Schlagwortarchiv für: berührende Geschichten aus der Tierkommunikation

Ganz plötzlich und völlig unerwartet wurde Stöpsels Seele gerufen… Fast 10 Jahre war er bereits, doch nichts deutete darauf hin, dass er so krank ist. Noch am Tag vorher waren sie lange zusammen in der Natur unterwegs. Und ja, es war ein großer Schock, als es ihm plötzlich schlecht ging, doch es gab kein Zurück. Trauer und Schmerz waren übermächtig, so dass ich um ein Gespräch mit dieser wundervollen Seele gebeten wurde. Danke von Herzen für das Vertrauen und die so schönen Rückmeldungen dazu ♥ (Und ganz oft schicken sie uns wieder jemanden…)

„Liebe Sylvia,

ganz lieben Dank für Deine Tierkommunikation mit Stöpsel. Es berührt mich zutiefst, Deine Worte zu lesen.

Ein Hund, den er dir gezeigt hat, der bei ihm war… sein Vater sah sehr ähnlich aus, er ist schon, als Stöpsel ein Welpe war, weggelaufen von Zuhause und wurde nie wieder gefunden.

Stöpsel war mit mir so oft in der Heide wandern, die Natur, welche Du beschreibst, ein Bach, eine Wiese hinter einem Wäldchen, Stöpsel blickt in die Ferne… genau so war er.

Es bedeutet mir sehr viel zu lesen, dass Stöpsel mich nicht freiwillig verlassen hat und dass er nicht lange leiden musste – wenngleich er schon länger für mich stark geblieben war…

Ich spüre, dass er noch bei mir ist, gestern bin ich bei Frühlingswetter eine seiner Lieblingsrunden spaziert und musste die ganze Zeit an Stöpsel denken.

Ja, Stöpsel war wie ein Kind, mein Hundekind, und er wird für immer mein Herzenshund bleiben! Ich wünsche mir sehr, dass Stöpsel mir vielleicht wieder einen Hund schickt, der niemals ihn ersetzen wird, aber dem ich ein ganz schönes Zuhause geben und ihn auch lieben kann.

Stöpsel wird für immer mein Seelenhund sein, und ich weiß, dass wir uns irgendwann wieder sehen. Liebe Sylvia, letzte Woche ist mein Onkel, der Bruder meiner Mutter, verstorben, heute ist der 11. Todestag meiner Mutter, zu der ich immer eine ganz besondere Bindung hatte.

Es ist eine Zeit des Abschieds und leider auch der Trauer… Das Neue wird sicher kommen, den Wandel und Umbruch spüre ich, in Hoffnung erwarte ich die Zukunft.

Deine täglichen Worte und Updates bedeuten mir sehr viel, liebe Sylvia. Ich freue mich auch schon auf die Neuauflage Deines Buches. Vielen, vielen Dank und alles Liebe und eine Umarmung,

Herzlichst, Andrea“

„Liebe Sylvia,

danke Dir, es geht mir besser, wenngleich Stöpsel sehr fehlt und ich ganz oft an ihn denke. Er ist mein Seelenkunde, für immer! Du hattest in Deinem Gespräch mit Stöpsel einen Hund neben ihm gesehen, kleiner, aber sehr ähnlich.

Genau so einen Hund habe ich vor gut einer Woche auf einer Tierschutzseite gefunden, seine Bilder tauchten um und ich wusste, ich möchte ihn kennen lernen.

Vor einer Woche besuchte ich ihn auf seiner Pflegestelle. Er ist mir sofort ins Herz gesprungen. Jetzt ging alles sehr schnell, Max ist gestern bei mir eingezogen, da er sich mit dem anderen Hund auf der Pflegestelle nicht verstand.

Er ist noch ein wenig unsicher, aber liegt schon neben mir und schläft sehr ruhig und zufrieden. Es ist nicht mein Stöpsel, das weiß ich, nie würde ein anderer Hund ihn ersetzen. Aber es ist, als hätte Stöpsel ihn zu mir geschickt!

