Schlagwortarchiv für: Tiere-verstehen.com Texte Sylvia Raßloff

Ihr Lieben, ich habe gestern nichts geschrieben, weil da einfach zu viele Nachrichten und Meinungen sind, die auf uns alle einströmen und nein ich bin kein Freund von „Verschwörungstheorien“… ich fühle mich hinein und da sind sehr viele Gedanken, die frei jeglicher Angst sind und von außen betrachten, weil es so wichtig ist in diesen Tagen, nicht in Lethargie zu verfallen… das meine ich nicht mit Vertrauen…

Es geht ums selber denken und zu hinterfragen, sich nicht einlullen zu lassen. Denn all das, was jetzt geschieht, könnte uns trotz allem in falscher Sicherheit wiegen. Es heißt immer noch und jetzt erst recht, dahinter zu schauen, was Wahrheit oder Lüge ist, was uns wirklich dient und schützen soll… oder unsere Angst benutzt, um uns Selbstbestimmung und Freiheit zu nehmen, um uns gezielt dahin zu lenken, wo wir doch gar nicht hinwollten…

2020 ist das Jahr der Prüfung für uns alle, und darüber hinaus… Die Veränderung wurde angestoßen, aber es ist noch nicht vorbei, das war nur der erste Schritt… denn es geht ums Erwachen. Und vielleicht und ganz sicher wird uns dadurch noch mehr aufzeigt werden, wenn es um die Verschiebung der Strukturen… und vielleicht noch mehr als bisher um Macht, um Geld, ums Kleinhalten geht.

Ja, es braucht wohl diesen Prozess, der uns viel abverlangt, der loslassen heißt und all das gehört dazu… im Sinne des großen Ganzen, für Mutter Erde, für eine wirkliche Veränderung in und für uns alle… denn wir lernen und wachsen nur, wenn wir müssen, wenn es nicht mehr anders geht… Bis wir endlich wahrhaft sehen, um uns all dessen bewusst zu werden und irgendwann wirklich aufzustehen…

Verantwortung zu übernehmen, ja uns zu befreien… um diese „Neue Welt“ zu erschaffen, von der so viele träumen. Wir haben es in der Hand… Das Lichtvolle ist bereits da… die Hoffnung, das Leben! Und es ist unsere Entscheidung, wohin wir gehen. Es gibt kein Zurück.

In diesem Sinne… ♥

(Sylvia Raßloff)

Ein Text, den ich vor längerer Zeit geschrieben habe…

Und jeden Tag wird die Welt dir Neues erzählen…

Wahrheit oder Lügen – Jeden Tag wird sie um deine Aufmerksamkeit ringen, werden Stimmen dich übertönen, werden Gefühle nichts schönen. Jeden Tag wird die Welt dir erzählen, was du glauben sollst, wird Gutes und Schlechtes geschehen… werden Menschen dir begegnen und wieder gehen… werden Hände an dir reißen… wirst du hoch fliegen und tief fallen… werden Sekunden entscheiden und Gedanken in die Ferne schweifen…

Wohin wirst du gehen?

Alles ist im Wandel… und du willst festhalten an dem, was du kennst… was sich sicher anfühlt. Doch du musst loslassen, immer wieder… du kannst dich nicht verlassen. Du musst anfangen, dir selbst zu vertrauen… nicht mehr nur nach außen zu schauen – jeden Tag – die Hand auf dein Herz zu legen… um dich zu verbinden, um zu fühlen, was wichtig und richtig ist… die Augen schließen, um zu SEHEN… um DEINEN Weg zu finden… UND ihn zu gehen.

(Sylvia Raßloff)

Das ist es, was Filli zu mir gesagt hat, schon vor langer Zeit… und was uns die Tiere immer wieder sagen…

Vor langer Zeit habe ich diese Zeilen geschrieben und bereits einige Male hier veröffentlicht… Ja, das wünsche ich mir ♥

Einfach mehr Leben…

Ich wünsche mir nicht mehr, sondern manchmal einfach etwas weniger… etwas stiller, etwas langsamer, etwas bewusster… Ich wünsche mir „Einfach MEHR LEBEN“… für die Natur, die Erde, die Welt, die Tiere.

Was nutzt es, mit Macht Berge zu erklimmen, um dort festzustellen, dass die Luft dünn wird, die Vegetation karger, wir einsam und angreifbar sind… spätestens dann, wenn uns klar wird, dass wir doch gar nicht kämpfen wollten, sondern leben… im Einklang mit uns und mit allem, was ist.

Einfach SEIN ist die Devise… EINFACH leben… nicht nach immer mehr, immer höher, immer weiter streben… sondern nach Ausgleich, nach Leben in Harmonie mit allem um uns herum. Die Veränderung beginnt in uns selbst! Es ist der Weg zurück zu wahren Gefühlen, zu Liebe und Wahrhaftigkeit.

Nein, ich wünsche mir nicht mehr von Dingen… Ich wünsche mir „Einfach-mehr-Leben“… für alle von uns… für diese Welt. Mehr Bewusstheit, mehr Langsamkeit, mehr Freude, mehr Dankbarkeit… um zurückzufinden zur Natur und zum Leben.

