Wir, die wir uns mit Leben umgeben, dessen Lebenszeit kürzer ist, als unsere, wissen, dass der Abschied kommt… Irgendwann. In hoffentlich weiter Ferne…

Dieser Tag, an dem ich dich gehen lassen muss… wenn die Erde für einen Augenblick aufhört, sich zu drehen……

Doch der Himmel ist gar nicht so weit weg… Wenn ich an dich denke, bist du da. Hier bei mir. Wenn ich dich riechen, hören, spüren kann. So wie früher. Mit dir sprechen…

Weiß ich, dass der Tod nicht das Ende ist… Es ist nur der Körper, der geht. Und manchmal ist es auch ein Segen, denn wir können nicht ewig leben… Wenn er ausgedient hat, ist es doch nur die leere Hülle.

Egal wann der Tag kommt… Es wird immer zu früh sein. Doch wahre Liebe ist größer, als das Leben selbst und ich weiß, nichts geht verloren, da draußen im Universum…

Dort, wo die grünen Wiesen sind, wo es keine Schmerzen gibt, und wo wir uns irgendwann wiedersehen! Erinnerung ist kein Ort der Trauer… sie ist ein Ort des Trostes und die Verbindung zwischen dir und mir.

© Sylvia Raßloff

Tja, da steht man dann da… wenn man die Information „Knochenkrebs“ (evtl. bereits mit Metastasen in der Lunge) in der Tierkommunikation bekommt… und es nicht weitergeben kann… weil man es einfach nicht wahrhaben will…

Paulchens Frauchen kontaktierte mich, weil er Probleme beim Laufen hat… und als ich mich verbunden hatte, war die Information „Krebs“ sofort da… Ich beschrieb seine Körp…ergefühle: „Das Ganze fühlt sich an, als käme es ursächlich aus der Schulter (hier spüre ich ein Brennen, Ziehen, einen Druck bei Bewegung) und beeinträchtigt dann das Ellenbogengelenk und das ganze Bein… Insgesamt fühlt sich Paulchen nicht gesund an. Unterschwellig habe ich eine leichte Übelkeit und einen Druck in der Brust links. Ich spüre keine Lebensfreude momentan. Sein Lachen ist weg!“ und „Er macht sich auch Sorgen um sich selbst. Es beunruhigt ihn, dieser Zustand, in dem er jetzt ist, macht ihn traurig. Es erinnert ihn daran, dass er nicht für immer bei euch sein kann.“ … Ich zögere kurz und schreibe dann… „Die Schulter muss untersucht werden!… um Schlimmeres auszuschließen!…“

Nun ist es traurige Gewissheit… „Wir waren eben in der Tierklinik mit Paulchen und bekamen die niederschmetternde Diagnose, dass Paulchen Knochenkrebs hat…..!! Er hat einen großen Tumor an der Schulter und bereits Veränderungen am Ellenbogengelenk… Der Arzt meinte, wir sollten nicht zu lange mit unserer Entscheidung warten…“ Ach Paulchen… Ich hätt mir so gewünscht, mich zu täuschen…

Danke Heiko & Jutta ♥ für die schönsten Jahre seines Lebens! Ich werde euch auf diesem letzten Weg begleiten.

… bist du mit mir gelaufen… Die letzten Kilometer laufe ich mit dir, mein treuer Freund.

für Karin & Amigo ♥

Solange es Tiere gibt auf dieser Welt… weiß ich, dass ich nicht verloren bin.

© Sylvia Raßloff

Manchmal geht es in der Tierkommunikation auch um Fragen zu Verletzungen, um Tod und Sterben, zu wissen, warum und was passiert ist…

„Liebe Sylvia,

das ist unglaublich, jetzt passt alles zusammen. Ich habe zwar einige Zeit überlegen müssen und auch nochmal mit dem Tierarzt gesprochen….

Dieser Mann war früher, da hat er immer Ärger bekommen, wurde nie verstanden. Ich habe das damals nicht so bewusst mitbekommen, war ja selbst noch ein Kind und die Pferde gehörten meinem Opa, von ihm hab ich Hansi übernommen, als er starb. Er war immer schon, ich sage mal vorsichtig „ein Verhaltensauffälliges Pferd“. Er hatte mal einen schweren Kutschenunfall und diverse Probleme. Als ich ihn übernahm, hatten wir ganzschön viel zu tun, haben uns aber zu einem unschlagbaren Team entwickelt. Aber auch ich habe gemerkt, dass Hansi machmal wie so kleine „Aussetzer“ hatte.

