Zur Zeit sind wieder viele Notfälle und nun bin ich auch erst mal fertig für heute…

Es ist schon immer wieder berührend, was die Tiere für uns tragen, was sie uns abnehmen wollen, wie sie uns helfen…

Ja, Tiere sind wahre Freunde und Seelengefährten… die uns begleiten, durch alle Zeiten…

Danke an unsere Freunde!!! (Menschen und Tiere)… Danke, dass Ihr da seid… ♥

Danke von Herzen für eure lieben Kommentare auf meiner FB-Seite:

„Danke liebe Sylvia hab deinen Post über die alternden Hunde gelesen und bin immer noch total berührt 💕“ (Dori)

„Hab auch einen schönen Abend und danke das es dich gibt. Durch so Menschen wie dich wird die Hoffnung wieder gestärkt. Alles liebe, Hope, Villa und Harry“

Eine tief berührende Tierkommunikation mit einem Hund vor ein paar Jahren, an die mich Facebook heute erinnert hat… Ja, manchmal sieht eine Tierkommunikation auch so aus… und oft bin ich sehr traurig… Ich trage sie alle in meinem Herzen… ♥

„Liebe S.,

hier ist nun das, was ich von R. bekommen habe:

Körpergefühle:

Liebe S., ich glaube, R. ist krank! Ich würde Ihnen empfehlen, ihn einmal gründlich durchchecken zu lassen!

Als ich mich in ihn hineinversetze, spüre ich tatsächlich die Hüften, vor allem links, aber auch die Knie. Eine Überlastung der Sprunggelenke und eine Blockade im Kreuzdarmbeingelenk, eine Steifheit in der Lendenwirbelsäule. Die Schultern und den Nacken spüre ich auch total. Mittig in der Wirbelsäule eine Blockade. Ich spüre eine permanente unterschwellige Übelkeit. Der Bauch fühlt sich gespannt an und ich spüre einen Druck im Bereich der Nieren. Das Zahnfleisch und die Zähne spüre ich. Die Ohren jucken mal links und mal rechts und es kommt mir so vor, als ob er nicht gut hört, so dumpf. Im Kopf ist es etwas schummrig und ich habe ein etwas taubes Gefühl/ein Kribbeln am Hinterkopf. Er fühlt sich insgesamt nicht gesund an! Irgendwie schwach und ohne Lebensfreude. Alles ist beschwerlich für ihn. Er atmet auch nicht ganz durch. Ist am ganzen Körper angespannt. Ich würde bei ihm dringend die Nieren, die Bauchspeicheldrüse (Diabetes?) und eventuell die Milz und die Leber checken lassen. Als ich mich in ihn hineinversetze, kommt es mir so vor, als wäre er oft abwesend, in seiner eigenen Welt. Und wenn irgendetwas auftaucht, dass es ihn durchzuckt, so, als würde er sich erschrecken. Es durchzuckt kurz den ganzen Körper. (Mir kommt auch kurz die Information Epilepsie… bzw. die Neigung dazu in ihm.)

Allgemein:

Ich glaube, die Auseinandersetzungen haben etwas mit R.s Zustand zu tun. Er ist unsicher (Wahrnehmung) und reagiert über bei der kleinsten Kleinigkeit. Klar haben sich dadurch auch die Rangordnungen verschoben, dadurch, dass er jetzt schwächer ist und das fühlt und trotzdem versucht, seine Position zu halten. R. fühlt sich haltlos an. Ungeliebt. Ohne Lebensfreude. Ihm gehört nichts. Er ist einfach nur da. Er fühlt sich zugehörig, zum Grundstück, zum Haus, aber nicht zu Ihnen. Da ist wenig Bezug. Er ist nicht der, der von sich aus Kontakt sucht… oder nicht mehr. Aber er würde es sich so sehr wünschen. Aufmerksamkeit, Geborgenheit, Liebe. Ganz tief im Herzen eines Menschen zu sein. Das hat er mir gesagt, auch wenn er es nicht zeigt, nicht zugeben würde, sehe ich ein kuscheliges, ganz weiches Lager und eine streichelnde Hand. R. macht mich traurig. Es kommt eine Traurigkeit bei mir an. Er hat alles falsch gemacht… kommt bei mir an. Er ist müde… kann aber keine Schwäche zulassen vor den anderen Hunden… Ja, er ist der Chef… aber der Anführer ist schwach geworden und das kompensiert er mit zunehmender Aggressivität, um seinen Rang zu halten. Doch nicht immer ist er Schuld… Er wird einfach nicht mehr respektiert. Manchmal ist es auch, wenn einer ihm unabsichtlich weh tut durch eine Unachtsamkeit beim Spiel, kann er schon explodieren. Irgendwie ist die ganze Situation nicht seine Schuld und ich spüre einen Hilferuf. Bitte lassen Sie ihn untersuchen UND lieben sie ihn. Er braucht Sie.

