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„Und ein Mann, der trägt ein Schild… und auf dem Schild da steht nur „Frei“!“

Freiheit… darum geht es… ganz besonders in dieser Zeit. Um die Innere und äußere Freiheit. Um die Befreiung von Selbstbegrenzung, ja, uns selbst zu befreien, von Ängsten, von destruktiven Gedanken und Mustern, von der Enge, in die wir uns selbst eingesperrt haben… uns klein gemacht, gezweifelt haben, uns nicht trauten, wir selbst zu sein und aufzustehen, uns zu zeigen, unsere Träume zu leben.

Und ja, es geht auch um die Freiheit im Außen, die es jetzt mehr denn je so wichtig ist, zu bewahren. Die Freiheit zur Selbstbestimmung… für unseren Körper, unser Leben, uns frei auszudrücken, zu bewegen, zu denken, zu reden und für uns selbst einzustehen. Die Freiheit, zu entscheiden, was WIR wirklich wollen für uns und diese Welt. Die Freiheit, zu entscheiden, wohin wir gehen. Uns nicht klein halten zu lassen und unsere Freiheit herzuschenken, für unsere vermeintliche Sicherheit.

Um am Ende beides zu verlieren… Wir haben es in der Hand, weil es uns betrifft und weil wir für all das, was geschieht, bezahlen werden. Den Song „Freiheit“ (MMW) habe ich gepostet in der Silvesternacht, da wusste ich noch nicht, wie wichtig genau das sein wird in diesem Jahr. … Ja, auf dem Schild, da steht nur „Frei“! Vielleicht, weil es das Wichtigste überhaupt ist… für Menschen und Tiere. Freiheit ist Leben!

(Sylvia Raßloff)

Auch zu Beltane, das kurz bevor steht und dessen Energien wir bereits in uns und überall um uns herum spüren – dieses uralten Jahreskreisfest, das seit je her gefeiert wurde – geht es um Freiheit. Um die Freiheit des Glaubens, des Lebens, der Schöpfung, der Rituale, des Tanzes, des Singens, der Freude, ja um die Vereinigung der Menschen und die tiefe Verbindung mit der Natur, der uralten Weisheit der Seelen und Heiler. All das, was jahrhundertelang verbannt, verteufelt, verbrannt und ausgemerzt wurde durch Macht, Lügen und Angst… und was sich doch niemals unterdrücken lässt, weil es der Ursprung des Lebens ist! Ja, es ist das Fest des Lichts, das die Dunkelheit überwindet, mit all seiner Kraft… Die Grenzen zwischen den Welten verschwimmen und es geht darum, uns zu befreien. So war es schon immer und so wird es für immer sein.

an dem du erwachst… an dem du den Schlüssel findest, der so lange dort lag… weil du nicht den Mut hattest, danach zu suchen… zu sehen, was das Leben, dein Selbst noch für dich bereit hält. Weil du viel zu lange geschlafen hast, dieses Leben einfach mitgemacht. Eingelullt in das, was geschieht… irgendwo auf dieser Welt, müde vom müssen, vom Hinnehmen, vom Schweigen… von verschwendeter Zeit.

Vielleicht ist heute der Tag, an dem du endlich aufstehst und diese Tür öffnest… an dem du es ablegst, dieses alte Kleid, das du gar nicht (mehr) bist, das zu eng geworden ist… hinter dem du dich versteckst, damit du nur nicht aneckst… vielleicht… weil du Angst hast, dich in deiner wahren Größe zu zeigen, Angst zu fallen… Angst vor den Möglichkeiten.

Vielleicht ist heute der Tag, an dem du dich zum ersten Mal selbst siehst… im Licht… weil du endlich den Mut hast, wirklich hinzuschauen, auf dein Ich… deine Seele, die nackt und ungeschützt vor dir steht… an dem du anfängst, dich zu lieben… und erkennst, dass es auch an dir liegt, was im Außen geschieht… dass niemand dich hält, außer dir selbst, Deinen Weg zu gehen… wahrhaft, frei… und für nichts anderes, als für das, was du liebst… einzustehen.

