Schlagwortarchiv für: Tiere-verstehen.com Texte Sylvia Raßloff

müssen wir manchmal erst alles verlieren, um ganz neu anfangen zu können.

Vielleicht müssen wir manchmal ganz tief fallen, um zu erkennen, was wirklich wichtig ist.

Vielleicht müssen wir erst loslassen… um Freiheit zu gewinnen…

endlich die Augen öffnen… um die ganze Wahrheit zu sehen… hinfallen, um wieder aufzustehen.

Vielleicht erkennen wir manchmal erst dann, wie stark wir sind…

wenn es keinen anderen Weg mehr gibt.

Vielleicht liegt in unseren größten Ängsten die größte Chance verborgen…

Vielleicht müssen wir manchmal an unsere Grenzen gehen, um uns selbst (wieder) zu finden.

Vielleicht müssen wir manchmal erst das Schlechte erleben, um das Gute zu schätzen zu wissen.

Vielleicht ist das alles nicht leicht… doch vielleicht sind die Zeiten, die am schwersten sind, da…

um am meisten zu lernendenn aus unseren größten Schwächen…

werden unsere größten Stärken geboren.

(Sylvia Raßloff)

Danke Kathleen für deinen Kommentar dazu auf meiner FB-Seite:

„Danke. Wie in all den letzten Wochen, seit Wanja ging und ich dich kennenlernte, passen Gedanken, Vorhaben und Zeichen auf einmal zusammen. Und dein Text hier… ja, vielleicht… bestärkt mich unglaublich. Danke dafür.“

Wir irren gewaltig… wenn wir Tiere als minderwertig betrachten…

nur weil wir sie an der vermeintlich „menschlichen Vollkommenheit“ messen… Beschränkt auf unsere menschliche Betrachtungsweise schauen wir auf sie herab, glauben, mehr wissen und mehr zu können… In unserer modernen, hochtechnisierten Welt werden wir die Weisheit der Tiere vielleicht nie mehr erfahren, wenn wir die Natur – in der sie sich einst frei bewegten – immer weiter zerstören… uns immer mehr von ihnen entfremden.

Ja, wir irren gewaltig, wenn wir die Tiere als geringwertiger betrachten, nur weil sie nicht in unserer Sprache sprechen. Doch wir vergessen, dass wir es sind, die verlernt haben, uns mit ihnen zu verständigen, so, wie es die Menschen seit Urzeiten getan haben… dass wir es sind, die ihre Stimmen nicht mehr hören können, dass wir verlernt haben, diese Welt mit allen Sinnen wahrzunehmen… denn wir alle waren einmal Tiere, doch wir haben im Laufe unserer Entwicklung zum Menschen einiges eingebüßt…

Wir sollten die Tiere niemals unterschätzen… Sie können denken… Oh ja!… planen, voraussehen… Sie haben so viel Intelligenz, innere Weisheit und unendliche viele Fähigkeiten, die weit über unsere Vorstellung und das, was wir mit unserem menschlichen Verstand begreifen können, hinausgehen. Sie nutzen die Kraft der Intuition… nicht des Verstandes – “der Vernunft“ – und was uns Menschen vermeintlich alles “so schlau” macht…

Tiere wissen es einfach! Wir Menschen täten gut daran, erst einmal uns selbst und die Dinge dieser Welt wirklich zu begreifen, bevor wir ins Weltall reisen… Doch irgendwann werden wir das wohl müssen, weil wir so dumm waren, diese Erde und alles Leben nach und nach zu zerstören… zu habgierig, rücksichtslos und ignorant… das alles zu verhindern… denn: Wir haben es gewusst!… und “Was erzählt Ihr euren Kindern?”.

Diese Welt… wir alle… haben keine Zeit mehr für Kompromisse! So viele Menschen sind auf der Suche… weil sie spüren, dass “etwas” fehlt… Ja, es ist die Verbindung zu Mutter Erde, die Rückkehr zu unseren Wurzeln und die Liebe zu den Tieren… die uns endlich heil werden lässt. Sie zu schützen, zu respektieren und wieder von ihnen zu lernen… und wieder dankbar zu sein für alles, was ist… nicht zu unterwerfen und auszubeuten.

Die Tiere sind unsere letzte Verbindung zur Natur und damit zu uns selbst… und würden wir sie hören, wir müssten uns schämen für unsere eigene Unvollkommenheit! Tiere sind so viel weiser… als wir es je sein werden.

(Sylvia Raßloff)

„Lass los Liebes…“

Leben ist Loslassen…

Solange du dich nicht frei machst von alten Emotionen, negativen Dingen, Erlebnissen… solange dich deine Wut, deine Ängste, deine Trauer im Griff haben, bleibst du stehen, kannst nicht weitergehen, bist nicht offen, nicht frei, zu empfangen, zu lieben, zu heilen und zu geben. Das Leben hat keinen Rückwärtsgang. Festhalten ist erstarren… nichts, das sich bewegt… und sich wie ein dunkler Mantel über alles legt. Leben ist Veränderung… und Stillstand ist der Tod. Wer einatmet, muss auch ausatmen, bevor man zu ersticken droht.

