Vielleicht…

müssen wir manchmal erst alles verlieren, um ganz neu anfangen zu können. Vielleicht müssen wir manchmal ganz tief fallen, um zu erkennen, was wirklich wichtig ist. Vielleicht müssen wir erst loslassen, um Freiheit zu gewinnen, endlich die Augen öffnen, um die ganze Wahrheit zu sehen, hinfallen, um wieder aufzustehen. Vielleicht erkennen wir manchmal erst dann, wie stark wir sind, wenn es keinen anderen Weg mehr gibt. Vielleicht liegt in unseren größten Ängsten die größte Chance verborgen. Vielleicht müssen wir manchmal an unsere Grenzen gehen, um uns selbst (wieder) zu finden. Vielleicht müssen wir manchmal erst das Schlechte erleben, um das Gute zu schätzen zu wissen. Vielleicht ist das alles nicht leicht… doch vielleicht sind die Zeiten, die am schwersten sind, da, um am meisten lernen… denn in unseren größten Schwächen liegen unsere größten Stärken verborgen.

(© Sylvia Raßloff)

» Es sind die ohne Schuhe, die jeden Weg mit uns gehen.
Es sind die ohne Geld, die uns all das geben, was unbezahlbar ist.
Es sind die, die nichts versprechen, die uns niemals enttäuschen.
Es sind die, die nichts besitzen, die uns oft mehr geben können,
als die meisten Menschen. « (Sylvia Raßloff)

„Man kann den Weinenden nicht die Tränen abwischen, ohne sich selbst die Hände nass zu machen.“ (afrikanische Weisheit)

Weil wir sie fühlen… wie uns selbst…

„Wir können nicht halb lieben, halb fühlen, uns halb engagieren, oder nur ein bisschen… uns selbst „außen vor“ lassen… in allem, was wir tun. Nur dabei sein… und nicht mittendrin. Mit den Gedanken… aber nicht mit dem Herzen. Wir können uns nicht schützen. Wenn wir MITfühlen, wenn es uns angeht, wenn es uns bewegt… sind wir mittendrin, können die Tränen, als auch das Lachen und all unsere Gefühle nicht verbergen, nicht verdrängen, nicht zurückhalten. So ist es in der Liebe, im Tierschutz… und in der Tierkommunikation. Wir sind immer mittendrin… nicht nur dabei. Mit jeder Faser unseres Körpers. Es gibt keine Vernunft. Kein Zurückhalten. Es ist bedingungslose Hingabe an das, was uns lieb ist, was uns bewegt. Man kann es nicht kontrollieren… nicht portionieren. Entweder, es ist da… oder nicht. Zu helfen, zu tun, zu lieben, bedeutet… hineinspringen, manchmal in unbekanntes Gewässer, auch, wenn es weh tut. Auch, wenn es schmerzt, uns den Schlaf raubt, uns tief bewegt… uns mitreißt und manchmal Angst macht… Doch es geht nicht anders. Nur, wer mit dem Herzen sieht, fühlt, lacht, weint und handelt… wird gegen alle Widerstände hinweg, etwas verändern. Wir können uns nicht schützen, wenn uns etwas tief berührt, ist das Herz immer offen, mit einer Sache, einem Wesen, einem Traum… eins zu werden… hoch zu fliegen oder tief zu fallen. Egal, was man macht, für was oder wen man sich engagiert… Es sind immer die, die das andere wie sich selbst spüren… die geben… und voller Leidenschaft sich selbst vergessen… die all das zurückbekommen… und am Ende über sich hinauswachsen… Es sind die, die am meisten bewegen, erreichen… verändern können… die brennen… „wie wunderbare gelbe Wunderkerzen“ und andere mitreißen.“

„Tierkommunikation ist nur möglich, wenn ich es zulasse… sie in mein Herz lasse. Sie in mir trage… manchmal rund um die Uhr. Nachts aufwache, weil sie unterwegs sind… weil sie mich brauchen… einfach bei ihnen bin. Alles was ich fühle, höre oder sehe ist eine Botschaft… ist das, was mich führt. Auch wenn ich weinen muss, keine Luft bekomme… es weh tut, weil ich ihre Schmerzen spüre, ihre Angst… Sie haben es so verdient… die, die immer für uns da sind… dass ich sie halte, ihnen helfe… mit ihnen fühle… ihnen eine Stimme gebe… Wir können uns nicht schützen… weil wir sie lieben… diese großartigen Seelen, die uns so viel geben… Ich kann nicht anders… Sie haben es so verdient, dass wir sie beschützen… sie retten… dass wir sie fühlen, wie uns selbst… jedes einzelne Leben.“ (Sylvia Raßloff)

„Es sind die Tiere…
die uns tief in unserer Seele berühren…
und uns für immer verändern…
Es sind die Tiere…
die uns zu besseren Menschen machen,
weil wir all das sein wollen,
was sie in uns sehen.
Weil sie an das Gute in uns glauben wollen,
uns vertrauen wollen, uns lieben wollen,
wie nur sie es können…
bedingungslos.“ (© Sylvia Raßloff)