ja, zu erkennen, was wichtig ist… nämlich, auf uns selbst aufzupassen… und auch mal „Nein“ zu sagen, wenn es sich so anfühlt… loszulassen, was uns nicht gut tut… ja, auch Menschen, die uns nur „benutzen“. Wir müssen es nicht jedem Recht machen und auch nicht allen gerecht werden… und lernen, wie wichtig es ist, sich selbst zu lieben… sich selbst Dinge zu verzeihen, nicht immer mit uns selbst zu hadern, zu kritisieren, zu zweifeln… nicht „genug“ zu sein… eben weil wir nicht immer „funktionieren“, wie andere es gern hätten. Jeder ist einzigartig… auch und gerade wegen unserer kleinen „Fehler“ und Schwächen… die zu uns gehören, die wir annehmen dürfen… mit all dem, was es zu lernen gibt… die uns manchmal auch stolpern lassen… uns auffordern, uns zu verändern… weiterzugehen. „Ja, das bin ich!“ Es tut gut, das zu sagen… und dazu zu stehen. Deine innere Stimme, dein Bauchgefühl sagt dir ganz genau, wer oder was gut für dich ist… Vielleicht haben wir sie schon viel zu lange ignoriert. Nur, wenn wir uns selbst lieben, uns annehmen… auch mal in den Arm nehmen und sagen… „Schön, dass es mich gibt!“… was auch heißt, dankbar zu sein für alles, was wir sind… und was das Leben uns schenkt, einfach so… für unseren Körper… was er tut für uns… Tag für Tag… unser Herz, all unsere Zellen… und zu erkennen, dass wir das Recht und eigentlich auch die Pflicht haben… UNS Gutes zu tun… dass wir auch glücklich sein „dürfen“. Erst dann haben wir wirklich verstanden… Wir sind der wichtigste Mensch in unserem Leben… und nur, wenn wir uns selbst lieben… wenn wir das Licht in uns zum Strahlen bringen… können wir dieses Liebe auch weitergeben… unsere Kraft… für die, die es brauchen. Egal, was um uns herum passiert… und auch wenn alles zusammenzubrechen scheint… egal, was ist!… Schütze zuerst dich selbst… und deine Familie… die, die du liebst… Nichts da draußen kann wichtiger sein! (Danke Priska!) Nur wenn es uns selbst gut geht, können wir auch anderen helfen… und genau deshalb heißt es beim Fliegen… „Setzen Sie im Notfall zuerst sich selbst die Sauerstoffmaske auf… und helfen Sie dann Kindern und Mitreisenden!“… denn wenn wir selbst keine Luft mehr bekommen… wenn uns der Atem ausgeht… und die Kraft… können wir auch für niemand anderen mehr da sein.“ (Sylvia Raßloff)

In diesem Sinne… stoßt auf euch an… und auf alles, was kommt… auf eure Wünsche und Träume… auf die, die bei euch sind… !

Der eine schwer, der andere leichter zu tragen… Alice hat einen besonders schweren Koffer mitgebracht… Sie hat Schreckliches erlebt in ihrer Vergangenheit… Danke von Herzen für diese so schöne Rückmeldung zu meiner tief berührenden Tierkommunikation mit ihr…

“Liebe Sylvia,

wir, mein Mann und ich, sind Ihnen von ganzem Herzen dankbar, dass Sie mit Alice kommuniziert und uns „übersetzt“ haben, was sie fühlt, was sie denkt und was ihr widerfahren ist. Ich habe lange geweint, als ich gelesen habe, worüber Alice mit Ihnen gesprochen hat. Es hat weh getan, weil unsere Vermutungen nun Gewissheit sind. Sie hatte nicht eine schöne Zeit in ihrem früheren Leben, aber sie ist jetzt hier und das ist wunderbar und richtig. Alice hat einen langen Weg hinter sich und sie ist jetzt angekommen. Wissen Sie, Sylvia, ich bin so froh, dass dieses wunderbare Mädchen ihr neues Zuhause hier bei uns liebt und sich geborgen fühlt. Sie wird geliebt und lernt Grenzen kennen.

Wie sie Ihnen mitgeteilt hat, wohnen wir direkt neben dem Wald, ohne Verkehr und mit sehr viel Wiesenfläche. Die Wiese ist ein Segen. Alice kann dort mit den Hunden aus der Nachbarschaft, die gut zu ihr sind und denen sie jetzt auch vertraut, rennen, schnüffeln und einfach „sein“. Glücklicherweise können wir auch die Spaziergänge in der Regel so gestalten, dass sie sich nicht oft mit fremden Hunden auseinandersetzen muss. Sie wurde in ihrem Leben oft genug angegriffen und gebissen, das sieht man an den Narben, und dank Ihrem Gespräch verstehe ich jetzt auch, wie grauenhaft das für Alice war.

