Ich hatte Angst, nicht geliebt zu werden, einsam zu sein… bis ich mich selbst zu lieben begann. Ich hatte Angst, Fehler zu machen, bis ich verstand… dass der einzige Fehler ist, es niemals versucht zu haben. Ich habe mich angepasst, mich selbst verleugnet, weil ich Angst vor Ausgrenzung hatte… bis mir klar wurde, dass ich es Nie allen recht machen kann und lernte, meine eigenen Grenzen zu ziehen.

Ich hatte Angst vor Verurteilung, wollte alles perfekt machen – perfekt sein… bis ich anfing, zu Mir zu stehen, zu Meinen Träumen, Meinem Weg, meinem perfekt unperfekten Ich! Ich hatte Angst, verloren, hilflos zu sein, bis ich lernte, zu vertrauen in Meine Kraft… in Mich! Ich hatte Angst, verletzt zu werden… bis ich erkannte, dass jeder Schmerz mich stärker gemacht hat!

Ich hatte Angst vor schweren Zeiten… bis ich verstand, dass sie es waren, die mich am meisten wachsen ließen. Ich hatte Angst, zu verlieren, loszulassen, bis ich lernte… dass ich Nichts festhalten kann, dass jeder Verlust eine Neue Chance, jeder Abschied ein neuer Anfang ist… und dass Alles zu mir kommt, was zu mir gehört!

Ich hatte Angst, meine Wahrheit zu sprechen, bis ich erkannte… dass es das Schweigen so vieler Menschen ist, das die Lügen dieser Welt nährt! Ich hatte Angst vor Veränderung… bis ich all die Möglichkeiten sah, die dieses Leben noch für mich bereit bereit hält. Ich fürchtete, Geschehnissen ausgeliefert zu sein… bis ich verstand, dass Ich die Veränderung bin!

Ich zweifelte an meinem Fühlen, meinem Weg, dem Ruf meiner Seele, bis ich erkannte… dass es die Starre meines eigenen Gedankengefängnisses ist, das mich davon abhält, mich selbst zu leben! Ich hatte Angst, zu sterben… bis ich anfing, mit den Seelen zu sprechen, mich wieder zu verbinden und zu erfahren, dass die Seele niemals stirbt…

Und dass Alles, was wir erleben und lernen, Teil unseres Seelenweges ist hier auf Erden! Ich hatte Angst, mich vollkommen zu öffnen, zu zeigen, bedingungslos zu lieben… bis ich erlebte, dass nur die Liebe wahre Erfüllung und Heilung bringt! Ja, ich hatte Angst vor der Dunkelheit… bis ich erwachte und das wundervolle Licht sah und fühlte… das unseren Herzen entspringt!

In diesem Sinne… Habt einen schönen Abend, ihr Lieben

(Sylvia Raßloff)

Ihr Lieben, ich wünsche euch einen wunderschönen und besinnlichen 1. Advent ♥

Es ist einer dieser Tage, an denen der Himmel nicht blau wird und die wo die Luft bereits nach Schnee riecht. Sie beobachten gemeinsam die letzten Blätter, die mit dem Wind zur Erde fallen. „Nur noch einen kurzen Moment…“, bevor es richtig kalt wird und sich die Dunkelheit über die Landschaft legt. „Ist Glück Freude? Wie vorhin, als wir gerannt sind?“ Ein kleines Stückchen rückt sie näher an ihren Freund heran, der nachdenklich in die Ferne schaut…

„Weißt du, Glück ist ein Gefühl, das du in dir trägst… und das du irgendwann geschenkt bekommst… doch keiner kann es so richtig beschreiben! Man weiß es erst, wenn es da ist! Du kannst es nicht anfassen und nicht festhalten. Es ist ein Traum, den Viele träumen. Egal wo auf dieser Welt. Alle Hunde träumen ihn… und man darf ihn niemals aufgeben. Diesen Traum, dass das Glück auf jeden von uns wartet. Niemals.“

„Aber was ist Glück, wenn du es gefunden hast?“ fragt das kleine Mädchen aufgeregt… “Glück ist, jemanden zu haben, der dich liebt. Glück ist Liebe! Ist ein Geschenk. Das Größte überhaupt… Wir Alle sind unser Leben lang auf der Suche danach. Und wenn wir es gefunden haben, tragen wir Hunde es in unseren Herzen, bewahren es, wie einen Schatz… ohne es jemals zu enttäuschen oder als selbstverständlich zu sehen.

Oh ja, Glück ist Dankbarkeit für Liebe, Wärme und Geborgenheit… für die Heimat unseres Herzens… Doch weißt du, was das wichtigste ist?“ „Nein…“ sagt das Mädchen. „Das Wichtigste ist, es weiterzugeben! Immer und überall… und für die, die es brauchen! Das ist das wahre Glück! Wir Hunde tun das in jeder Sekunde, Minute, jeden Tag, jeden Augenblick… mit einem Schwanzwedeln, einem Lachen. Ja, es ist unsere Aufgabe, Liebe und Freude zu schenken… solange wir leben!”