Wir vermuten und sind uns dank deiner Hilfe sehr sicher, dass Hansi in der Nacht einen Epileptischen Anfall hatte und sich dadurch dies starken innereren Verletzungen zugezogen hatte.

Auch das mit dem Umdrehen, wo er dachte, ich ich hab ihn gehört, das war, als sie ihn Eingeschläfert haben und ich mich von ihm verabschieden konnte. Als ich gehen wollte, drehte ich mich nocheinmal um und da hatte ich so ein komisches Gefühl, ich ging weg von ihm spürte aber dochnoch kurz seine Nähe. Ja seine Zeit war vorbei und er hat mir die ganze Woche davor schon immer so ein Gefühl gegeben, er muss gehen…Er wusste schon das seine Zeit bald vorbei ist und wollte mich darauf vorbereiten.

Ich bin dir so Dankbar, ohne deine Hilfe wären wir nie darauf gekommen. Liebe Sylvia, ich kann jetzt besser damit umgehen. Das ist unglaublich, ich habe die ganze Zeit das Gefühl, Hansi ist immer direkt hinter mir, ich spüre seine Wärme.

Ich wünsche dir eine schöne Weihnacht und ein gutes neues Jahr 2015! Liebe Grüße und wenn es sich ergibt, sehen wir uns im nächsten Jahr auf dem Aufbaukurs Tierkommunikation.

Vielen Vielen Dank von mir und von Hansi

Steffi“

„Liebe Sylvia,

ich danke dir von ganzem Herzen für dieses Geschenk. Ich glaube, kein weiteres Weihnachtsgeschenk kann dies toppen. Ich war am Sonntag, als ich deine Zeilen las, einfach nur sprachlos, überwältigt, traurig, glücklich, getröstet und nachdenklich zugleich. Muss mir immer wieder das Gespräch durchle…sen. Ich bin wirklich emotional sehr sehr gerührt und auch fühle ich mich gestärkt durch diese Worte. Mein Selbstbewusstsein wurde mal wieder von meinem Kater gestärkt. Wie er es so oft tat, und selbst jetzt tut er es noch. Natürlich musste ich auch viel weinen, natürlich vermisse ich ihn weiterhin, aber ich weiß auch, er ist da und unsere Liebe auch. Ich hatte sehr stark das Gefühl, ihn zu spüren am Sonntag Abend und es tut so unendlich gut.

Das wichtigste, Ich habe ihn in dem Gespräch erkannt, selbst meine Mutter. Und die Zusammenhänge habe ich alle verstanden. Der Raum und die bodentiefen Fenster ist unser Wintergarten. Im Sommer stehen überall die Türen offen in unser Grundstück von 2000qm (Pferdekoppel). Dass er sich verantwortlich für alle gefühlt hat, war tatsächlich so!! Bei Familienfesten saß er immer dabei, so dass er alle beobachten konnte, immer im vollen Geschehen (wie ein Hund). Die kleine Hand in seinem Fell (meine Cousine und Patenkind 3 Jahre). Sie hat Mickesch geliebt. Wenn sie zu Besuch kommt, möchte sie immer ans Grab und flüstert etwas, was man nicht versteht.

An dem Tag, an dem Mickesch uns Menschen zeigte, dass er sich verabschiedet, fingen die Kinder (mein Patenkind und ihre Schwester) an, ihn zu malen, fragten die Eltern, wie man ihn schreibt. Die Kinder konnten nicht wissen, dass er sich verabschiedet, da sie weit entfernt wohnen. Er wartete an seinem Todestag, bis alle da waren, zugleich war es auch der Geburtstag meiner Mama. Natürlich haben wir nicht gefeiert, aber seine Familie war zusammen. Auch habe ich ihn wieder erkannt mit dem Schlendern auf der Wiese, genau so war das immer, und er lag immer bei mir im Bett auf meinem Bauch, manchmal auch auf meiner Brust und ich konnte sein Herz spüren und er meins. Es gibt fast nichts schöneres, wie das zu spüren und ich bin sehr dankbar.

Liebe Sylvia, ich wünsche dir ein wunderschönes Weihnachtsfest Schön dass ich dich kennen lernen durfte!

Jessica

P.S. Den Cowboyhut hatte ich vergessen, der hing immer in meinem Zimmer, aber ich hatte ja keine Ahnung, dass er ihn im Focus hatte. „