(Sylvia Raßloff)

Vielleicht wird uns jetzt, wo wir räumliche Trennung erfahren, bewusst, wie wichtig doch die wirklichen Kontakte waren – die Gespräche, die Nähe, das Zusammensein – und was in dieser digitalen Welt eigentlich alles verloren gegangen ist… durch Chats und schnelle Nachrichten, ständige Erreichbarkeit, so zwischendurch, die uns Verbindung suggerierten und uns doch eher sozial distanzierten. Jeder allein vor seinem Bildschirm, in Gruppen und „Zimmern“, die es gar nicht gibt… virtuell verbunden… Das haben wir doch jetzt, also was wollen wir mehr?

Auch hier wird uns ein Spiegel vorgehalten, dass eben die Smilies und all das… das Persönliche, die Begegnungen, die Umarmung, das Lächeln, das Leben… niemals ersetzen kann! Doch wir haben es gar nicht gemerkt, wie sehr wir uns entfernten, weil wir keine Zeit mehr hatten… immer höher, schneller, weiter strebten… und die Erfüllung in Dingen suchten, am liebsten Online, für die übriggebliebenen Stunden und Minuten… um nicht nur jetzt, sondern irgendwann vor geschlossenen Läden zu stehen, die das jetzt vielleicht nicht mehr überstehen.

Vielleicht wird uns auch bewusst, dass diese funkelnde „Scheinwelt“ hinter dem Bildschirm… hinter den falschen Wimpern und vorgegaukelten Werten… nicht die Tränen, die dazugehören, nicht das Fühlen über unsere Haut, unsere Hände, unsere Herzen… nicht das wahre Leben ist. Nicht das ehrliche… nicht das wahre Glück… an das wir uns vielleicht erinnern, wenn wir die Augen schließen, in unsere Kindheit zurück. Dieses Gefühl von nichts mehr wollen und nichts vermissen… dieses Einfach SEIN und den Moment zu erleben… sich wieder zu freuen über die kleinen Dinge und dankbar zu sein… für das, was wir haben, für das, was IST.

Ja, Glück ist ein Schmetterling, so klein, so wunderschön, so zart! Sehnsüchtig schauen wir ihm nach… doch wir können ihn nicht festhalten, weil er dann verloren ist… Und vielleicht erkennen wir jetzt auch, wie leicht die Fassade aus all den Dingen, mit denen wir uns abgelenkt haben, zusammenbricht. Vielleicht sehen wir jetzt, was vom schnellen Konsum von Dingen und Informationen übrig bleibt, denn im Gedankenkarussell, das uns ständig kontrolliert, sind wir letztendlich allein… in diesem Gefühl, nicht genug zu tun, zu haben und zu sein. Nein, Erfüllung finden wir nicht in Äußerlichkeiten…

Wir finden sie tief in unseren Herzen, dort wo Menschen, Tiere, Erlebnisse und Begegnungen unsere Seele berühren… Vielleicht verstehen wir das jetzt? Dass es das ist, was uns wirklich glücklich macht! Es sind die Tiere, die uns das zeigen, an all ihren Tagen, immer und immer wieder… doch wir haben wir es nie wirklich verstanden, was sie uns eigentlich sagen! Dass dieses Leben endlich ist! Und dass wir immer das Beste aus allem machen sollten, was es uns gibt… jetzt, nicht irgendwann, solange es uns gut geht… dass jede Stunde, jede Minute unendlich wertvoll ist.

Vielleicht fangen wir an und schauen endlich genau hin, in diesen Spiegel, den es uns allen vorhält… was bleibt und wer wir wirklich sind. Vielleicht offenbart sich uns jetzt das ganze Egoistische, das Dumme, das Verrückte, die Doppelmoral, die Dekadenz und Ungerechtigkeit dieser Menschenwelt. Und vor allem… dass wir nicht alleine hier sind! Dass sich nicht alles um uns dreht, weil die Natur da draußen einfach weitergeht. Vielleicht sehen wir jetzt, dass sie uns nicht braucht… sondern wir sie! (Ich frage mich, wo all die Menschen vorher waren, die man jetzt überall spazieren sieht?)

Und ganz sicher hält es uns auch vor Augen, wie falsch unser Jammern ist, dass wir Menschen immer nur uns selbst gesehen haben, angesichts des Leids so vieler, angesichts des Leids von all den Tieren! Wir sind alle verbunden… und so ist es auch ein Spiegel für das, was wir ignorieren. Wir alle werden uns einschränken müssen, jetzt und dann… und vielleicht wird uns dann bewusst, dass weniger manchmal mehr sein kann. Mehr Mitgefühl, mehr Bescheidenheit, mehr Dankbarkeit… Ja, vielleicht lernen wir wieder, für unsere Selbstbestimmung zu kämpfen… Für unsere Freiheit. Nicht nur für materielle Werte…

Vielleicht lernen wir… was wirklich wertvoll ist.

(Sylvia Raßloff)