Es ist schon interessant, wenn man mit Tieren kommuniziert, sie fühlt, wie die Tiere das sofort merken – darauf reagieren, selbst wenn man sie gar nicht direkt anspricht.

Ein etwas kräftiger Cavalier King Charles Spaniel lief, wie einige Male und Tage zuvor bereits, an uns vorbei, geführt von einem kleinen Mädchen, das ihn hinter sich herzog, die Leine bis zum Ende gespannt. Zeitweise rannte sie fröhlich ein Stück, der Spaniel hatte Mühe mitzukommen und war sichtlich genervt.

Sie waren schon an uns vorbei, als ich zu Frank sagte: Oh weh, der hat aber ein Problem mit der Hinterhand. Fast unmerklich lief er steif und unrund, entlastete und ja, er hat Probleme. Im selben Augenblick, wie ich das ausgesprochen hatte, blieb er plötzlich wie angewurzelt stehen und schaute mir eine sekundenlange Ewigkeit direkt in die Augen.
Ja, er hatte mich verstanden und genau das bestätigt.

Gestern spät abends kommt uns am Nachhauseweg ein Pärchen entgegen und ihr großer wuscheliger Hund zog ziemlich bestimmt schräg über den Platz direkt auf mich zu. Ich streichelte ihn, Frank auch, und wir sagten ihm, wie schön er sei, was er sichtlich genoss. Cäsare, so heißt er… was für ein stolzer und liebevoller Kerl, dessen Energie noch eine ganze Zeit nachwirkt und mich lächeln lässt.

Sein Frauchen wunderte sich: Das macht er sonst nie! Was? Na zu Leuten hingehen! Nie! Schon gar nicht zu Männern! Aber vielleicht hätten wir was zu essen dabei, das er rieche? überlegte sie. Nein, hatten wir nicht…

Und das ist übrigens Amica, unsere kleine Freundin und Prinzessin vom Campingplatz  ♥

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