Vielleicht ist heute der Tag, an dem du erwachst… an dem Du das Licht siehst…

(Sylvia Raßloff)

Beltane steht bevor… Es ist Zeit, dein Licht zu zeigen… ♥

und so oft finden wir das Wertvollste in den “kleinen Dingen”… in einem Lächeln, einer Berührung, einem liebevollen Wort… einer Geste der Hilfe, des Danks, der Liebe, der Bedingungslosigkeit… im Geben, ohne zu erwarten, in Begegnungen mit Mensch und Tier… in Augenblicken, so unbedeutend oft, an die wir uns erinnern, später… in den kleinen Momenten, die so vergänglich sind und doch niemals verblassen, weil sie die Größten sind…

Haltet sie fest in euren Herzen… ♥

Gerade lese ich von Stephen King das Buch „Das Leben und das Schreiben“. Ich habe in der Mitte angefangen, bei dem Teil, bei dem es ums Schreiben geht, weil es mich einfach interessiert. Bewusst nehme ich mir die Zeit… raus aus den Nachrichten, Meldungen, den oft negativen Energien, um in der Natur zu sein, in der Stille, um Gedanken schweifen zu lassen… und Erinnerungen, um in ein gutes Buch einzutauchen, das mich inspiriert.

Am Ende des Buches erzählt Stephen von seinem schweren Unfall, den er hatte, während er dieses Buch schrieb, einfach beim Spaziergang, wie jeden Tag, wurde er angefahren und hat es nur mit großem Glück überlebt. Und ich erinnere mich an die vielen traurigen Geschichten, mit denen sich Menschen an mich wenden, die ein geliebtes Tier plötzlich verloren haben, durch einen Unfall, eine schwere Krankheit, die ihnen nicht mehr viel Zeit liess.

Ja, es ist so wichtig, dieses Leben zu leben, jeden Augenblick zu genießen und nicht mit Negativem zu verschwenden, denn es kann manchmal… so schnell vorbei sein…

In diesem Sinne… ♥

(Sylvia Raßloff)

Heute wurde ich durch eine berührende E-Mail an diesen Text erinnert, den ich vor Jahren geschrieben habe… So oft beginnen Anfragen, in denen Menschen sich und ihre Tiere mir anvertrauen, damit, dass sie mir schreiben, wie lange sie mich bereits auf meiner Seite begleiten, meine Zeilen lesen, meine Beiträge verfolgen, oft still. Und genau dann wird mir wieder bewusst, wieviele es doch sind… Es ist ein schönes Gefühl! Danke dafür ♥ Oh ja, „Leben kann man nicht lernen… Dass wir verletzt werden, dass wir stolpern, um neue Wege zu finden… und uns selbst.“ Das ist genau so…

Leben kann man nicht lernen…

man macht es einfach, geht einfach durch… jeden Tag, jede Stunde, jede Minute… egal, was dir begegnet. Vielleicht ist es vorherbestimmt… bevor uns dieses Leben geschenkt wurde. Wem wir begegnen, was wir tun, wohin es uns führt…

Dass wir verletzt werden… dass wir stolpern, um neue Wege finden… und uns selbst. Denn Leben ist Gleichgewicht… das du nur erfährst, wenn dir beides widerfährt. Das Gute und das Schlechte. Es gehört dazu, um uns zu entscheiden, wo wir stehen, wohin wir gehen…

Leben ist akzeptieren, dass alles um dich herum auch in dir ist… alles, was du fühlst, erlebst… jeden Moment anzunehmen und zu erkennen, dass es genau so gemeint ist… dass es genau so geschehen soll. Jetzt und jeden Augenblick, den nur Du sein und leben kannst.

Die Seele weiß es… lange, bevor es uns bewusst wird.