Leben ist Empfangen und Loslassen, immer wieder… nicht in der Vergangenheit zu verharren… denn irgendwo dazwischen ist das Leben. Leben ist verzeihen, ist vertrauen… und bereit zu sein, sich wieder hineinzugeben… ohne Netz und doppelten Boden… offen zu sein für neue Begegnungen, neue Erfahrungen, zu erleben, zu lernen… Liebe zu empfangen und weiterzugeben. Schau nach vorn und sei dankbar für alles, was du erleben durftest. Es gibt Zeiten der Freude und Zeiten, in denen wir all unsere Kraft und Zuversicht brauchen… Zeiten der Trauer, Zeiten zum Lachen… alles gehört dazu zum Leben.

Doch nur wer loslässt, kann nach vorne sehen, sich wieder spüren, atmen, frei sein und Freiheit geben… kann neue Aufgaben und seinen Weg finden. Vielleicht wird es weh tun, vielleicht wirst du verletzt werden… doch noch schmerzlicher wäre es, nicht zu lieben… und dieses Leben nicht zu leben. Es gibt kein Gut oder Schlecht, nur Erfahrungen, die uns weiser machen, Begegnungen, die uns verändern, Spuren, die uns prägen, Erinnerungen, die uns verbinden und Liebe, die nie verloren geht. Loslassen ist… Freiheit der Seele.

(Sylvia Raßloff)

Ich wünsche mir nicht mehr, sondern manchmal einfach etwas weniger… etwas stiller, etwas langsamer, etwas bewusster… Ich wünsche mir „Einfach MEHR LEBEN“… für die Natur, die Erde, die Welt, die Tiere.

Was nutzt es, mit Macht Berge zu erklimmen, um dort festzustellen, dass die Luft dünn wird, die Vegetation karger, wir einsam und angreifbar sind… spätestens dann, wenn uns klar wird, dass wir doch gar nicht kämpfen wollten, sondern leben… im Einklang mit uns und mit allem, was ist.

Einfach SEIN ist die Devise… EINFACH leben… nicht nach immer mehr, immer höher, immer weiter streben… sondern nach Ausgleich, nach Leben in Harmonie mit allem um uns herum. Die Veränderung beginnt in uns selbst! Es ist der Weg zurück zu wahren Gefühlen, zu Liebe und Wahrhaftigkeit.

Nein, ich wünsche mir nicht mehr von Dingen… Ich wünsche mir „Einfach-mehr-Leben“… für alle von uns… für diese Welt. Mehr Bewusstheit, mehr Langsamkeit, mehr Freude, mehr Dankbarkeit… um zurückzufinden zur Natur und zum Leben.

(Sylvia Raßloff)

Ich mag Menschen… die verletzlich sind und sich verletzlich zeigen…

die aus dem Herzen handeln und mit dem Herzen sehen… die offen sind und ihr Innerstes nicht verbergen, die ehrlich sind und ihren eigenen Weg gehen…

Die ihre Herzen auf der Zunge tragen… die für andere da sind, ohne zu fragen… die keine Masken tragen… sich nicht verbiegen… deren Augen niemals lügen… die genau deshalb oft genug angreifbar sind, so oft verletzlich, wie ein Kind… die hinfallen und wieder aufstehen.

Die sich zurück ziehen, um zu weinen und doch immer wieder Stärke zeigen… wo sie fühlen, mitfühlen, gebraucht werden… die gar nicht anders können, als anderen die Hände zu reichen.

Die sich vor Güte verneigen… und immer dann anfangen zu schweigen, wenn es sich anders anfühlt… Es sind die, die noch hören, fühlen, sehen… und die sich manchmal einfach still umdrehen und gehen.

Nein, sie kämpfen nicht, nicht um Anerkennung, nicht um Dank, wenn es um Liebe geht… und doch werden sie immer wieder verzeihen.

Es sind die Menschen, die wirklich begriffen haben, dass nur das Gute verbindet… die ihren Weg gehen, oft allein… und doch immer wieder den Mut haben, zu vertrauen, nach vorne zu schauen… ihrem Herzen zu folgen und die Hoffnung nicht aufzugeben… nach Wahrhaftigkeit zu suchen… in diesem Leben.

Egal, wie oft sie hörten… du musst dich ändern, härter werden… Nein, man kann sich nicht schützen, wenn es ums Fühlen geht… weil nichts abprallt, man Gefühle nicht abschütteln kann, einfach so.

Diese Welt braucht keine Mauern, keine Lügen, keine Masken… sondern Menschen mit Herz, die nicht aufgegeben haben, es zu zeigen… so oft sie verletzt, getäuscht, ausgenutzt oder verlacht wurden, so oft sie gefallen und wieder aufgestanden sind, so oft sie geweint haben…

Sie sind die wirklich Starken…

Diese Welt braucht Menschen mit Herz…

(Sylvia Raßloff)