Ich hatte gerade eine Tierkommunikation mit einem dieser „Niemandshunde“… einer armen Seele mit schrecklicher Vergangenheit… der in Spanien beschlagnahmt wurde, weil er angebunden dahinvegetierte, sein ganzes junges Leben lang – so angebunden, dass er sich nicht bewegen konnte – kaum Futter, kaum Wasser… kam er abgemagert und traumatisiert ins Tierheim… und ich freue mich so sehr, dass er gefunden wurde! Einer von so vielen, die auf ihre Menschen warten… darauf, gesehen zu werden… überall auf der Welt. Wow… Er darf nach Weihnachten in sein Zuhause reisen, wird sogar abgeholt von seinen Menschen. Ich darf ihn darauf vorbereiten… Gibt es etwas Schöneres? Ich wünsche euch Alles Glück der Welt zusammen… „Es kann nichts Größeres geben… als eine 2. Chance… zu leben!“

Stille fühle ich… ganz tief in mir drin… und draußen in der Natur. Alles möchte zur Ruhe kommen… endlich. Ruhen. Ausruhen. Das Alte mit Liebe verabschieden, einhüllen, ruhen lassen. Alles ist gut. Verbundenheit, ja Dankbarkeit fühle ich. Lese Weihnachtspost… Wünsche, Grüße, Geschichten, Erinnerungen… Von Herz zu Herz und Seele zu Seele… („Es ist ein Riss in allen Dingen…“ Danke Britta… Mit Tränen in den Augen und einem Lächeln im Gesicht…) Ich freue mich, weil ich mir gerade vorstelle, wie die Hunde und Menschen im Tierheim Futrinka sich über die Päckchen freuen. Es haben so Viele an sie gedacht. Es weihnachtet… Ich freue mich einfach so sehr, weil so viele Herzen gleich schlagen. Und ich freue mich auf alles, was kommt. Es weihnachtet… nein… nicht in den Geschäften… sondern im Herzen

„Wahrhaft „reich“ ist der, der ein großes Herz hat… ist die Hand, die gibt und sei es „nur“ von Herzen… die Hand, die hilft… das Herz, das liebt. Manchmal kann sich unter einem armen Mantel so viel Reichtum verbergen und hinter einem teuren ein ganz armes Herz.“

(Sylvia Raßloff)

Die schönsten Geschenke sind die, die man mit Geld nicht bezahlen kann…

Kann es etwas Schöneres geben, als diese Zeilen zu Beginn eines langen sehr persönlichen Briefes, den ich gestern erhielt? Das Ende des Jahres, die Weihnachtszeit, ist immer auch die Zeit, um zurückzuschauen… und Danke zu sagen… „Liebe Sylvia… danke, dass es DICH gibt!!! Ich möchte Dir sagen, dass Du eines meiner Highlights in diesem Jahr bist! Dass ich Kontakt zu Dir aufgenommen habe und alles, was danach gekommen ist… ja, dieses Jahr ist für mich ein besonderes und daran hast Du einen riesengroßen Anteil!!!“ Wie dankbar bin ich dafür… So tief im Herzen… mit Tränen in den Augen und einem Lächeln im Gesicht… Verbunden! Die Tiere sind es, die uns verbinden, die Geschichten, all das, was sich durch sie und mit ihnen verändert… diesen wundervollen Seelen!

„Es ist ein Riss in allen Dingen…“ ja, liebe Britta und auch für diese Risse bin ich dankbar. Gott sei Dank gibt es sie… durch die wir in die Seele des anderen schauen können, weil wir alle nicht perfekt sind, nicht perfekt sein können… und doch so wunderbar einzigartig sind! Wie die geretteten Seelen, die uns begleiten. „Es ist ein Riss in allen Dingen… da kommt das Licht hinein…“ Und dass nun dein Licht der Hoffnung auch einen Riss hat, besser kann es nicht sein 😊 Nein, wir alle sind nicht perfekt, weil wir leben, erlebten, Fehler machen, hinfallen und wieder aufstehen… weitergehen, uns verändern. Die Tiere sind es, die jeden Weg mit uns gehen, uns begleiten, wie nur sie es können, die nicht erwarten, dass wir perfekt sind und uns trotzdem lieben. Sie sind es, die uns immer wieder eine Chance geben. Gerade die, die so viel Schlechtes erlebten, sind die, die so viel Liebe in diese Welt hinaustragen. Ohne Falsch, ohne Maske, versuchen sie immer, ihr Bestes zu geben, auch wenn es ihnen nicht immer gelingt, weil wir alle nur so gut sein können, wie wir eben sind. Oh ja, wir können so viel von ihnen lernen…

In den letzten Tagen hatte ich ein paar Zeilen aufgesetzt, die ich hier posten wollte, weil ich wieder einmal angegriffen wurde, dieses Mal zum Anlass eines alten Bildes, das aktuell irgendwo bei Facebook aufgetaucht ist mit meinen Zeilen darauf, das ich vor langer Zeit für ein Tierschutzprojekt gemacht habe, das ich jahrelang durch Spenden, Aktionen usw. unterstützte. Ich war traurig, sehr traurig darüber, ja und auch wütend, wie Menschen sind, zu was fähig, zu Lügen, Schmutz, Intrigen und wie schnell sie anscheinend vergessen. „Habt Ihr denn gar nichts von den geretteten Tieren gelernt?“ wollte ich am liebsten hinausschreien… Ich hatte diese Zeilen also fertig geschrieben, saß hier und dachte darüber nach… und je mehr ich darüber nachdachte, desto ruhiger wurde ich, als ich beschloss – wie bereits seit sehr langer Zeit, die ich mir das jetzt anschaue bzw. wie auch in anderen Fällen zugetragen bekomme – NICHTS zu tun! Denn „Hass hört nicht durch Hass auf… NUR DURCH LIEBE!!!“