Gerne darfst Du dies veröffentlichen, liebe Sylvia. Ich war und bin auch immer sehr dankbar, wenn ich lesen kann, wie es anderen ergangen ist und wie wertvoll für viele Menschen Deine Tierkommunikation ist. Neben Deinen Energie-Updates und vielen wichtigen Worten, die Du uns sendest. 1000 Dank dafür!

Ganz liebe Grüße und eine Umarmung und unendlich vielen Dank für Deine großartige Arbeit!

Andrea“

Ich durfte mit Pino sprechen, dem es mit seinen 16 Jahren gar nicht gut ging. Kurz zuvor hatten seine Menschen für ihn eine schwerwiegende Diagnose erhalten und sie sorgten sich sehr.

In meinem berührenden Gespräch mit dieser wundervollen Seele ging es hauptsächlich darum, wie es ihm geht, wie stark die Schmerzen trotz Schmerzmittel sind, was seine Menschen für ihn tun können und vor allem, was sie ihm sagen möchten. Ja, auch die Frage um den Abschied war relevant und ob er Hilfe möchte.

Pino wurde als junger Hund aus einem Todesshelter gerettet und wie seine Menschen liebevoll über ihn sagen, war er sein Leben lang ein absoluter Wirbelwind! Eigenständig, freiheitsliebend und typisch Podenco hat er „sein Ding“ gemacht! Zeit seines Lebens brauchte er keine Leine und im Umgang mit Artgenossen konnte man sich stets auf ihn verlassen.

Er war Menschen gegenüber immer nur lieb und liebte gerade Kinder über alles. Ja, Pino war mutig und stark, immer fröhlich und selbstbewusst, manchmal ein echter Haudegen… ein wunderbarer Freund und ganz besonderer Seelengefährte, der so unglaublich geliebt wird!!! Gestern nun ist er über die Regenbogenbrücke gegangen. Und er hinterlässt eine riesen Lücke… auch wenn er immer in den Herzen seiner Menschen weiterlebt!

Run free Pino, wundervolle Seele, auf den grünen Wiesen dort ♥ Er durfte sich fallenlassen in eure Arme, weil er wusste, dass es auch für euch gut ist. In Frieden einschlafen, das hat er sich gewünscht und ich weiß, Ihr werdet euch wiedersehen! Danke von Herzen für diese berührenden Zeilen zu meiner Tierkommunikation, bevor und nachdem Pino gegangen ist…

„Liebe Sylvia,

ich bedanke mich von ganzem Herzen für das Gespräch mit Pino! Ich musste das erstmal sacken lassen und verdauen. Ich bin sehr beeindruckt und tief bewegt von dem, was er sagte, und die Tränen flossen unaufhaltsam…

Ich bin so gerührt und auch verwundert, wie genau Pino alles beschrieben hat. Dass er so viele Missempfindungen hat, ist erschreckend… Alles was er sagte, passt zu fast 100 % zu dem, was ich auch an ihm beobachtet habe.

Was total erstaunlich war, ist dass Pino offenbar in der Zeit, als sie mit ihm sprachen komplett ruhig, aber wach und aufmerksam war. Dieser Zustand hielt bis zum frühen Abend an. Wahrscheinlich hat die heilende Energie, die sie ihm geschickt haben, das bewirkt.

Und das was er mir sagen wollte, ist so schön und berührend! Dass er genau wusste und gespürt hat, wie ich ihn sehe und lieb habe, macht mich glücklich! Es ist ein ganz großes Geschenk für mich, seine Sicht der Dinge zu kennen.

Auch zu erkennen, wie groß unsere Übereinstimmung ist und wie tief auch er sich mit mir verbunden fühlt! Und es macht mich ruhig und sicher, dass ich den genau richtigen Zeitpunkt, um Abschied zu nehmen, finden werde.

