Das ist es, was Filli zu mir gesagt hat, schon vor langer Zeit… und was uns die Tiere immer wieder sagen…
Ihr Lieben, gestern abend habe ich geschrieben, dass es körperlich ziemlich anstrengend ist zur Zeit… und Vielen von euch geht es genauso…
Ja, es ist wie ein Zerren und Ziehen von Außen… diese Energien, die uns herum- und durcheinanderwirbeln, die Nachrichten, Ängste, Theorien, Gedanken, die im Feld unterwegs sind… diese Emotionen, die auf uns alle wirken, durch die wir uns fühlen, wie zwischen hoch fliegen und ganz tief fallen… und wir sind mittendrin, sprachlos zuweilen, staunend, ängstlich, zaghaft hoffend und doch voller Zweifel.
All das wirkt auf uns, auf unseren Körper, denn wir sind alle durch dieses Energiefeld um uns herum miteinander verbunden. Und deshalb ist es so unglaublich anstrengend zur Zeit! Es ist diese vibrierende Unruhe, die wir bis in alle Zellen spüren… und doch ist all das gut, weil es Vieles offenbart und uns zurück zu uns selbst führt, ob wir wollen oder nicht… zum Wesentlichen hinter all dem…
Um in die Ruhe und ins Vertrauen zu kommen, hilft uns am besten… die Natur! Ihr Urvertrauen und die Verbindung mit ihr zu spüren und ganz tief in uns aufzusaugen… zu atmen, uns zu erden, die Kraft der Bäume und Pflanzen zu sehen, den Vögeln zuzuhören… und unserer Seele! Zu sehen und zu fühlen, dass das Leben weitergeht! Ja, das Leben ist eine Reise, wenn auch turbulent im Moment, doch ohne, würden wir nicht lernen, nicht wachsen, nicht aufwachen, nicht erkennen, nichts ändern…
Ich wünsche uns allen eine GUTE Reise… und hoffe so sehr, dass wir das Positive manifestieren können… eine neue Welt erschaffen. Die Energien sind bereits DA… Wir müssen sie nur im Sinne von ALLEM, für das große Ganze… nutzen! Es geht nicht um uns, um unsere materiellen „Werte“… Es geht einzig und allein um die Liebe zu Allem Leben! Um unser Miteinander…
Und deshalb sollten wir die Viren und Bakterien auch nicht als „unsere Feinde“ betrachten, denn auch sie sind Lebewesen, die seit Millionen von Jahren mit uns in eigentlich friedlicher Koexistenz leben, die uns unterstützen (unseren Darm, ja unser Immunsystem…) und mit denen wir normalerweise auch gut zurecht kommen. Es gibt uns nur zusammen!
WIR haben uns gegen die Natur gestellt. Das ist es, was es uns zeigen will. Auf dass wir diese Botschaft annehmen und endlich erkennen, dass nur WIR es sind, die etwas ändern können…
(Sylvia Raßloff)
Vor langer Zeit habe ich diese Zeilen geschrieben und bereits einige Male hier veröffentlicht… Ja, das wünsche ich mir ♥
Einfach mehr Leben…
Ich wünsche mir nicht mehr, sondern manchmal einfach etwas weniger… etwas stiller, etwas langsamer, etwas bewusster… Ich wünsche mir „Einfach MEHR LEBEN“… für die Natur, die Erde, die Welt, die Tiere.
Was nutzt es, mit Macht Berge zu erklimmen, um dort festzustellen, dass die Luft dünn wird, die Vegetation karger, wir einsam und angreifbar sind… spätestens dann, wenn uns klar wird, dass wir doch gar nicht kämpfen wollten, sondern leben… im Einklang mit uns und mit allem, was ist.
Einfach SEIN ist die Devise… EINFACH leben… nicht nach immer mehr, immer höher, immer weiter streben… sondern nach Ausgleich, nach Leben in Harmonie mit allem um uns herum. Die Veränderung beginnt in uns selbst! Es ist der Weg zurück zu wahren Gefühlen, zu Liebe und Wahrhaftigkeit.
Nein, ich wünsche mir nicht mehr von Dingen… Ich wünsche mir „Einfach-mehr-Leben“… für alle von uns… für diese Welt. Mehr Bewusstheit, mehr Langsamkeit, mehr Freude, mehr Dankbarkeit… um zurückzufinden zur Natur und zum Leben.
(Sylvia Raßloff)
Vielleicht wird uns jetzt, wo wir räumliche Trennung erfahren, bewusst, wie wichtig doch die wirklichen Kontakte waren – die Gespräche, die Nähe, das Zusammensein – und was in dieser digitalen Welt eigentlich alles verloren gegangen ist… durch Chats und schnelle Nachrichten, ständige Erreichbarkeit, so zwischendurch, die uns Verbindung suggerierten und uns doch eher sozial distanzierten. Jeder allein vor seinem Bildschirm, in Gruppen und „Zimmern“, die es gar nicht gibt… virtuell verbunden… Das haben wir doch jetzt, also was wollen wir mehr?
