Diese besondere Zeit zeigt Vieles auf… das Gute und auch das Schlechte… und es ist so viel Trennung, so viel Spaltung, so viel Streit und Uneinigkeit um uns herum zu spüren im Moment…

Lasst uns doch wieder einen Schritt zurücktreten, um still zu werden, uns hineinzufühlen, bevor wir streiten, bevor wir reden. Es gibt so viele Meinungen und jede trägt etwas Wahres in sich… jeder Mensch seine Ängste, Gedanken und das, was ihn bewegt. Nur, wenn wir einander wirklich zuhören, können wir auch verstehen, ja, diskutieren, abwägen, ohne auszugrenzen, zu beschuldigen, abzulehnen.

Wie wichtig das ist, erfahre ich immer wieder in den Tiergesprächen. Wie wichtig es ist, die Beweggründe zu erfahren, warum sich ein Tier so verhält. So viele Missverständnisse können dadurch ausgeräumt werden, um gemeinsam eine Lösung zu finden. Es hilft nichts, Machtkämpfe zu führen, zu beschuldigen, zu bestrafen, sondern oftmals einen Schritt zurückzutreten und erst einmal auch sich selbst zu sehen, unseren eigenen Anteil am ganzen Geschehen.

Und uns vielleicht auch hineinzuversetzen in unser Gegenüber, um zu verstehen. Das ist unter Menschen so und auch mit unseren Tieren. Es geht doch immer um das Miteinander… um Frieden, um die Liebe… Darum, das Beste aus dem bisschen Zeit zu machen, die wir haben für uns, für diese Welt, in diesem Leben. Streit schwächt uns, genauso wie Angst. Und Uneinigkeit lässt sich ziemlich gut lenken, ablenken, regieren… und am Ende das Wichtigste aus den Augen verlieren…

(Sylvia Raßloff)

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