Ich fühle mich durch den heutigen Tag sehr beschenkt und bin froh, dass Sie mir geholfen haben, Pino zu verstehen und auch, dass er sich mir offenbaren konnte. Ich danke Ihnen sehr, dass Sie sich auch so kurzfristig Zeit genommen haben, um mit Pino zu sprechen.

Alles Liebe für Sie und fühlen Sie sich nochmals umarmt.

Herzlichst,
Martina“

„Liebe Sylvia,

Pino hat mir gestern früh ein eindeutiges Signal gegeben… und so haben wir ihn gestern Nachmittag in seine von ihm so geliebte Freiheit entlassen, so wie er es sich gewünscht hat.

Nochmals vielen Dank für Ihre wertvolle Arbeit, die uns die Entscheidung, diesen Schritt zu gehen, sehr erleichtert hat, da wir wussten, wie schlecht er sich fühlt und dass er bereit ist zu gehen. Er hat sich tatsächlich dabei im wahrsten Worte, so wie er es sagte, in unsere Arme fallen lassen…

Er erhielt die erste Spritze und als ihm davon schummrig wurde, kam er direkt zu uns und liess sich in die Arme meines Mannes fallen, der ihn gehalten hat, bis Pino keine Kraft mehr hatte, um alleine zu stehen. Das hat uns so bewegt, weil er sonst lieber keine Kontrolle abgegeben hat und sich dann eher zurückgezogen hätte.

Danke für Ihre anteilnehmenden, liebevollen Zeilen und Ihre Wünsche. Ja, Pino war und ist ein wunderbares Wesen und wir sind bei aller Trauer und Schmerz sehr froh darüber, dass er sich nun von seinem schweren und kranken Körper befreien konnte und wieder glücklich über die Wiesen rennt, so wie zu Lebzeiten hier auf dieser Erde!

Alles Liebe für Sie,
Martina und Thoralf

P.S. Gerne dürfen Sie das veröffentlichen. Vielleicht macht es dann anderen Mut, ebenso ihr Tier zu befragen, was es möchte. Das würde sowohl den Tieren, als auch den Besitzern helfen, so wie es uns geholfen hat.“

Danke von Herzen für diese berührenden Zeilen und Worte voller Liebe als Nachruf für eine ganz besondere Seele! Danke liebe Karin, dass ich euch lange Zeit und auch auf dem letzten Weg begleiten durfte! Seelen, die zusammengehören, können sich nicht verlieren! Ich umarme dich ganz fest! Run free Yamba ♥

„Geliebte Yamba, meine Seelenhündin 18.07.2006 – 11.05.2021

Am 21. Oktober 2006 durfte ich dich nach Hause holen. Was war ich stolz. Mein lang gehegter Wunsch nach einem eigenen Hund ging endlich in Erfüllung. Schon als Welpe nahm ich dich überall hin mit. Uns gab es nur im Doppelpack oder gar nicht. So vieles haben wir zusammen gemacht.

Du hast so gerne immer wieder Neues gelernt, was uns im Hundesport einige Erfolge gebracht hat. Auch liebtest du die Berge, das gemeinsame Wandern und auch das Baden in einem See. Leider musstest du in deinem Leben einige Operationen über dich ergehen lassen. Mehr als einmal hatte ich solche Angst um dich.

Aber du warst immer eine wahnsinnige Kämpferin und hast dich jedesmal zurück ins Leben gekämpft. Deine Lebensfreude war unglaublich gross. So vielen Leuten hast du mit deiner Art ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Dann im November 2019 die niederschmetternde Diagnose… Malignes Melanom an der Mandel links. In der Tierklinik wurde dir die ganze Mandel entfernt.

Drei Tage später konntest du weder fressen noch trinken. Ich musste dich als Notfall wieder in die Klinik bringen. Dort stellte man einen Riss im Gaumen fest, welcher genäht werden musste. Als ich dich wieder nach Hause nehmen konnte, hat mir die Tierärztin gesagt, ich solle die Zeit mit dir geniessen, es werde nur noch ein paar Wochen gehen, bis ich dich gehen lassen müsse.

