dass die Welt verschwindet, wenn wir uns die Augen zuhalten… und irgendwann stellten wir fest, das tut sie nicht… und genauso ist es mit diesen Bildern… Indem wir aufhören, sie zu zeigen, indem wir aufhören, sie anzuschauen, uns die Augen zuhalten… hört das Elend nicht auf, zu existieren. Das Leid ist real, überall auf der Welt… Wir schauen es an und es tut uns leid… und tief in uns drin tun wir uns auch selbst leid… weil es uns traurig macht, im Herzen weh tut… Doch wir müssen diese Bilder nur sehen… wir müssen nicht erleben… nicht fühlen, nicht leiden… wie die, die darauf abgebildet sind. Sie existieren. Das Leid ist real.

Wir sollten nicht die Bilder anprangern… nicht jammern, dass wir „das“ nicht sehen können… Wir sollten nicht die Augen verschließen, sondern etwas tun! Und wenn es nur darum geht, etwas im Bewusstsein der Menschen zu verändern… zu berühren… etwas in Bewegung zu bringen. So Vieles kann man durch Bilder erst sehen… so viel Hilfsbereitschaft kann entstehen… So Viele konnten durch Bilder nach Zuhause gehen…
Wir können die Augen schließen, um diese Bilder auszublenden… aber nicht unser Herz. Wer Tiere liebt, kann nicht wegsehen… Er findet immer eine Möglichkeit, zu helfen… Egal, wo… egal, wie.

© Sylvia Raßloff

„Wenn du ans Meer kommst…

sollst du zu schweigen beginnen… Atmen…
den Duft von Salz… und die Ahnung von Unendlichkeit. Nicht denken… Einfach Sein. Fühlen. Genießen… Leben. Jetzt.

Nichts ist mehr wichtig. Der Blick verschwimmt.
Urgewalt… Unendlichkeit… Verbindung…
Vertraue den Wellen… vertraue ihnen deine Sorgen an.

Sieh, wie sie davontreiben. Und vergiss sie.

Die Tiere zeigen uns, wie das geht… Sie sind die besten Lebenslehrer… Die Vergangenheit ist vorbei… die Zukunft ist noch nicht da… und jeder Augenblick… ist ein Geschenk.“

© Sylvia Raßloff

„Wenn du fühlst…

Manchmal sind Tränen der einzige Weg… um all das auszudrücken, was man mit Worten nicht sagen kann…

Schäme dich ihrer nicht… denn sie sind es, die zeigen, dass du lebst, dass du liebst…

dass dein Herz überläuft… wenn du mehr fühlst, als es ertragen kann…

Trage sie mit Stolz… denn unsere Gefühle… unser Mitgefühl ist das, was uns zum Menschen macht…

das… was alles Leben empfindet… und uns miteinander verbindet.“

© Sylvia Raßloff

„Sie führen uns zurück zu uns selbst…

Wenn du bei ihnen bist, ist nichts mehr wichtig… Sie führen uns zurück zu uns selbst… zeigen uns, wer wir wirklich sind… ohne Make up, ohne Maske… ohne Kleidung… Der ganze Schick, der nach außen in unserer Menschenwelt so wichtig ist… all das, was man sehen… aber nicht fühlen kann… Sie sehen nur unser Innerstes selbst… fühlen dein Herz, deine Seele… Sie hören, was hinter den Worten steckt… nicht, wie gewählt du dich ausdrückst… sie spüren, ob du „echt“ bist, ehrlich… authentisch.

Sie führen uns zurück zu uns selbst… bringen uns dazu, innerzuhalten… und nur uns selbst zu sehen… Der Mensch, der hinter all der Fassade steckt, kommt zum Vorschein… weil er so ist… wie er ist… geliebt, geküsst und wertgeschätzt wird. Jeder Stupser, jede Berührung, jeder Blick… all die Wärme und Zuneigung, die sie geben, gelten allein dir… nicht dem, was du darstellst oder sein könntest… nicht dem, was andere von dir erwarten… und es tut so gut…

Es tut so gut… einfach DU SELBST zu sein… einfach ZU SEIN… und all die Liebe und Wärme in dich aufzusaugen, die sie dir schenken… Es ist das größte Geschenk, das wir erhalten können. … Manchmal braucht man die Stille der Tiere, um sich von den Menschen zu erholen… zu sich selbst zu finden. Nein, nicht wir sind es, die sie retten… Sie retten uns.“

© Sylvia Raßloff