Heute wurde ich durch eine berührende E-Mail an diesen Text erinnert, den ich vor Jahren geschrieben habe… So oft beginnen Anfragen, in denen Menschen sich und ihre Tiere mir anvertrauen, damit, dass sie mir schreiben, wie lange sie mich bereits auf meiner Seite begleiten, meine Zeilen lesen, meine Beiträge verfolgen, oft still. Und genau dann wird mir wieder bewusst, wieviele es doch sind… Es ist ein schönes Gefühl! Danke dafür ♥ Oh ja, „Leben kann man nicht lernen… Dass wir verletzt werden, dass wir stolpern, um neue Wege zu finden… und uns selbst.“ Das ist genau so…

Leben kann man nicht lernen…

man macht es einfach, geht einfach durch… jeden Tag, jede Stunde, jede Minute… egal, was dir begegnet. Vielleicht ist es vorherbestimmt… bevor uns dieses Leben geschenkt wurde. Wem wir begegnen, was wir tun, wohin es uns führt…

Dass wir verletzt werden… dass wir stolpern, um neue Wege finden… und uns selbst. Denn Leben ist Gleichgewicht… das du nur erfährst, wenn dir beides widerfährt. Das Gute und das Schlechte. Es gehört dazu, um uns zu entscheiden, wo wir stehen, wohin wir gehen…

Leben ist akzeptieren, dass alles um dich herum auch in dir ist… alles, was du fühlst, erlebst… jeden Moment anzunehmen und zu erkennen, dass es genau so gemeint ist… dass es genau so geschehen soll. Jetzt und jeden Augenblick, den nur Du sein und leben kannst.

Die Seele weiß es… lange, bevor es uns bewusst wird.

(Sylvia Raßloff)

In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen Abend ♥

Fleißig werden die Vogelbäder rund ums Haus genutzt und ausgiebig gebadet, die Spatzen nisten unterm Dach – ich glaub in einer WG – weil sie und all die anderen hier das ganze Jahr über gefüttert werden.

Dafür singen sie uns ihre schönsten Lieder (die Amsel meist), auch wenn sie glaub ich manchmal genervt sind, wenn wir – praktisch als ihre Untermieter – auch auf der Terrasse rumhängen (Die Blaumeisen sind die, die sich am meisten aufregen. Jaja, die Kleinen darf man nie unterschätzen, sie sind oft Kämpferherzen.)

Nun weiß ich auch genau, wo das Eichhörnchen wohnt in unserem Wald, stelle mir vor, wie es mit seinen Jungen im himmlischen Kuschelnest liegt. Den Sonnenschirm können wir leider nicht öffnen, weil da wie so oft die Fledermaus drin schläft. Unser Foxi kommt uns wieder jeden Abend besuchen und ja, es ist einfach ein Traum ♥

Das waren die neuesten Meldungen von hier… :-) Habt ein schönes Wochenende!

(Sylvia Raßloff)

Ihr Lieben, ich wünsche euch einen wunderschönen Neumondtag ♥

Beltaine, das Fest des Lebens – der strahlenden Sonne – steht bevor und wir können diese starken Energien bereits spüren…

die uns geradezu dazu auffordern, uns an unsere Göttlichkeit zu erinnern, an die Verbindung mit Mutter Erde und unsere Natur, an unsere Ursprünglichkeit, unsere Weiblichkeit, unsere Verletzlichkeit… an all das, was wir viel zu lange unterdrückten.

Es ist Zeit, unsere Seele, unsere Urkraft wieder zu spüren und zu leben! Ja, es ist Zeit, loszulassen, endlich… und uns von Ängsten und Einschränkungen zu befreien. Hab keine Angst, zu deiner Wahrheit – zu dir selbst – zu stehen, dein Licht zu zeigen und neu zu erschaffen… Es ist Zeit.