Ich bin so dankbar für all die wunderbaren Menschen, die mir seitdem durch die Tiere und den Tierschutz in den letzten Jahren begegnet sind, denen ich helfen durfte. Einfach nur dankbar. Und in Frieden! Spüre diese tiefe Ruhe in mir, weil ich in mir ruhe, weil ich so viel Wunderbares erfahren und erleben darf, weil ich mit mir im Reinen bin, weil ich hingefallen und wieder aufgestanden bin, weil ich gelernt habe, weil ich gewachsen bin, weil ich das Licht in mir spüre, das gerade durch die Risse hinein und nach außen dringt, ganz hell… und weil mich so viele Menschen, ja Freunde im Herzen begleiten. Weil ich tief verbunden bin, mit den Tieren und der Natur… und IN IHREM NAMEN UND FÜR SIE werde ich sprechen! Nichts anderes! Es ist die Reinheit ihrer Seele, die ich immer wieder spüren darf… Da ist kein Hass, kein Groll, sind keine Lügen… und wir alle sollten niemals aufhören, VON IHNEN ZU LERNEN!

Ja, es ist gut… spüre ich ganz tief in mir… dass ich mich still zurückgezogen habe, damals… und immer, wenn es sich „nicht gut“ anfühlt… während ich die letzten berührenden Zeilen meiner lieben Freundin von ihrem Besuch am Sterbebett ihres Vaters lese „… Denn ich habe ihn nicht im Streit losgelassen. Ich bin mit mir im Reinen. Das ist so befreiend und ich möchte Dir dafür danken, liebe Sylvia. Du hast einen riesengroßen Anteil daran!!! Das letzte halbe Jahr hat so viel in mir verändert. Ja, es ist ein sehr besonderes Jahr für mich gewesen. Ich habe innerlich einen riesengroßen Schritt gemacht. Danke Dir!!! Du bist wirklich ein ganz wunderbarer und besonderer Mensch!“

(Je stärker du wirst… desto sanfter wirst du.)

Danke liebe Silvia für deinen Kommentar dazu auf meiner FB-Seite: „Ich bin überwältigt ❤❤❤ … könnte unzählige Herzen hier hin setzen, aber auch sie könnten nicht ausdrücken, was ich gerade fühle… deshalb nur drei… eins für die, die Hass in Liebe umwandeln, eins für die Freundschaft, die so viel Vertrauen schenkt und eins für dich, liebe Sylvia Raßloff, und für alle, deren Herzen gleich schlagen❤“

In all der Hektik, die heutzutage vor Weihnachten entsteht, denke ich manchmal zurück an die Menschen vor uns, an dieses Leben… an Eltern, Großeltern, Urgroßeltern und deren Kindheit. An früher, als es noch nicht so viel gab, da waren die Geschenke oft klein. Und vielleicht blieb der Gabentisch auch manchmal leer… doch ich glaube, da war Weihnachten noch viel mehr.

Als die Menschen arm waren, aber nicht so „arm“ wie heute – vielleicht… weil sie alles noch viel mehr schätzten. Das gute Essen, das wirklich noch etwas Besonderes war, weil es aufgespart wurde für diese besondere Zeit. Als die Geschenke noch von Herzen kamen und nicht mit einem Klick im Internet bestellt.

Als die Wunschzettel noch kürzer waren, vieles selbst gebastelt, aus einfachen Dingen hergestellt, blieben auch manche Wünsche unerfüllt. Als das Zusammensein noch wirklich Zusammensein war, viel mehr Geschichten erzählt… als es noch keine Berge von Geschenkpapier gab und man nicht alles kaufen konnte bis zum letzten Tag.

Dieses Gefühl von Familie, von Geborgenheit, von Gerüchen und Geheimnissen, da war das Kleine noch ganz groß, weil es trotz allem viel mehr war. Auch heute gibt es arme Menschen, Tiere und ganz viel Not. Nicht immer sieht man sie und viele schauen nicht hin… doch sie ist da. Ganz viele, die gerade in dieser Zeit traurig sind…

Vielleicht, weil sie jemanden verloren haben, und in diesen Tagen ist die Erinnerung, der Schmerz wieder ganz nah. Vielleicht sollten wir uns darauf besinnen und für das vermeintlich „Selbstverständliche“ wieder viel dankbarer sein. Vielleicht sind es die kleinen Gesten, eine Hand, ein liebes Wort, eine Umarmung, einfach Zeit miteinander zu verbringen, viel größer als die Freude an irgendwelchen Dingen.

Vielleicht erkennen wir das irgendwann, wenn man es nicht mehr zurückholen kann. Und dass man Glück nicht an Wert und Konsum misst… Vielleicht ist weniger manchmal so viel mehr und zu geben – denen, die es wirklich brauchen – das, was der wahre Sinn von Weihnachten ist.

(Sylvia Raßloff)