„Ich wünschte, viele Menschen täten das auch…“ sagt das Mädchen nach einer Weile. Sie schaut ihren Hund an… und seine braunen Augen schauen in ihre, während er sagt… „Das ist es, warum wir hier sind!“ Sie spürt den kalten Wind in diesem Augenblick gar nicht mehr, als er schließlich aufspringt und freudig wedelt…„Komm, lass uns nach Hause gehen, bevor es dunkel wird… Lass uns rennen, so wie vorhin!“

Das Mädchen zögert… „Warte, noch ganz kurz! Und was ist, wenn Ihr sterben müsst…?“ fragt sie leise. Und eine Träne kullert über ihre Wange, während sie sich ganz fest an ihren geliebten Hund schmiegt. Sanft leckt er über ihr Gesicht… „Weißt du, die Liebe stirbt nie! Sie ist ohne Zeit und Raum. Sie wird geboren… um weiterzuleben! Und auch du wirst sie wiederfinden… in einem von uns! Seelen, die zusammengehören, bleiben verbunden. Sie können sich nicht verlieren!“

(Sylvia Raßloff)

Der Adventskranz besteht nach altem Brauch aus immergrünen Zweigen und ist mit Äpfeln, Nüssen, Beeren, Tannenzapfen usw. geschmückt. Das Tannengrün bringt Glück, Schutz und Freude ins Haus.

Auf ihm sind vier Kerzen im Kreise angeordnet. Und in der Mitte des Kranzes steht eine 5. Kerze… die für das Licht der Hoffnung steht und für das das kommende Jahr! Dieses Licht brennt immer, während mit jedem Advent eine weitere Kerze dazu entzündet wird.

Die vier Kerzen im Kreis symbolisieren, dass wir alle Eins, mit allem verbunden sind… mit dem Licht der Hoffnung in unserer Mitte, das niemals erlischt!

Die Wintersonnenwende (22.12.) ist die längste Nacht des Jahres. Das Licht kehrt zurück… denn das Licht wird geboren, wenn die Dunkelheit am größten ist! Und alle fünf Kerzen brennen nun zum 4. Advent, der in diesem Jahr auch der Heilige Abend ist.

Ja, dieser Kranz steht für das Leben, für die Hoffnung und für unsere Verbindung mit Mutter Erde, der Natur und den Elementen, die der Ursprung des Lebens sind und mit denen unsere Ahnen einst noch mehr verbunden waren, als wir.

(Es ist der alte Brauch des Julkranzes, an den meine Beschreibung angelehnt ist. Hier werden 4 Wochen vor der Wintersonnenwende alle 4 Kerzen am Kranz entzündet und mit jedem Advent brennt eine Kerze weniger, was die zunehmende Dunkelheit symbolisiert. Zur Wintersonnenwende werden wieder alle 4 Kerzen entzündet und nun auch die 5. Kerze in der Mitte, die für das wiederkehrende Licht steht und als Jahreskerze für das kommende Jahr! Die Flamme der alten Jahreskerze wird an sie weitergegeben.)

In diesem Sinne… wünsche ich euch ein wundervolles 1. Adventswochenende ♥

(Sylvia Raßloff)

Schmerz, Verletzungen, Enttäuschungen…

Sind anfangs wie ein großer Felsbrocken…

der dich zu ersticken droht.

Mit der Zeit hackst du ihn Stück für Stück kleiner…

trägst die Brocken mit dir herum.

Die alten Wunden, die sich oft so schwer anfühlen.

Auch wenn du sie verdrängst, vergessen willst…

glaubst, einfach nur lernen zu müssen, damit zu leben.

Vielleicht auch, es nicht verdient zu haben, glücklich zu sein.

Und sie werden dich wieder und wieder daran erinnern…

dass es Zeit ist… Zeit, heilen zu dürfen!

Doch niemand anderer kann das, solange du es nicht wirklich willst.

Eines Tages, ohne es zu merken vielleicht… bist du dafür bereit.

Und du fängst an, dich plötzlich besser zu fühlen…

Noch nicht glücklich, aber weniger traurig, weniger unvollständig!

Jeder Tag, an dem du aufwachst und etwas anderes fühlst…

ist ein Schritt nach vorn!

Und du beginnst langsam… Stück für Stück…

all das Zerbrochene In Dir wieder aufzubauen!

Denn jede Seele hat die Fähigkeit, sich selbst zu heilen!

Und das wirst auch Du!

Eines Tages verschwinden die Tränen, löst sich der Schmerz…

Und du hast gelernt, dass du durch all das stärker geworden bist.

Dass es nach jedem Sturm wieder Leben gibt…

und dass jeder Abschied… ein Neuen Anfang ist!

(Sylvia Raßloff)