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Ja, die schwarze Mondin zeigt sich am 06.10. in der Waage. Sie hat zum Tanz geladen und ihr schönsten Kleid angezogen, denn sie erwartet große Gäste.

Sie weiß um diese wichtige Begegnung und ihre Rolle im Eröffnungstanz dieses kosmischen Wendepunkts… für den Beginn von etwas Neuem, aber auch den Abschied. Einen Moment hält sie inne. Ja, es wird viel in Bewegung kommen, nach der langen Zeit des Haderns, des Stillstands, des Gefühls der Ohnmacht, des Gefühlschaos, aber auch des Lernens und damit des Erwachens.

Oh nein, es war nicht leicht, doch nun geht es vorwärts, Schritt für Schritt. Mit einem weinenden und einem lachenden Auge steht sie da und blickt zurück auf die Vergangenheit, die es so schwer ist, loszulassen und wie es einmal war. Doch andererseits ist da auch dieses Gefühl der Anspannung, ja, wie eine Vorfreude, ohne genau zu wissen, was kommt.

Es ist die Liebe tief in ihrem Herzen, die ihr immer wieder hilft, zu vertrauen… doch zwei Seelen wohnen noch in ihrer Brust und es ist so schwer, in der Balance zu bleiben. Sie weiß, dass sie stark sein muss, um nach vorne zu schauen und weiterzugehen. Doch dafür muss sie die alten Wunden und Verletzungen hinter sich lassen, ja, auch Beziehungen prüfen, die ihr nicht gut tun. Um sich zu befreien und die Herausforderungen zu meistern, die bevorstehen.

Noch ist es dunkel im Saal, doch hinter den Vorhängen sieht sie bereits das Licht, das immer heller zu werden scheint. Nein, sie kann sich nicht mehr verstecken. Es ist dieses Licht, das alles durchdringt, um die Wahrheit zu erkennen, das Wesentliche, den Sinn und das, was wirklich wertvoll ist. Ohne das wird es nicht gehen, ohne uns… denkt sie, und merkt plötzlich, dass sich immer mehr Gäste einfinden, dass der Saal sich füllt.

„Oh ja, es ist wichtig, uns wieder miteinander zu verbinden…“ Es kommt von Venus, die ihre gute Freundin ist. Die Musik erklingt. Unsicher schaut die Waage an sich herunter. „Vergiss nicht, dich selbst zu lieben und stehe zu Dir!“ sagt sie liebevoll. Und so beginnt die Waage zu tanzen, erst allein. Um sie herum sind die Anwesenden noch mit sich beschäftigt.

Doch dann öffnet sich die Tür. Pluto kommt herein und verbeugt sich mit großer Geste, um sie zum Tanz aufzufordern. Ihre Schritte sind anfangs noch zögernd, ein paar Mal stolpert sie sogar. Das warst du! sagt sie vorwurfsvoll zu ihm! Pluto lacht und antwortet „Du wirst noch öfters stolpern, meine Liebe, doch dadurch wirst du lernen. Habe keine Angst!

Finde Dein Gleichgewicht, egal, was um dich herum geschieht. Es liegt an Dir, denn IN DIR ist die Kraft. Werde dir dessen endlich bewusst! Du kannst die Augen nicht mehr verschließen. Die alten Systeme werden sich auflösen. Nach und nach oder mit lautem Knall. Der große Wandel beginnt!“ Und im Tanz verschwimmt die Zeit, verschwimmt alles um sie herum.

