Weil sie ihr Leben und ihre ganze Kraft den Tieren widmen, weil sie für die Tiere ihre Zeit, ihr Geld und ihr Heim zur Verfügung stellen, weil sie zu jeder Zeit sofort losfahren , wenn ein Tier Hilfe braucht, weil sie die Ärmsten der Armen an ihr Herz drücken, weil sie immer wieder das Versprechen geben, einer Seele zu helfen, egal, wie widrig die Umstände sind, weil sie traumatisierte Tiere – wenn nötig – mit ins Bett nehmen und ihnen sagen „Du bist jetzt in Sicherheit!“, weil sie Wunden pflegen, Schmerzen lindern, trösten, Häufchen wegmachen und manchmal auch den schweren Gang des Abschieds mit Tieren gehen müssen, wenn das Leiden zu groß ist, weil sie jeden Tag aufstehen und die Kraft finden, weiterzumachen, weil sie nicht verzagen aufgrund der Flut derer, die Hilfe brauchen, weil sie Kranke und Verletzte zum Tierarzt bringen, auch wenn sie manchmal nicht wissen, ob das Geld reicht, weil sie nicht wissen, wann sie das letzte Mal Urlaub hatten oder auch nur ein Essen mit Freunden, weil sie  auf sämtliche Annehmlichkeiten des Lebens verzichten, weil sie die Hoffnung nicht aufgeben, für die Tiere ein schönes Zuhause zu finden und weil sie sich immer wieder verabschieden müssen, von Seelen, die sie gerettet, gesund gepflegt und geliebt haben, und somit wieder ein Platz frei wird für ein weiteres Tier, das Hilfe braucht, weil jedes Mal ein Stück ihres Herzens mitgeht, weil es ihnen das Herz bricht, wenn sie „Nein“ sagen müssen, wenn das Geld nicht reicht und alle Möglichkeiten erschöpft sind… Deshalb brauchen sie unsere Unterstützung, finanziell und vor allem moralisch, zu wissen, dass es Viele sind, die hinter ihnen stehen…!

© Sylvia Raßloff

2 Kommentare
  1. Volkmar Bahr sagte:

    Liebe Sylvia/

    zuerst moechte ich, ich verwende einfach das du, dir, usw. und hoffe du bist nicht boese deswgen, meinen Dank und ein riesen grosses Lob aussprechen. Einfach fuer deine eigene Internetseite, fuer die vielen Fotos und Kommentare von der Finca, fuer deinen Einsatz fuer die geschundenen Seelen. Meine Hochachtung dafuer.
    Das Gleiche gilt fuer die beiden lieben Menschen, denen die Finca gehoert. Was fuer wunderbare, selbstlose, liebe Menschen muessen das sein?
    Ich hoffe sehr, dass ich sie einmal persoenlich kennenlernen kann!
    Habe einen Freund, der letztes Jahr ein Haus in der Naehe von Alicante gekauft hat und ich bin mehrfach dahin eingeladen. Leider hat es bis heute nicht geklappt. Aber wenn ich dort bin besuche ich auch die Finka, garantiert.
    Nun fragt ihr euch sicher, warum tut er dies. O.K.
    Ich bin genau so wie ihr aktiver Tierschuetzer und das seit meiner Jugend. Heute bin ich 55 Jahre jung.
    Aber das Alles nur am Rande.
    1990, oder 1991, die innerdeutsche Grenze war noch nicht so lange offen und ich hatte einen Grosshandel fuer Tiernahrung gestartet, rief mich ein Freund aus Berlin an. Es war Hajo. Dr, Hans Joachim Swarowski. Zu der Zeit war er noch Chefredakteur der Zeitschrift .
    Damals waren die Kriegszustaende im ehemaligen Jugoslawien. Es ging um die Unterstuetzung eines Tierheimes in Belgrad.
    Ich habe danach mit einigen deutschen Lieferanten gesprochen und um Hilfe gebeten. 1 Zusage, bemerkenswert!
    Habe meinen 2 Tonnerbus gepackt, Hajo angerufen und ab ging es Richtung Belgrad.
    Eine Reise die ich in meinem Leben nicht vergessen werde. Warum?
    Wir sind zuerst nach Ungarn gefahren, nach Siofok, am Balaton. Dort lebten Freunde von Hajo. er, Tivi, war Mitglied der ungarischen Nationalmannschaft im Hundesport und ein grosser Tierfreund.
    Ihm gehoerte auch ein Weinberg, Verkostung war angesagt. Danach lecker Abendessen, mit viel Knoblauch.
    Hajo hatte wohl zu viel von dem Knoblauch und war am folgenden Morgen nicht in der lage mit nach Belgrad zu fahren. Also ich allein los. Grenzkontrolle. Kein Grenzveterinaer. Naechster Grenzuebergang 100 Km. Veterinaer anwesend, aber Probleme. Probleme geloest mit einer Flasche Wisky und diversen Werbegeschenken der Zeitschrift.
    Den Grenzern ein paar Saecke von dem Futter gegeben usw,
    Alles in Allem war ich 28 Stunden ohne Schlaf unterwegs. Und noch heute bereue ich nichts, ist mir nichts zu viel gewesen. Ich bin einfach nur gluecklich und auch ein bisschen stolz dass ich helfen konnte.
    Ich schreibe euch dies um zu sagen, auf meine Hilfe koennt ihr rechnen.
    Wie kann ich euch helfen?
    Ich lebe nun schon einige Jahre in den Niederlanden. Vielleicht ist es ja moeglich ueber nich eine Vermittlung hierher zu starten. Sagt mir einfach wie ich helfen kann und dann werde ich es veruchen.
    Macht weiter so ihr Lieben.

    Freundliche Gruesse

    Volkmar Bahr

    Antworten
    • Sylvia sagte:

      Lieber Volkmar, danke danke danke für deine Zeilen. Ich freue mich so sehr, dass ich mit meiner Seite und meinen Texten so viele wunderbare Menschen erreiche. Ich sage immer “Die Menschen mit den besonders großen Herzen lernt man immer über die Tiere kennen!” und so ist es! Danke für das Angebot! Ich melde mich! Viele herzliche Grüße Sylvia

      Antworten

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