Sofort habe ich nach einem Tierarzt gesucht, der im Fall der Fälle auch über die kommenden Festtage zu uns nach Hause kommen würde. Aber dieser Tierarzt gab uns nicht auf. Und so haben wir begonnen, dir zwei Mal in der Woche Misteln zu spritzen. Da ich aber immer wissen wollte, wie es dir ging, habe ich mit Sylvia Kontakt aufgenommen.

Voller stolz hast du ihr über dein Leben berichtet. Und nein du warst alles andere als bereit, diese Erde zu verlassen. Und so hast du mich weiter überall hinbegleitet. Auch auf Wanderungen warst du immer noch dabei. Wer nicht wusste, dass du so krank bist, hätte das nie bemerkt. Auch in die Hundeschule wolltest du weiterhin gehen. Du liebstestes zu zeigen was du kannst.

Dann im März 2021 hattest du vermehrt Probleme mit dem Atmen. Alle Medikamente haben nicht mehr wirklich geholfen. Und so mussten die Tierärzte nochmals in deinen Hals schauen. Bei der anschliessenden Besprechung und Sichtung der Bilder zog es mir so richtig den Boden unter den Füssen weg. Dein ganzer Hals war voll von dem bösartigen Tumor. Er hatte sich richtig in deine Schleimhäute gefressen.

Man konnte nichts mehr für dich tun. Aber so wie du immer warst, hast du weitergekämpft und hast nicht aufgegeben. So hattest du noch einige gute Wochen. Wir durften sogar noch zusammen eine Woche Ferien in den Bergen geniessen. Und dann ging es plötzlich ganz schnell. Von da an war ich stets in Kontakt mit Sylvia. Sie hat mir viel Trost gespendet, so dass ich auch darauf vertraute zu wissen, wann der „richtige“ Zeitpunkt gekommen ist.

Du bekamst plötzlich hohes Fieber. Mit Schmerzmittel und Fiebersenker brachten wir das einigermassen für ein paar Tage in den Griff. Du wurdest aber immer schwächer. Und als du dann die Tabletten nicht mehr nehmen wolltest, an dem Tag auch kaum was gefressen hattest und ich dir ansah, dass das Fieber wieder gestiegen war, wusste ich, dass der Zeitpunkt nun gekommen ist.

Ich war so froh, dass du es mir so klar gezeigt hast, dass du nicht mehr kannst. Voller Schmerz informierte ich den Tierarzt und Sylvia. Der Tierarzt kam zu uns nach Hause und du durftest im Kreise der Familie und unseren anderen Tieren, die letzte Reise antreten. Sylvia war bei dir und hat dich begleitet.

Du wurdest auf einmal ganz ruhig, hecheltest nicht mehr. Ich spürte, dass du bereit warst für den letzten Schritt. Die ganze Zeit lagst du in meinen Armen, ich habe dich immer gestreichelt und dich ganz fest gehalten. So wie du dir das gewünscht hast und es für mich selbstverständlich war. In dem Moment gab es nur noch dich und mich.

Geliebte Yamba, es tut so unglaublich weh, dich nicht mehr an meiner Seite zu haben. Du hast mir dein ganzes Leben lang immer so viel Kraft gegeben. Du warst immer für mich da. Hast mich durch schwere Zeiten begleitet und immer auf mich aufgepasst. Wir durften so viel zusammen erleben und erreichen. Worte oder Kommandos habe ich keine gebraucht.

Wir haben uns auch so verstanden. So oft haben wir uns tief in die Augen geschaut und uns einfach verstanden. Dieses Band zwischen uns war so einmalig und stark. Das wird es nie wieder geben. Run free meine Kleine, meine beste Freundin. Ich wünsche mir von Herzen, dass wir uns irgendwann wieder sehen werden. Ich werde dich nie vergessen!

Ich danke dir liebe Sylvia von ganzem Herzen, dass du jederzeit für mich da warst und du Yamba auf der letzten Reise begleitet hast. Danke für alles! Auch, dass ich für Yamba einen Nachruf verfassen durfte. Das bedeutet mir sehr viel. Ich vermisse so unglaublich!