Plötzlich tippt ihr jemand auf die Schulter… Saturn kommt hinzu und klinkt sich direkt ins Gespräch ein. Er wirkt galant und selbstsicher! „Meine Liebe, du musst anfangen, Verantwortung zu übernehmen, dich nicht mehr treiben lassen, ja, ins Tun/ins Handeln kommen! Das Neue ist bereits da, die Veränderung! Und du wirst noch viel loslassen müssen! Es gibt keine Sicherheit und es gibt kein Zurück! Gehe Deinen Weg!“

Aber woher weiß ich, wohin ich gehen soll? „Folge der Weisheit deiner Seele! Sie weiß es und sie ist es, die dich führt!“ Irgendjemand ruft dazwischen. Es ist Mars! „… Es brodelt überall, die Gegensätze spitzen sich zu! Es ist wie ein Tanz auf dem Vulkan… Der Druck wird stärker! Deshalb kämpfe, Mädel, und gib niemals auf! Sei mutig, frei und selbstbewusst!“

Ihr schwirrt der Kopf und es scheint, als dreht sich alles um sie herum immer schneller. Sie bleibt stehen, um durchzuatmen… „Ja, das ist wichtig!“ sagt eine angenehme Stimme. Und da ist er, Jupiter, mit einem Lächeln. Gott sei Dank! „Sei glücklich!“ sagt er. „Und schaue nicht auf das, was dich verletzt hat, lass es hinter dir und Lebe das Jetzt!

Denn du wirst das Glück nur im Augenblick finden, nicht in Gedanken und Sorgen! Sie lähmen dich! Baue etwas Neues auf, verbinde dich mit Gleichgesinnten, gehe neue Wege. Du bist vorbereitet, auch wenn du es vielleicht nicht weißt! Dein Geist ist offen. Dein Blick weit! Also sei kreativ, das wird die Zukunft von uns fordern!“ Die Waage strafft ihre Schultern und atmet tief durch. Ja, ich bin vorbereitet!

Merkur kommt in die Runde. „Dein Geist ist mächtig! Die kosmischen Energien unterstützen uns und du hast eine Aufgabe! Ich werde dich daran erinnern, Kleine! Damit du es nicht vergisst!“ Plötzlich öffnet jemand die Vorhänge und die großen Türen und ein warmes goldenes Licht fällt hinein in den Saal. Manche weichen ängstlich zurück, andere beginnen zu diskutieren.

Doch es werden immer mehr, die aufstehen, die einfach loslaufen, die sich nicht mehr unterdrücken, nicht belügen, nicht mehr klein halten lassen wollen! Sie fangen an zu reden, zu lachen… und das Licht wird immer heller draußen. Und mit einem Mal weiß sie… Es liegt an UNS, das Neue mitzuerschaffen, gemeinsam! Es ist bereits da und es ist nicht mehr aufzuhalten…

Für Frieden, Freiheit und Menschlichkeit, im Einklang mit allem, was ist! In diesem Sinne… Habt einen schönen Abend Ihr Lieben ♥

(Sylvia Raßloff)

(Die Energiereise für Mensch & Tier am Dienstag Abend vor dem Neumond wird stattfinden, bevor ich dann nochmals in eine Auszeit gehe, da sich doch Einige Unterstützung wünschen und brauchen. Wer noch dabei sein möchte, sendet mir bitte eine Email.)

Neumond in der Waage – 16. Oktober 2020 – 21:31 Uhr

Tja, Ihr Lieben, ein intensiver Neumond steht uns morgen bevor und sicher habt Ihr es bereits gemerkt… Es ist Zeit, aufzuwachen!

Ja, diese Mondin steht im Zeichen der Waage, und auch wenn sie für Harmonie und Ausgleich steht… wenn es zu lange, zu viel wird, können selbst bei der Waage die Fetzen fliegen. Denn sie ist es ja nicht allein, die in diesem kosmischen Spektakel, das wir derzeit erleben, mitspielt. Durch den kämpferischen Mars im Widder, der das Ganze anheizt sowie Pluto, Saturn und Jupiter im Steinbock, ist dies eine Zeit von schwierigen Konstellationen, die zu ziemlichen Spannungen führt.