(Sylvia Raßloff)

In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen Abend ♥

Neumond in Stier – 23. April 2020 – 04:25 Uhr

Ein intensiver Neumond steht uns bevor und jeder Neumond steht für einen neuen Anfang. Zur Zeit erleben wir viele Emotionen… Wut, auch Tränen kommen hoch, ohne, dass wir oft wissen, warum… verdrängte Gefühle, längst vergangene Erinnerungen dringen plötzlich in unser Bewusstsein… Bilder aus der Kindheit sind plötzlich da, ganz klar. Wir haben das Bedürfnis, uns mit Menschen und auch den verstorbenen Seelen zu verbinden, ihnen wieder nahe zu sein, zu sagen, was sie uns bedeutet haben, wie sehr wir sie vermissen.

Wir erleben viel Zeit der Stille, in der Natur, nehmen alles viel deutlicher wahr und saugen regelrecht in uns auf, was früher „nicht so wichtig“ war. Wir denken an das, was wir verpassten, sehnen uns danach, endlich nachzuholen, endlich das zu tun, was wir schon immer wollten, aber nie taten… weil keine Zeit dafür war. Ja, uns endlich selbst zu leben und es hinauszuschreien, zu uns selbst zu stehen, uns zu befreien. Doch da ist noch so viel im Außen, was uns festhalten will, was uns klein hält… auch unsere Gedanken, Zweifel, die Angst, zu verlieren… all das, hinter dem wir uns noch verstecken, weil es sich da sicher anfühlt.

Es ist eine wichtige Zeit jetzt… und genau das zeigt uns auch dieser Neumond und die Planetenkonstellationen auf, die für diese Themen stehen, die sich einerseits um das Festhalten, die Sicherheit, die materiellen Dinge… und auf der anderen Seite um die Freiheit, die geistigen Werte, ja, die Befreiung von all dem drehen. Ja, es geht um Transformation, um die Veränderung, nicht nur im Außen, sondern auch tief in uns drin… denn nichts ist beständig und was „besitzen“ wir wirklich? Es ist das, was wir aus uns selbst heraus erschaffen und geben… und wer wir wirklich SIND.

Ja, es ist die Zeit der Besinnung, um genau diese Stimme in uns, unsere Seele zu hören… und unseren Weg deutlich vor uns zu sehen. Denn die Zeit des Verdrängens ist vorbei. Nichts wird uns mehr aufhalten können… Genau wie diese Welt, die uns vehementer denn je zum Aufwachen drängt, uns zum Wandel führt. Oh ja, es geschieht bereits und wir sind mittendrin! Ein Zurück gibt es nicht… Doch wollen wir das wirklich? Auch wenn es nicht leicht ist, es ist wie „Alles auf Anfang“, eine riesengroße Chance… Wir sind verbunden mit Mutter Erde, dem Universum und all das spüren wir derzeit in unserem Inneren… genau da, wo die Veränderung beginnt!

Vielleicht durch Innere Unruhe, Sensibilität… vielleicht wechselt sich das Positive, die Aufbruchstimmung, die Freude mit Unsicherheit, Zweifeln und Traurigkeit ab… manchmal geht es einen Schritt vor und dann wieder zurück. Nehmt es an! Wir alle müssen da durch. Veränderung ist nie einfach, doch wir werden daran wachsen, unsere Stärke erkennen. Wir müssen… Egal, was kommt, Sicherheit gibt es nicht. Nicht für unser Leben. Nicht für die Zeit, die wir haben. Auch nicht für unsere Lieben. Deshalb heißt es, sich hineinzugeben, ohne Seil und doppelten Boden, und einfach zu vertrauen…

um endlich aufzustehen und anzufangen, wir selbst zu sein, uns zu befreien und dieses Leben zu leben, unsere Aufgabe hier… für all das zu kämpfen, was uns wichtig ist! Es ist der Weg der Liebe, auf dem wir uns selbst finden… und Wundervolles erleben.

(Sylvia Raßloff)