„Man kann den Weinenden nicht die Tränen abwischen, ohne sich selbst die Hände nass zu machen.“ (afrikanische Weisheit)

Weil wir sie fühlen… wie uns selbst…

„Wir können nicht halb lieben, halb fühlen, uns halb engagieren, oder nur ein bisschen… uns selbst „außen vor“ lassen… in allem, was wir tun. Nur dabei sein… und nicht mittendrin. Mit den Gedanken… aber nicht mit dem Herzen. Wir können uns nicht schützen. Wenn wir MITfühlen, wenn es uns angeht, wenn es uns bewegt… sind wir mittendrin, können die Tränen, als auch das Lachen und all unsere Gefühle nicht verbergen, nicht verdrängen, nicht zurückhalten. So ist es in der Liebe, im Tierschutz… und in der Tierkommunikation. Wir sind immer mittendrin… nicht nur dabei. Mit jeder Faser unseres Körpers. Es gibt keine Vernunft. Kein Zurückhalten. Es ist bedingungslose Hingabe an das, was uns lieb ist, was uns bewegt. Man kann es nicht kontrollieren… nicht portionieren. Entweder, es ist da… oder nicht. Zu helfen, zu tun, zu lieben, bedeutet… hineinspringen, manchmal in unbekanntes Gewässer, auch, wenn es weh tut. Auch, wenn es schmerzt, uns den Schlaf raubt, uns tief bewegt… uns mitreißt und manchmal Angst macht… Doch es geht nicht anders. Nur, wer mit dem Herzen sieht, fühlt, lacht, weint und handelt… wird gegen alle Widerstände hinweg, etwas verändern. Wir können uns nicht schützen, wenn uns etwas tief berührt, ist das Herz immer offen, mit einer Sache, einem Wesen, einem Traum… eins zu werden… hoch zu fliegen oder tief zu fallen. Egal, was man macht, für was oder wen man sich engagiert… Es sind immer die, die das andere wie sich selbst spüren… die geben… und voller Leidenschaft sich selbst vergessen… die all das zurückbekommen… und am Ende über sich hinauswachsen… Es sind die, die am meisten bewegen, erreichen… verändern können… die brennen… „wie wunderbare gelbe Wunderkerzen“ und andere mitreißen.“

„Tierkommunikation ist nur möglich, wenn ich es zulasse… sie in mein Herz lasse. Sie in mir trage… manchmal rund um die Uhr. Nachts aufwache, weil sie unterwegs sind… weil sie mich brauchen… einfach bei ihnen bin. Alles was ich fühle, höre oder sehe ist eine Botschaft… ist das, was mich führt. Auch wenn ich weinen muss, keine Luft bekomme… es weh tut, weil ich ihre Schmerzen spüre, ihre Angst… Sie haben es so verdient… die, die immer für uns da sind… dass ich sie halte, ihnen helfe… mit ihnen fühle… ihnen eine Stimme gebe… Wir können uns nicht schützen… weil wir sie lieben… diese großartigen Seelen, die uns so viel geben… Ich kann nicht anders… Sie haben es so verdient, dass wir sie beschützen… sie retten… dass wir sie fühlen, wie uns selbst… jedes einzelne Leben.“ (Sylvia Raßloff)

„Es sind die Tiere…
die uns tief in unserer Seele berühren…
und uns für immer verändern…
Es sind die Tiere…
die uns zu besseren Menschen machen,
weil wir all das sein wollen,
was sie in uns sehen.
Weil sie an das Gute in uns glauben wollen,
uns vertrauen wollen, uns lieben wollen,
wie nur sie es können…
bedingungslos.“ (© Sylvia Raßloff)

Manchmal ruht dein Blick auf mir, in den letzten Jahren… und immer öfter… Du bist ruhiger geworden… alles ist gesagt, wofür es Worte braucht. Du kennst mich… fühlst mich, so gut wie kein anderer… kennst all meine Schwächen und Fehler. „Ja, ich weiß… was du mir sagen willst…“ sage ich wieder mal lächelnd… Licht und Schatten liegen so eng beieinander… Heute ist wieder einer dieser Tage… Leben und Sterben… wie so oft, bei dem, was ich tue… Du kennst das, begleitest mich… bist da… Still an meiner Seite… Immer… wachst über mich… Versinken in des anderen Augen… und leise mischt sich eine Träne hinein… in unsere stillen Dialoge… Wehmut… All die Jahre, all die Erinnerungen… liegen darin verborgen… all das, was wir erlebten, was wir teilten… unser Innerstes selbst… und ich bin so dankbar… für dich… für all das, was ich von dir lernen darf… Gelassenheit und Vertrauen… Und das Leben… So kostbar die Augenblicke… wie jetzt, dieser… wenn dein Blick meine Seele berührt… (Sylvia Raßloff)

Im Moment müssen sich so Viele verabschieden… habe ich so viel mit dem Schmerz, der Verzweiflung der Menschen zu tun, denen der Abschied bevorsteht… mit der Trauer und den Tränen der Menschen, die ein geliebtes Tier verloren haben… Die Welt hört auf, sich zu drehen… und es dauert lange, mit dem Verlust, dem Schmerz… diesem Sehnen nach dem, den wir so schrecklich vermissen… den wir so unfassbar liebten, zurecht zu kommen… Es tut unendlich weh… sie nicht mehr bei sich zu haben, niemals mehr ihr weiches Fell unter den Händen zu spüren… Ja, es ist das Schwerste von allem… und ich glaube, das Schwerste überhaupt… ein Tier zu verlieren… weil sie sind, wie sie sind… wie eben nur Tiere sind… Weil sie uns nie- niemals verletzt haben, uns nie weh taten… uns nie enttäuschten… Weil sie immer für uns da waren… und nur das Beste gegeben haben… weil sie uns liebten… von Anfang… bis zum Ende… jeden Weg mit uns gegangen sind… durch gute und schlechte Zeiten an unserer Seite waren… weil sie NUR GUT waren… so gut, wie sie nur konnten… immer… und viel zu kurz… So wunderbare Seelen, die uns begleitet haben… die wir niemals vergessen und immer vermissen werden… die unsere Seele berühren, wie nur sie es können… denn die tiefsten Spuren im Leben… sind die Spuren ihrer innigen, einzigartigen und bedingungslosen Liebe! Sie hinterlassen eine Leere, die nur ein Tier je wieder ausfüllen kann… (Sylvia Raßloff)

Ich sende euch allen mein tiefes Mitgefühl… und eine Umarmung ♥

Mögen Engel all jene begleiten… denen es nicht gut geht… mögen ihre Flügel Schutz, Vertrauen und Frieden geben…

Licht & Liebe ihren Weg leuchten…

Danke Franziska, für dieses speziell für mich angefertigte wunderbare Kunstwerk…

„Mein Engel… für das Licht… für Liebe… und Heilung… für die Kraft, die uns auffängt… und den Schutz derer, die uns begleiten!“

Danke ♥