Auch Uranus im Stier, der für die Wahrheit und das höhere Bewusstsein steht, hat eine enorme Sprengkraft, denn er ist im Moment der Erde sehr nah. Ihr erinnert euch… „Die heiße Phase… das Nadelöhr…“! Und es geht wie nie zuvor um Fremdbestimmung, Einschränkungen, Verordnungen, Gesetze… Macht und Meinungen bestimmen uns und diese Welt. Viele fühlen sich ausgelaugt, ohnmächtig, hilflos ausgeliefert, ziehen sich zurück und hoffen einfach, dass sich etwas ändert… haben Angst, was kommt und das ist auch gewollt.

Und ganz Viele sind wütend… ja, es brodelt offensichtlich und ganz knapp unter der Oberfläche. Oh ja, diese unglaubliche und intensive Zeit führt uns in die Tiefe und zu unseren Gefühlen… denn alles ist ein Spiegel, in dem wir immer auch uns selbst sehen! Wir müssen endlich erkennen, dass es an UNS liegt, an jedem Einzelnen, etwas zu verändern! Doch lassen wir uns nicht zu sehr von den überschäumenden Emotionen leiten, denn das macht blind…

Fange an, nicht GEGEN etwas zu kämpfen, sondern mit all deiner Kraft FÜR etwas zu sein und einzustehen! Dich einzubringen, mitzuwirken… Das ist jetzt wichtiger, denn je! Und nein, Verdrängen hilft nichts! Wir sind so oder so alle dabei! Kümmere dich jetzt gut um Dich! Auch das ist wichtig! Denn DU bist für Dich selbst verantwortlich! Niemand sonst! Bleib in deiner Kraft! Fange an, klar zu SEHEN und nimm eine übergeordnete Sichtweise ein!

Stell dir vor, wie das kosmische Licht durch dich hindurch scheint und sieh genau hin… sieh unser aller Aufgabe, das Warum! Denn es geht um uns alle, die wir uns gerade jetzt unfrei, eingeschränkt und kontrolliert fühlen, wie nie zuvor… Denn genau hier hält das Universum uns allen nun den Spiegel vor! Von all dem, was wir geschaffen – ja zugelassen haben in dieser Welt, die zerstörerische Macht über Mensch, Tier und Natur!

Wir haben es ignoriert… viel zu lange. Doch nun können wir nicht mehr wegsehen, weil es plötzlich uns selbst betrifft! Und es ist endlich Zeit, dies zu ändern, ja, aufzuwachen! Auch wenn sich Viele so fühlen, den Kopf in den Sand stecken… Wir sind nicht ohnmächtig, NICHT machtlos! Es ist ZEIT, als Menschen gemeinsam aufzustehen. Für Freiheit, für Frieden und Gerechtigkeit! Lassen wir uns nicht mehr und mehr trennen, denn Zusammenhalt ist wichtiger denn je!

Gebt euch gegenseitig Kraft, statt auszugrenzen, sprecht miteinander und lasst uns in der Liebe bleiben! Es ändert sich so so viel gerade, auch wenn es vielleicht nicht so scheint, es tut sich sehr viel im Hintergrund und Viele gehen bereits voraus! Wir können nicht mehr an Vergangenem festhalten, an dem, was längst ausgedient hat. Denn nur so kann das Neue entstehen und wachsen… wie Phönix aus der Asche.

Das Licht ist bereits da und wir alle sind Schöpfer! Es geht um Loslassen und Vertrauen! Es wird alles gut… jedoch nie mehr so, wie es war. Lasst uns kraftvoll weitergehen, denn genau so soll es sein! Ja, diese Zeit trägt enorme Wandlungskräfte und bringt sicher noch einige Überraschungen mit sich. Die Spannungen nehmen noch zu! Politische Erschütterungen, Rebellion… alles ist möglich und es wird interessant, denn auch die Wahlen in den USA stehen bevor (Einfluss Merkur).