In Liebe

Karin“

Es ist schön, wenn sich Menschen, mit deren Tieren ich gesprochen habe, auch nach Jahren wieder an mich wenden, wenn es Sorgen oder Probleme gibt.

„Liebe Sylvia, vor ein paar Jahren, da war Holi noch recht kurz bei mir, hast Du schon eimal ein Gespräch mit ihr gehabt. Das hat uns beiden sehr geholfen. Jetzt mache ich mir Sorgen. Darf ich Dich noch einmal um einen Kontakt mit Holi bitten.“

Ja, ich erinnere mich an jedes einzelne Tier und manche Geschichten bleiben besonders in Erinnerung. Meine berührende Tierkommunikation mit Holi durfte ich damals veröffentlichen ->

„Seelen, die zusammengehören, finden sich, immer, und zur richtigen Zeit…“

Ja, Legolas war das „Prinzlein von unter der Palette “ 😊… damals, als Susanne in Ungarn im Tierheim war, wie immer, um Futter zu bringen, zu verteilen, mitzuhelfen… und plötzlich nahm sie in einem improvisierten Kennel voller Halbwüchsiger eine Bewegung wahr… unter einer Palette in der Ecke. Sie hob sie hoch und in einem selbstgebuddelten Erdloch kauerte etwas Winziges, Dürres, grau-braun-Schmutziges, das sich in seiner Angst vor den Anderen dort verbuddelt hatte. Sie hob das Etwas aus dem Kennel und nach ein bisschen Abputzen erschien unter dem Dreck ein Welpe – ziemlich einzigartig… „Irgendwas zwischen Koyote und… ja was nur? Und als er mich so bang-begeistert ansah wusste ich – der geht mit! Um ein Haar hätte er diesen Tag nicht überlebt – ein riesiger Doggenmischling kam nämlich aus dem Zwinger aus und stürzte sich auf den Winzling, wie auf ein Kaninchen. Er hatte ihn ganz im Maul und versuchte, ihn tot zu schütteln. Mit vereinten Kräften konnten wir ihm das Welpenkörperchen entreißen, da war es durch den Schockzustand fast schon zu spät. Ich bin dann wie eine Irre in der Tierklinik eingefallen, und die Tierärzte dort haben ihn gerade noch „erwischt“. Und so ging’s nach Hause – mein alter Roger, mein allererster Hund, der damals noch lebte, war ihm ein wunderbarer Opa… und so wurde binnen Tagen aus dem Bündelchen… mein kleiner Elbenprinz 😊“

Danke von Herzen, liebe Susanne, für die Geschichte, wie Ihr euch gefunden habt, damals, vor vielen Jahren… Danke für deine Zeilen, für deinen berührenden Abschiedsbrief nun… für deinen „kleinen Elbenprinz“, mit dem ich für dich sprechen durfte, bevor er gegangen ist. Wundervoller kann man es nicht in Worte fassen, was euch beide verbindet und wie er war… (In einem muss ich dich berichtigen… Ich denke nicht, dass du warten musst, bis Ihr euch dort drüben wiederseht…) Ich danke dir so sehr, auch für die berührenden Bilder… für dein Sein und dass wir uns begegnet sind! Drück dich ganz fest ♥

„18 Tage…18 Tage, seit wir uns hier verabschiedet haben… 18 Tage, in denen Worte herumgeschwirrt sind, und noch nicht bleiben konnten. Es fehlte ihnen die gemeinsame Richtung… bis mir klar wurde, dass ich sie nur an ihn selbst richten kann… weil diese Verbindung ein ganzes kleines Hundeleben lang – und darüber hinaus – so stark war, dass es nur so sein kann 💙🐾