Fragen:

Alle Fragen sind oben bereits beantwortet, außer diese… Warum er mit T. wegläuft?

Es ist Kontrolle und auch der Drang, T. zu begleiten. Nein, es tut ihm nicht gut, da er weitaus nicht so fit ist, wie T. Doch das war ihm egal… und wenn er da draußen sterben muss… mit dem schönsten Himmel über meinem Kopf… in Freiheit… so, wie seine Ahnen… Er wird sowieso nicht vermisst. Von niemandem. (Es klingt sehr depressiv.)

Ich habe mit R. geredet und ich musste weinen… Habe ihm erklärt, dass Sie nur das Beste für ihn wollen, ihm helfen wollen, ihn lieben… und er hat sich so sehr gefreut darüber. Das war ihm so wichtig, zu wissen, dass auch er Ihnen wichtig ist. Dass er etwas wert ist. In Ihrem Herzen ist…

Danke R. <3

Liebe S., bitte geben Sie mir eine Rückmeldung!

Viele herzliche Grüße

Sylvia“

Und dann erreichten mich diese Zeilen:

„Liebe Sylvia,

vielen Dank noch mal, dass Sie mit R. Kontakt aufgenommen haben und uns geholfen haben ihn zu verstehen.

Ich war mit R. beim Tierarzt und leider hat er ein komplettes Nierenversagen. Die Harnwerte sind schon so hoch, dass er schon angefangen hat sich innerlich zu vergiften. Um ihn nicht weiter leiden zu lassen werden wir uns schweren Herzens morgen von ihm trennen müssen….

Wir haben ihm die letzten Tage sehr viel Liebe gegeben und ihm gezeigt, dass er uns auch sehr sehr wichtig ist. Wir hoffen sehr, dass er nun in diese andere Welt gehen kann und nicht immer noch denkt, dass er nicht geliebt wurde…

Liebe Grüße

S.“

Run free R. ♥ Du tapfere Seele…“

Zur Info: Die drei Hunde der Familie, alle aus Spanien, leben hauptsächlich draußen… Die Fragen an mich waren, wie er sich fühlt, warum es immer wieder Beißereien gibt, in die R. involviert ist (Rangordnung?), warum er immer wieder abhaut, warum er so schlecht isst und ob er Schmerzen in der Hüfte hat.

Danke von Herzen für eure lieben Kommentare dazu auf meiner FB-Seite:

„Nur beim Lesen kommen mir schon die Tränen 😢. Wie einsam muß er sich gefühlt haben und dazu noch diese Schmerzen 😪. Ja wenn der Körper und die Seele nicht in Einklang sind, kann es verheerende Folgen haben. Aber Gott sei Dank hast du liebe Sylvia noch rechtzeitig helfen können und er fühlte sich zum Schluß nicht mehr einsam und ungeliebte ❤️“ (Marion)

Sehr traurig und man kann sich nur freuen, dass sie noch den Weg zu dir gefunden haben, wenn offensichtlich auch erst sehr spät.. 😞 Das mit den Körpergefühlen ist so wichtig und ich hoffe, ich kann das auch noch so toll ausbauen… Du mein Vorbild , meine liebe Sylvia… ❤️ Erst gestern habe ich wieder eine tolle Hundetrainererin gehört, die auch nur mit geschundenen Seelen zu tun hat und auch immer wieder betont, wieviele Verhaltensauffälligkeiten durch körperliche Beschwerden entstehen… und auch sie immer wieder verblüfft ist, was Hunde alles so plagen kann… Und es gibt kaum Menschen, die richtig hinschauen oder es auf „ ja er wird halt alt“ schieben… Oder man tolle Infos von dir bekommt, aber kein Tierarzt richtig etwas findet… man mit Physio Schadensbegrenzung und Wohlfühlaspekt betreibt und man erst ca 1 Jahr später weiß, da hat sich der Lymphdrüsenkrebs schon langsam im Körper eingeschlichen, ohne dass Blutwerte etc. schon was Großes anzeigen… und du hast es schon gemerkt, dass sich was im Körper langsam breit macht und am Körper zerrt… Ich drücke dich von Herzen meine Liebe! ❤️“ (Steffi)

„Der Himmel auf dem Foto ist der Hammer, wie für R. gemacht… Es überkommt mich eine tiefe Traurigkeit beim Lesen der Zeilen und doch war es gerade noch rechtzeitig, dass du, liebe Sylvia mit ihm gesprochen hast. So konnte S. versuchen, ihm zu zeigen, wie sehr er geliebt wird ❤️“ (Monika)

Ich habe mich gerade so sehr über diese so schöne Rückmeldung von Annabelle & Eddy gefreut, dessen tief berührende Geschichte ich vor Kurzem wieder gepostet habe -> https://www.tiere-verstehen.com/weil-es-sich-immer-lohnt-fuer-ein-leben-zu-kaempfen/ ♥ Ich drück dich ganz fest du Liebe!!!