Ja, Ihr Lieben, es bleibt spannend, im wahrsten Sinne des Wortes, und die kommenden Wochen werden wohl die intensivsten des Jahres werden! In diesem Sinne… wünsche ich euch einen wundervollen Neumond Vergesst nicht, jeder Neumond ist auch ein Neuanfang! Und vielleicht bringt er schicksalhafte Begegnungen und Ereignisse… und ganz sicher Neue Wege… in eine Neue Zeit!!!

(Sylvia Raßloff)

Neumond im Zeichen der Waage – 28.09.19 – 20:26 Uhr

Alte Wunden, das Du und das Ich…

Die Tage sind kühler geworden und oft legt sich bereits herbstlicher Nebel im Laufe der Nacht mystisch über die Landschaft, taucht sie in sanftes Licht. Sonne und Mond in der Waage lassen die Grenzen zwischen dem Du und Ich verschwimmen… und mit Chiron im Widder, „dem verletzten Heiler“ macht uns dieser Neumond auch auf alte Wunden aufmerksam… damit unser Ich endlich heil werden kann…

Ja, es geht um Gefühle und Vergangenheit, um uns selbst und um Gleichgewicht… darum, uns unseren eigenen Schatten zu stellen und was vielleicht verdrängt wurde, was im Nebel liegt, aber doch da ist und sich immer wieder unbewusst zeigt… Es geht darum, zu erkennen, indem wir rückblickend und vor allem weise auf Verletzungen und Enttäuschungen schauen – dankbar für alles, was wir lernen durften, was uns stärker gemacht hat – in Liebe anzunehmen und hinter uns zu lassen.

Alles, was wir erleben, ist gefärbt durch unsere eigenen Emotionen. Es ist dieser Spiegel, durch den wir alles sehen, der immer auch mit uns selbst zu tun hat. Treten wir mal einen Schritt zurück und betrachten Erlebnisse, Ärgernisse, Begegnungen im Jetzt und aus der Vergangenheit einmal wie ein Außenstehender, ohne diese unsere Emotionen, die alles vernebeln, können wir dahinter schauen und die Situation, die Person, das Erlebnis viel klarer sehen.

So, wie ich es auch tue in der Tierkommunikation z.B., wo es eben nicht darum geht, was ICH davon halte, ob ich das doof finde, wie Tier oder Mensch sich verhalten haben, ob ich wütend oder traurig darüber bin. Nein, ich lasse mich selbst völlig außen vor, und plötzlich kann ich SEHEN, WARUM etwas so ist, fühle mich hinein, wie sich Tier und/oder Mensch fühlten, sehe und höre NUR SIE und was dahinter steht, warum sie sich so verhalten…

Und ganz oft ist es so, dass die, die verletzen, selbst verletzt wurden… denn hinter der Wut steckt oft Angst… und hinter der Angst steht der tiefe Wunsch nach Liebe. Egal, um was es geht im Leben… Emotionen verschleiern Hintergründe und wenn ich nur MEINEN Ärger, meine Demütigung, Enttäuschung über das Geschehen lege und nie das Ganze beleuchte – die andere Seite und auch mich selbst – werde ich nie KLAR sehen und auch nicht abschließen oder verzeihen können.

„Man sieht nur mit dem Herzen gut…“ und ja, es ist wahr, denn sobald wir anfangen, Situationen eben nicht durch den Spiegel des Egos zu betrachten, sieht Vieles oft ganz anders aus… und wir fangen an, einfach zu sehen, warum der andere vielleicht gar nicht anders handeln kann/konnte. Es ist immer unser eigener Spiegel, durch den wir alles betrachten und solange wir nicht wirklich hinschauen, uns hinter Jammern und Schuldzuweisungen verstecken, werden wir nie wirklich verstehen…

um zu lernen, zu wachsen… und zu heilen. (Und besonders die Tiere sind, wenn es ums Verzeihen geht – wie so oft im Leben – unsere größten Lehrer.)

(Sylvia Raßloff)