Auch hier wird uns ein Spiegel vorgehalten, dass eben die Smilies und all das… das Persönliche, die Begegnungen, die Umarmung, das Lächeln, das Leben… niemals ersetzen kann! Doch wir haben es gar nicht gemerkt, wie sehr wir uns entfernten, weil wir keine Zeit mehr hatten… immer höher, schneller, weiter strebten… und die Erfüllung in Dingen suchten, am liebsten Online, für die übriggebliebenen Stunden und Minuten… um nicht nur jetzt, sondern irgendwann vor geschlossenen Läden zu stehen, die das jetzt vielleicht nicht mehr überstehen.
Vielleicht wird uns auch bewusst, dass diese funkelnde „Scheinwelt“ hinter dem Bildschirm… hinter den falschen Wimpern und vorgegaukelten Werten… nicht die Tränen, die dazugehören, nicht das Fühlen über unsere Haut, unsere Hände, unsere Herzen… nicht das wahre Leben ist. Nicht das ehrliche… nicht das wahre Glück… an das wir uns vielleicht erinnern, wenn wir die Augen schließen, in unsere Kindheit zurück. Dieses Gefühl von nichts mehr wollen und nichts vermissen… dieses Einfach SEIN und den Moment zu erleben… sich wieder zu freuen über die kleinen Dinge und dankbar zu sein… für das, was wir haben, für das, was IST.
Ja, Glück ist ein Schmetterling, so klein, so wunderschön, so zart! Sehnsüchtig schauen wir ihm nach… doch wir können ihn nicht festhalten, weil er dann verloren ist… Und vielleicht erkennen wir jetzt auch, wie leicht die Fassade aus all den Dingen, mit denen wir uns abgelenkt haben, zusammenbricht. Vielleicht sehen wir jetzt, was vom schnellen Konsum von Dingen und Informationen übrig bleibt, denn im Gedankenkarussell, das uns ständig kontrolliert, sind wir letztendlich allein… in diesem Gefühl, nicht genug zu tun, zu haben und zu sein. Nein, Erfüllung finden wir nicht in Äußerlichkeiten…
Wir finden sie tief in unseren Herzen, dort wo Menschen, Tiere, Erlebnisse und Begegnungen unsere Seele berühren… Vielleicht verstehen wir das jetzt? Dass es das ist, was uns wirklich glücklich macht! Es sind die Tiere, die uns das zeigen, an all ihren Tagen, immer und immer wieder… doch wir haben wir es nie wirklich verstanden, was sie uns eigentlich sagen! Dass dieses Leben endlich ist! Und dass wir immer das Beste aus allem machen sollten, was es uns gibt… jetzt, nicht irgendwann, solange es uns gut geht… dass jede Stunde, jede Minute unendlich wertvoll ist.
Vielleicht fangen wir an und schauen endlich genau hin, in diesen Spiegel, den es uns allen vorhält… was bleibt und wer wir wirklich sind. Vielleicht offenbart sich uns jetzt das ganze Egoistische, das Dumme, das Verrückte, die Doppelmoral, die Dekadenz und Ungerechtigkeit dieser Menschenwelt. Und vor allem… dass wir nicht alleine hier sind! Dass sich nicht alles um uns dreht, weil die Natur da draußen einfach weitergeht. Vielleicht sehen wir jetzt, dass sie uns nicht braucht… sondern wir sie! (Ich frage mich, wo all die Menschen vorher waren, die man jetzt überall spazieren sieht?)
Und ganz sicher hält es uns auch vor Augen, wie falsch unser Jammern ist, dass wir Menschen immer nur uns selbst gesehen haben, angesichts des Leids so vieler, angesichts des Leids von all den Tieren! Wir sind alle verbunden… und so ist es auch ein Spiegel für das, was wir ignorieren. Wir alle werden uns einschränken müssen, jetzt und dann… und vielleicht wird uns dann bewusst, dass weniger manchmal mehr sein kann. Mehr Mitgefühl, mehr Bescheidenheit, mehr Dankbarkeit… Ja, vielleicht lernen wir wieder, für unsere Selbstbestimmung zu kämpfen… Für unsere Freiheit. Nicht nur für materielle Werte…
Vielleicht lernen wir… was wirklich wertvoll ist.
(Sylvia Raßloff)
Ich bin so dankbar für alles, was die Tiere für uns tun… schon immer… und jetzt ganz besonders… sind sie es, die uns bewusst machen… was wirklich wichtig ist im Leben…
Die STILLE der Tiere, ihre tiefe Verbindung zur NATUR…
ihre Einfachheit, ihre Augenblicklichkeit… EINFACH… JETZT und HIER zu sein. Nicht morgen, nicht gestern… irgendwann. Immer das BESTE zu sehen, während sie mit uns durch Höhen und Tiefen gehen.
Ihre EHRLICHKEIT, ihre Freiheitlichkeit… ihre immerwährende Suche nach FREUDE, dem GLÜCK IN DEN KLEINEN DINGEN. Ihre Bereitschaft, ALLES zu geben, und dabei immer „ECHT“ zu sein… egal, was kommt… für UNS da zu sein, zu VERZEIHEN, das GUTE in uns zu sehen… ihre unendliche LIEBE, bedingungslos… sind die größten GESCHENKE, die sie uns geben… und ALLES, was wir von ihnen lernen können!
Sie führen uns zurück zu UNS SELBST… und zeigen uns, was WIRKLICH wichtig ist im LEBEN. Tiere lassen uns selbst erkennen, Tiere lassen uns lieben… und Liebe ist der Ursprung des Lebens.
(Sylvia Raßloff)