(Sylvia Raßloff)

Wann das Fest ist, wurde ich auf meiner FB-Seite gefragt: Es ist die Nacht zum 1. Mai und eines der wichtigsten Feste im Jahreskreis der Kelten überhaupt, denn mit dem 1. Mai beginnt bei den Kelten das Sommerhalbjahr. Auch “Walpurgisnacht”, benannt nach Walpurgis, der heidnischen Göttin, Seherin und Wahrsagerin. Es ist die Nacht der Nächte… die seit je her durch Feiern und Fröhlichkeit gekennzeichnet war. Freudenfeuer wurden entfacht, es wurde getanzt, uralte Rituale und Bräuche durchgeführt, um die Wärme, das Licht, die Sonne willkommen zu heißen, um wieder frei und unbeschwert zu sein…

Neumond in Stier – 23. April 2020 – 04:25 Uhr

Ein intensiver Neumond steht uns bevor und jeder Neumond steht für einen neuen Anfang. Zur Zeit erleben wir viele Emotionen… Wut, auch Tränen kommen hoch, ohne, dass wir oft wissen, warum… verdrängte Gefühle, längst vergangene Erinnerungen dringen plötzlich in unser Bewusstsein… Bilder aus der Kindheit sind plötzlich da, ganz klar. Wir haben das Bedürfnis, uns mit Menschen und auch den verstorbenen Seelen zu verbinden, ihnen wieder nahe zu sein, zu sagen, was sie uns bedeutet haben, wie sehr wir sie vermissen.

Wir erleben viel Zeit der Stille, in der Natur, nehmen alles viel deutlicher wahr und saugen regelrecht in uns auf, was früher „nicht so wichtig“ war. Wir denken an das, was wir verpassten, sehnen uns danach, endlich nachzuholen, endlich das zu tun, was wir schon immer wollten, aber nie taten… weil keine Zeit dafür war. Ja, uns endlich selbst zu leben und es hinauszuschreien, zu uns selbst zu stehen, uns zu befreien. Doch da ist noch so viel im Außen, was uns festhalten will, was uns klein hält… auch unsere Gedanken, Zweifel, die Angst, zu verlieren… all das, hinter dem wir uns noch verstecken, weil es sich da sicher anfühlt.

Es ist eine wichtige Zeit jetzt… und genau das zeigt uns auch dieser Neumond und die Planetenkonstellationen auf, die für diese Themen stehen, die sich einerseits um das Festhalten, die Sicherheit, die materiellen Dinge… und auf der anderen Seite um die Freiheit, die geistigen Werte, ja, die Befreiung von all dem drehen. Ja, es geht um Transformation, um die Veränderung, nicht nur im Außen, sondern auch tief in uns drin… denn nichts ist beständig und was „besitzen“ wir wirklich? Es ist das, was wir aus uns selbst heraus erschaffen und geben… und wer wir wirklich SIND.

Ja, es ist die Zeit der Besinnung, um genau diese Stimme in uns, unsere Seele zu hören… und unseren Weg deutlich vor uns zu sehen. Denn die Zeit des Verdrängens ist vorbei. Nichts wird uns mehr aufhalten können… Genau wie diese Welt, die uns vehementer denn je zum Aufwachen drängt, uns zum Wandel führt. Oh ja, es geschieht bereits und wir sind mittendrin! Ein Zurück gibt es nicht… Doch wollen wir das wirklich? Auch wenn es nicht leicht ist, es ist wie „Alles auf Anfang“, eine riesengroße Chance… Wir sind verbunden mit Mutter Erde, dem Universum und all das spüren wir derzeit in unserem Inneren… genau da, wo die Veränderung beginnt!

Vielleicht durch Innere Unruhe, Sensibilität… vielleicht wechselt sich das Positive, die Aufbruchstimmung, die Freude mit Unsicherheit, Zweifeln und Traurigkeit ab… manchmal geht es einen Schritt vor und dann wieder zurück. Nehmt es an! Wir alle müssen da durch. Veränderung ist nie einfach, doch wir werden daran wachsen, unsere Stärke erkennen. Wir müssen… Egal, was kommt, Sicherheit gibt es nicht. Nicht für unser Leben. Nicht für die Zeit, die wir haben. Auch nicht für unsere Lieben. Deshalb heißt es, sich hineinzugeben, ohne Seil und doppelten Boden, und einfach zu vertrauen…

um endlich aufzustehen und anzufangen, wir selbst zu sein, uns zu befreien und dieses Leben zu leben, unsere Aufgabe hier… für all das zu kämpfen, was uns wichtig ist! Es ist der Weg der Liebe, auf dem wir uns selbst finden… und Wundervolles erleben.

(Sylvia Raßloff)