In den Momenten, in denen wir Menschen tief berührt sind… in Augenblicken, in denen wir so viel sagen möchten –

dann, wenn unsere Gefühle übersprudeln – sind wir meist sprachlos. Es fehlen uns die Worte… um auszudrücken, was wir empfinden. Es sind diese Momente, in denen wir alle auf genau die stillen Gesten zurückgreifen, die Tiere verwenden. Weil eine sanfte Berührung, eine stille Umarmung… ein Lächeln – ein Blick tief aus der Seele – oft viel mehr sagen, als tausend Worte.

Wir sind stolz darauf, sprechen zu können… weil uns das von den Tieren unterscheidet. Doch wenn uns angesichts zutiefst bewegender Gefühle die Worte ausbleiben… sprechen wir alle dieselbe Sprache. Die Sprache der Herzen… Die ehrlichste Sprache überhaupt! Und wir alle können sie verstehen! Wir brauchen keine Worte, um Liebe, Zuneigung, Freude oder Trauer auszudrücken…

Manchmal sagen wir so unendlich viel… so unendlich Wichtiges – gerade dann – wenn wir schweigen.

(Sylvia Raßloff)

„Das, was uns die Tiere über das Leben und Sterben berichten… ist in der heutigen hektischen Zeit leider untergegangen. Mit welcher Zuversicht und Freude unsere Tiere leben oder ihr Schicksal tragen… wie sehr sie uns helfen, ist beispiellos.“

© Sylvia Raßloff

„Diese Worte aus einem alten Song von Nena… sind so unglaublich wahr…. Ja, zu lieben heißt, Mut zu haben… immer wieder… für die einzustehen, die wir lieben… sie zu schützen… so, wie sie es für uns tun… jederzeit… ohne zu fragen… dazusein, uns vor sie zu stellen, die Stimme zu erheben… zu kämpfen, wenn es sein muss… Zu lieben heißt… zu führen, durch die Dunkelheit, durch jede schwere Zeit… stark zu sein… wenn der andere schwach ist, zu trösten… dazusein… nicht aufzugeben… auch wenn es schwierig wird… zu lieben, auch wenn es nicht perfekt ist… so, wie wir alle nicht perfekt sind… Zu lieben, trotz aller Schwächen und Fehler… versuchen, zu verstehen, zu helfen… und auch… in den Spiegel zu sehen… bereit zu sein, uns selbst zu sehen… zu verändern, zu wachsen… zusammen zu gehen… Ja, Liebe wird aus Mut gemacht… Mut zu haben, unsere Herzen zu verschenken, voll und ganz… alles zu geben… wohl wissend, sie können nicht ewig leben… Mut zu haben… auch wenn das Herz zerbricht… am Ende des Weges… wenn das Licht erlischt… Liebe wird aus Mut gemacht… Vielleicht können wir es dann erst richtig verstehen… wenn wir am Ende des gemeinsamen Weges stehen… Wenn es heißt… unter Tränen stark zu sein, um sie zu tragen… so, wie sie uns getragen haben, ein Leben lang… Wenn es heißt… loszulassen… die, die wir doch So sehr lieben… und zu vertrauen… zu heilen, irgendwann… um Mut zu haben… uns neu zu verlieben.“

© Sylvia Raßloff