Ich werde mit ihr demnächst auch eine Physiotherapeutin aufsuchen, da ich zu einem kleinen Teil geahnt habe, was Sie mir über ihr körperliches Befinden berichten. Sie mag Männer gar nicht. Warum das so ist, hat sie Ihnen erzählt. Es hat mich erschüttert und es hat so weh getan zu erfahren, was Männer ihr angetan haben. Anfänglich war sie auch meinem Mann gegenüber etwas feindselig. Jetzt liebt sie ihn und ist immer ganz aus dem Häuschen, wenn er von der Arbeit nach Hause kommt. Und dann natürlich das Auto Sie liebt Autofahren! Erstaunlich, dass Alice Ihnen das erzählt hat!

Sylvia, Alice hat Ihnen so viele Dinge erzählt, die Sie gar nicht wissen konnten. Sie hat Ihnen vertraut, und es macht mich glücklich, dass Sie ihr zugehört und sie ernstgenommen haben. Bereits, bevor Sie mir mitgeteilt haben, was sie beschäftigt, was sie in der Vergangenheit erleben musste, habe ich bemerkt, dass Alice plötzlich viel „weicher“ geworden ist. Es scheint mir fast, dass sie über ihr vergangenes Leben sprechen wollte, und dass es ihr Erleichterung gebracht hat, mit Ihnen zu kommunizieren und die schrecklichen Momente aus der Vergangenheit loszuwerden.

Alice lernt jetzt Mantrailing kennen. Es ist eine Freude zu sehen, wie gut ihr das gefällt, und das ist nicht mein Wunschdenken. Es ist einfach so. Das Leuchten in ihren Augen, als sie die vermisste Personen gefunden hat (ehm…. ich war nicht gerade hilfreich, habe die Personen jeweils ganz woanders vermutet ….), es war einfach schön. Sie haben eine besondere Gabe, Sylvia, und ich wünsche mir von ganzen Herzen, dass Sie noch vielen Tieren helfen, ihnen eine Stimme geben und „übersetzen“ werden.

Herzlichst, Daniela”

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Danke Sandra https://www.facebook.com/San4Art/

Das kleine Mädchen stand mit ihrer Mutter noch eine Weile am Zaun und schaute den Pferden nach. Sie hielt die Hand ihrer Mutter fest umschlossen. Dann spürte die Mutter, wie ihre kleine Tochter ihre Hand fest drückte und hörte sie flüstern: „Mama, ich muss Dir etwas sagen.“

Die Mutter hob leicht verwundert ihre Augenbrauen. „Dann sag es doch mein Kind.“

Die Kleine zog ihre Mutter zu sich und als die Mutter dem sanften Druck nachgab und sich zu ihr herabbeugte flüsterte ihr Mädchen ihr ins Ohr:

„Das sind gar keine echten Pferde. Pferde sind keine Pferde.“

Kinderlogik ist im ersten Moment nicht immer einfach zu begreifen. Sehr häufig hatte sie schon deshalb über ihre Tochter geschmunzelt, weil sich hinter dieser Kinderlogik ein sehr kreatives „um die Ecke denken“ verbarg. Aber dieses Mal war sie irritiert.

„Um Gottes Willen, wie kommst Du denn darauf? Was sollen sie denn anderes sein als Pferde?“

Ihre Tochter druckste herum.

„Ich hab das in ihren Augen gesehen, was sie sind, aber ich sage es Dir nicht, wenn Du es nicht weißt. Du bist groß und solltest es wissen.“

Jetzt gesellte sich ein Anflug von Ärger zur anfänglichen Irritation.

„Du musst in ihre Augen sehen, dann sagen sie es dir, Mama.“

„Was sagen sie mir?“

„Dass sie alle schon einmal auf der Welt waren.“

„Dass … sie … alle… schon … einmal … auf … der … Welt … waren?“

Sie wiederholte die Worte ihrer Tochter langsam und stoßweise.

„Ja Mami“, flüsterte die Kleine jetzt ebenso eindringlich wie zärtlich, „es sind Engel. Sie geben auf uns Acht, aber wir müssen sie ganz lieb behandeln, ganz lieb, so wie man Engel behandeln muss.“

Jetzt nahm sie ihre Tochter auf den Arm und drückte sie fest an sich.

„Und das haben dir die Pferde gesagt? Wie haben sie das gemacht?“

Ihre Tochter hielt die Lippen an ihr Ohr und als sie flüsterte kitzelte es angenehm.

„Sie sagen es mit den Augen und sie sagen es einfach so, wenn du still neben ihnen stehst.“

Als sie ihre Tochter wieder auf den Boden gesetzt hatte sagt sie:

„Ach Mama, es ist doch alles so einfach. Ihr Großen müsst nur einfach mal lernen zuzuhören!“

(Verfasser leider unbekannt)

Danke an Martina Kaup für das wundervolle Bild ♥ https://www.martina-kaup.de/dog-blog/