Mein Prinzlein, mein Kleinster, mein Legolas… jetzt bist du auf genau die Art bei mir, wie du es früher bei deinen „Ausflügen“ immer warst – schneller unterwegs, als das Auge dir folgen konnte, wunderschön in deinem ureigensten Element, im Rausch deiner eigenen Geschwindigkeit, im unverbrüchlichen Wissen um deine urangestammten Fähigkeiten frei dahinschießend – und trotzdem ließest du mich immer in dem Wissen, dass du zu mir zurückkehren würdest, dass du da bist… Und auch wenn ich nach außen pfeifend und rufend da stand, hat dir der Teil meiner Seele, den wir teilen, jeden Moment da draußen zutiefst gegönnt… etwas von mir hat dich stets begleitet.

Ich hätte dir gern mehr davon gegönnt – weil du mir immer soviel gabst. Auf alles, was von mir als Vorschlag kam, begeistert mit „JA! DAS machen wir!“ geantwortet hast. Und wie wichtig dir es war, es gut und richtig zu machen, wie glücklich das Loben uns beide gemacht hat 😊 Wie unzählig viele Gelegenheiten dazu du mir gabst… Meine kleine Wunderkerze, die an beiden Enden brannte… für alles, jeden Tag. Es schmälerte die Anzahl der Jahre, die wir hier hatten… aber es füllte sie mit genug Leben für zwei. Keinen Augenblick unseres Abschiedstages werde ich je vergessen. Wir wussten es beide, dass all das „Einmal noch…“ war. Dein Körper war leer, schmerzend, plötzlich steinalt, und du… du brauchtest deine Freiheit.

Jeden Schritt des Weges sind wir gemeinsam gegangen, bis zu jedem Punkt, über den hinaus ich dich nicht begleiten konnte. Also hab ich das zu dir gesagt, was ich immer in diesem Moment gesagt habe. „Lauf, mein Kleiner, lauf!“ Nur der Nachsatz war ein anderer…“Lauf heim…“ Niemals werden wir ganz getrennt sein mein kleiner, wunderbarer Elbenprinz. Wir haben uns lieb…“Bis zum Himmel und zurück!“ Und ich weiß, wer mir eines Tages als Erster durch die Tore zum Drüben entgegen schießen wird…“Lauf, mein Kleiner. Lauf!“

Ich danke dir, liebe Sylvia, für dein Da-Sein an jenem Tag… für das Ausbreiten und sanft beleuchten dessen, was war. Für’s Begleiten, mit mir weinen – und mit mir lächeln, als alles Schwere verschwunden und nur noch Leichtigkeit geblieben war. Es war so richtig, ihn freizugeben… Ich danke dir dafür, dass du dieser Entscheidung die Last genommen hast – ich dich zum Anhalten hatte an jenem Tag. Auch die Stärksten brauchen manchmal eine Hand auf der Schulter – danke dafür 💖 Das ist eines der letzten Fotos, das an diesem 6.Jänner an „unserem“ Ufer entstanden ist… und unser letzter Vollmond… Ich glaube, da wussten wir es beide schon…

P.S. Du denkst er möchte nochmal wiederkommen? Sich nochmal ein Fell anziehen und Zeit auf dieser Seite verbringen? Das würde ihm ähnlich sehen… solange wir beisammen sind, ist alles richtig 💙🐾💖 Danke für deine liebevollen Worte 💖 Ja, dass wir zwei uns kennen, das sollte sein…“

Danke von Herzen für die lieben Kommentare dazu auf meiner FB-Seite:

„Ich find grad keine Worte… Erinnerungen, Abschied, Tränen laufen gerade. Legolas… Welch wunderbare Geschichte, welch wunderbares Zuhause Du hattest. Welch wundervolle kraftvolle Begleitung von Sylvia. Viel Kraft an Susanne. Ich habe jeden einzelnen Schritt gerade auch wieder durchlebt und es zieht mir gerade die Füße weg. Ich fühle mit Dir. Ohne Sylvia hätte ich das niemals geschafft. Danke das es Dich gibt! Unser Halt in der schwersten Stunde ❤️“ (Danke Daniela ♥)