„Liebe Sylvia,

ich habe deinen Post bei Facebook für Eddy gesehen und mich soooo sehr darüber gefreut!!! Du hast uns nicht vergessen!

Dank deines Kurses Tierkommunikation weiß ich heute, dass der kleine Richy der Sohn von Leo ist. Meine Trauer war so übermächtig, dann habe ich diesen kleinen Witzbold im rumänischen Tierheim gesehen und sofort gewusst, das ist meiner! Und so ist es, er ist Leo in klein. Sein Wesen, seine Art und Weise, Liebe zu zeigen, ja sogar sein Geruch sind fast identisch. Er hilft mir so sehr nach Leos Tod.

Nun habe ich schon viele Tiere dort oben, die ich jeden Morgen begrüße und denen ich jeden Abend Gute Nacht sage. Ich freue mich auf das Wiedersehen, irgendwann. Solange weiß ich, ich kann sie rufen, wenn ich sie brauche und sie helfen mir. Dieses Jahr mache ich den 2. Teil der Tierkommunikation bei dir! Freue mich schon sehr!

Eddy ist auf seinen 3 Beinen ein sehr fröhlicher und glücklicher Hund. Die Leute unterwegs sprechen immer davon, dass ich so barmherzig wäre. Aber das stimmt nicht! Ich gebe ihm Liebe, ein Zuhause und Futter und er gibt mir sooo viel mehr. So wie mein weißer Billy, der Sanfte und der kleine Richy. Die Menschen haben eine falsche Sicht auf die Dinge. Ohne sie wäre ich nichts.

Sei allerliebst gegrüßt,

deine Annabelle“

Wir irren gewaltig… wenn wir Tiere als minderwertig betrachten…

nur weil wir sie an der vermeintlich „menschlichen Vollkommenheit“ messen… Beschränkt auf unsere menschliche Betrachtungsweise schauen wir auf sie herab, glauben, mehr wissen und mehr zu können… In unserer modernen, hochtechnisierten Welt werden wir die Weisheit der Tiere vielleicht nie mehr erfahren, wenn wir die Natur – in der sie sich einst frei bewegten – immer weiter zerstören… uns immer mehr von ihnen entfremden.

Ja, wir irren gewaltig, wenn wir die Tiere als geringwertiger betrachten, nur weil sie nicht in unserer Sprache sprechen. Doch wir vergessen, dass wir es sind, die verlernt haben, uns mit ihnen zu verständigen, so, wie es die Menschen seit Urzeiten getan haben… dass wir es sind, die ihre Stimmen nicht mehr hören können, dass wir verlernt haben, diese Welt mit allen Sinnen wahrzunehmen… denn wir alle waren einmal Tiere, doch wir haben im Laufe unserer Entwicklung zum Menschen einiges eingebüßt…

Wir sollten die Tiere niemals unterschätzen… Sie können denken… Oh ja!… planen, voraussehen… Sie haben so viel Intelligenz, innere Weisheit und unendliche viele Fähigkeiten, die weit über unsere Vorstellung und das, was wir mit unserem menschlichen Verstand begreifen können, hinausgehen. Sie nutzen die Kraft der Intuition… nicht des Verstandes – “der Vernunft“ – und was uns Menschen vermeintlich alles “so schlau” macht…

Tiere wissen es einfach! Wir Menschen täten gut daran, erst einmal uns selbst und die Dinge dieser Welt wirklich zu begreifen, bevor wir ins Weltall reisen… Doch irgendwann werden wir das wohl müssen, weil wir so dumm waren, diese Erde und alles Leben nach und nach zu zerstören… zu habgierig, rücksichtslos und ignorant… das alles zu verhindern… denn: Wir haben es gewusst!… und “Was erzählt Ihr euren Kindern?”.

Diese Welt… wir alle… haben keine Zeit mehr für Kompromisse! So viele Menschen sind auf der Suche… weil sie spüren, dass “etwas” fehlt… Ja, es ist die Verbindung zu Mutter Erde, die Rückkehr zu unseren Wurzeln und die Liebe zu den Tieren… die uns endlich heil werden lässt. Sie zu schützen, zu respektieren und wieder von ihnen zu lernen… und wieder dankbar zu sein für alles, was ist… nicht zu unterwerfen und auszubeuten.

Die Tiere sind unsere letzte Verbindung zur Natur und damit zu uns selbst… und würden wir sie hören, wir müssten uns schämen für unsere eigene Unvollkommenheit! Tiere sind so viel weiser… als wir es je sein werden.

(Sylvia Raßloff)