Wir alle sehnen uns nach Liebe, nach Freundschaft, nach Nähe, Vertrauen, Geborgenheit… Nach einer Hand, die uns hält, wenn wir es brauchen. Nach Echtheit, Wahrhaftigkeit, Herzlichkeit… Nach einem Lächeln… in dieser Welt, die immer anonymer wird, immer oberflächlicher. In einer Welt, in der Dinge, Menschen, Tiere… Herzen so oft einfach benutzt und weggeworfen werden. Niemand fragt mehr, wer du wirklich bist, was wirklich wichtig ist. Leere Gesichter… Leere Herzen. Jeder schaut in des anderen Augen… auf der Suche nach etwas, das im Inneren brennt, das man Gefühl nennt…

Jeder rennt dem Leben hinterher, auf der Suche nach dem Sinn. Doch wenn wir alle nur uns selbst sehen, unser eigenes Wohl… in dem Versuch, für uns selbst glücklich zu sein, werden wir am Ende uns selbst zerstören. Das Leben ist Beziehung… Freundschaft, Verbindung… Die tiefe Liebe und Fürsorge für alles, was uns umgibt! Zu geben, ohne zu erwarten… Und das, was wir zurückbekommen, werden wir niemals mit Geld bezahlen können. Das ist es, was uns reich macht und das, was von uns bleibt… All das, was wir auf unserem Weg berührt haben!

Vielleicht sollten wir anfangen… jeder von uns… etwas zu ändern. Zu geben, ohne zu erwarten… Zu helfen, so wie uns vielleicht einmal geholfen wurde… es weiterzugeben, einfach so. Zu lächeln, Freude zu schenken, ohne Grund… „Vielleicht sollten wir alle einfach etwas mehr geben, statt zu nehmen…“ Gutes tun… für diese Welt… GUT SEIN… achtsam sein… respektvoll. Denn wir alle stehen miteinander in Verbindung… und alles kommt zu uns zurück. Gutes… und Schlechtes. Vielleicht sollten wir aufhören, das Glück in der Ansammlung von Dingen zu suchen, sondern den Wert der „Dinge“ sehen, die keine sind…

Vielleicht sollten wir anfangen, nachzudenken, was wirklich wertvoll ist. Vielleicht sollten wir endlich anfangen, etwas von uns selbst zu geben… Liebe, Wärme, Nähe, Vertrauen… Es ist Gefühl, Energie… Es ist Licht! Eine Welle, die sich ausbreitet und immer heller wird. Jeder kann das tun… in die Welt hinaustragen… lieben, helfen, schützen… sein Herz öffnen, ohne zu fragen. Vielleicht sollten wir versuchen, so viel mehr aus unserem Inneren heraus zu leben… zu berühren und uns wieder berühren zu lassen, die Maske abzulegen. Denn nur wenn wir es zulassen, können wir wirklich in Verbindung treten…

So, wie es die Tiere tun… mit allem, was sie uns entgegenbringen. Das, was sie uns jeden Tag schenken… offen, echt… ohne zu fragen, ob sie genug dafür zurückbekommen… ist Liebe, bedingungslos! Sie zeigen uns, dass wir die wichtigsten Dinge nicht mit den Augen sehen, nicht anfassen können. Jeden Tag geben Sie alles… ihre Freude, ihre Liebe… und sich selbst! Und sie hinterlassen so viel von all dem, wenn sie gehen… Nein, es sind keine Dinge! Denn wir können am Ende nur das hinterlassen, was wir auf unserem Weg berührt haben… Das ist es, was bleibt.

(Sylvia Raßloff)

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