse dazu erfahren Sie in meinen Seminaren.) Die unendlich vielen Tierkommunikationen, Menschen und Tiere, denen ich helfen konnte, sprechen für sich. Die Tierkommunikation basiert auf Vertrauen… zwischen dem Tier, dem Tierbesitzer und mir… und dem ehrlichen Wunsch, die Tiere zu verstehen und ihnen zu helfen.

„Ich möchte wissen, wie es dir geht… was du fühlst und wovon du träumst. Ich will wissen, was du dir wünschst… was du mir sagen möchtest, wenn du mich so anschaust… und was du erlebt hast… will deine Sehnsüchte kennen… und auch deinen Schmerz. Weil ich dich liebe… weil du mir wichtig bist… möchte ich dich verstehen.“ (Sylvia Raßloff www.tiere-verstehen.com – Tierkommunikation – Seelensprache der Tiere)

Die Tierkommunikation kann man natürlich lernen, die Tiere selbst wieder zu verstehen und mit ihnen zu sprechen… da die Fähigkeit in uns allen steckt. Wie Sie sie wiedererwecken und wiedererlernen können, gebe ich in meinen Seminaren Tierkommunikation weiter… https://www.tiere-verstehen.com/seminare-tierkommunikation/ Es ist der Beginn einer wundervollen Reise…  zu den Tieren… und letztendlich zu uns selbst ♥

© Sylvia Raßloff

„Bewahre dein Herz… es wird dich immer zu den Seelen führen, die dich brauchen. Dort wirst du immer das Zuhause deines Herzens finden.“ (Aus einer Tierkommunikation mit einer sehr weisen Seele <3 )

Ich bin selbst immer wieder überrascht, wie lange ich das hier schon mache, wie lange ich offiziell „Tierkommunikatorin“ bin (bald 10 Jahre sind es jetzt schon)… Denn eigentlich sprechen wir alle mit Tieren… von Kindheit an… bis uns beigebracht wird, dass nur die gesprochene Sprache gilt… Bis wir aufhören, wirklich zu fühlen, zu hören und zu sehen… das rationale Denken alles beherrscht… Und deshalb habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, die Menschen wieder zurückzuführen… zur Natur, zu den Tieren und letztendlich zu sich selbst… In meinem Seminaren zu erfahren, wie wir diese Fähigkeit zur intuitiven Kommunikation wiederentdecken / wiedererlernen können. Ja… es ist eine wundervolle Reise, auf der ich mich befinde, auf der die Tiere meine Lehrer sind und es macht mich unglaublich glücklich, wievielen Menschen und Tieren ich auf meinem Weg begegne… Und wie in diesem Fall, wieder von Menschen zu hören, die ich vor Jahren begleitet habe – Ob ich mich erinnere? Natürlich! Jeder einzelne Fall, jede Seele, in die ich mich hineingefühlt habe, auf deren Füßen ich gegangen bin… mit der ich gesprochen habe, um ihnen und ihren Menschen zu helfen… ist tief in meinem Herzen gespeichert. Sogar das alte Bild habe ich noch gefunden… Dieses glückliche Bild, nachdem Senta wieder Zuhause war… Damals noch mit ihrer Freundin Bine… die heute nicht mehr da ist… Senta ist älter geworden (Wir alle…) Vieles hat sich verändert… und manchmal ist es einfach wichtig, zu fragen, wie es ihnen geht <3

„Liebe Sylvia, ich bin sehr froh, dass ich Ihren Kontakt wieder gefunden habe. Wir hatten vor 6 oder 7 Jahren bereits schon einmal Kontakt. Damals war meine Senta bei einem Gewitter ausgebüchst und ich hatte Sie um Hilfe gebeten… Ich konnte Senta nach 5 Tagen wohlbehalten nach Hause holen. Sie war schon ganz schön weit weg, ca. 25 km von unserem Wohnort…“

„Liebe Sylvia, vielen Dank für Ihre Antwort. Ich bin echt beindruckt, dass Sie sich noch daran erinnern! Ja, Sie hatten gependelt und ja, sie wurde von einem Mann gefunden. Sie haben damals auch immer von einem Pferdestall o.ä gesprochen…. und es war auf einer Polo und Reitanlage, wo Senta gefunden wurde. Dass Sie sich daran noch erinnern… Wahnsinn!

Ich freu mich auf die Gespräche mit Senta und Binchen und bin schon sehr gespannt auf das Ergebnis. Nehmen Sie sich die Zeit, die Sie brauchen, Notfälle sind wichtiger!!!

Es grüßt Sie ganz herzlich
Sabine“

haben die Tiere mit den Menschen gesprochen… als Mensch und Tier noch Brüder waren… die Menschen ihnen zugehört… von ihnen gelernt haben… ganz selbstverständlich… so wie Menschen in ursprünglichen Kulturen es heute noch tun. Doch als der Mensch begann, sich über sie zu erheben, sie zu knechten und zu unterwerfen… hörten sie auf, mit uns zu sprechen… wie eine alte Geschichte besagt… bis zum heutigen Tag. Nur diejenigen, die in ihnen sehen, was sie wirklich sind… nämlich unsere Brüder und Schwestern… die ebenbürtig neben uns gehen… die Menschen, die sie mit dem ganzen Herzen sehen… mit denen werden die Tiere auch wieder sprechen. Und wir alle können lernen… sie wieder zu verstehen. Doch um sie hören zu können… müssen wir anfangen, sie zu respektieren… ihren einzigartigen Charakter und ihr wunderbares Wesen sehen… bereit sein, mit ihnen zu fühlen… ihre Freude… und auch ihren Schmerz… bereit sein, ihnen zuzuhören. Nicht nur mit ihnen zu sprechen, um ihnen zu sagen, was sie tun sollen… oder ihnen Kommandos zu geben… sondern zu hören, was sie – und die Natur – uns zu sagen haben. Um sie hören zu können, müssen wir davon ausgehen… DASS sie etwas zu sagen haben… etwas von Wert. Dass sie intelligente Wesen sind… genauso wie wir, ein Herz und eine Seele haben. Dass sie Gedanken haben, genau wie wir… Hoffnungen, Wünsche, Träume… Müssen wir neugierig darauf sein… von ihnen zu lernen und mehr zu erfahren… ihnen auf Augenhöhe begegnen… um in ihre Seele zu sehen… und am Ende uns selbst zu finden. Tiere sind weiser, als wir es je sein werden.

© Sylvia Raßloff