Manchmal müssen wir nicht immer „stark sein müssen“… Gefühle nicht unterdrücken, um uns selbst wieder zu spüren. Manchmal sollten wir viel mehr weinen… um viel tiefer zu gehen, das Gute wieder zu sehen… uns von Ängsten zu befreien.

Manchmal müssen wir uns verletzlich zeigen, um wahrhaft zu sein, uns nicht mehr zu belügen. Manchmal ist es nicht leicht, manchmal muss man kämpfen… und manchmal sollten wir einfach loslassen und vertrauen, dass die Seele den richtigen Weg kennt… tun, wofür dein Herz brennt.

Sie wird dich führen… um dahin zu kommen, wo wir längst angekommen sind, um herauszufinden, was du schon lange weißt. Manchmal müssen wir fallen, um zu lernen… zu fliegen.

(Sylvia Raßloff)

Sie kennt immer den richtigen Weg… und die guten und kraftvollen Energien werden dich unterstützen und leiten… die verbundenen Seelen dich führen und begleiten.

Vertraue… gib dich hinein… in den Fluss, der dich trägt… in den Fluss des Lebens! In dir ist alles, was du brauchst! Vertraue… der WEISHEIT deiner Seele!

(Sylvia Raßloff)

Der Mond über uns letzte Nacht (mit Jupiter) ♥ Wow… Danke Jens, für dieses wundervolle Bild!

(Türkei 2019)

„Was für eine magische Aufnahme…. Tiere sind Magie und du bist es auch, mein Engel 💖💕“ (Danke Silvia)

Bereits vor über 5000 Jahren feierten die Menschen Samhain und damit auch den Beginn der dunklen Jahreszeit. Es wurde getanzt, es wurden Feuer entfacht, um Licht und Wärme zu bringen für die bevorstehende kalte Winterzeit… und auch, um sich nach uraltem Glauben vor negativen Energien zu schützen.

Alles in der Natur will jetzt zur Ruhe kommen, loslassen… und die Nacht von Samhain ist es, die wie keine andere den Übergang vom Alten in das Neue symbolisiert – Leben und Sterben. Nur durch das Alte kann Neues entstehen… und so wie Mutter Natur für den kommenden Frühling, legt alles, was stirbt, den Samen für etwas Neues. Somit ist Samhain auch das Fest zu Ehren unserer Ahnen und die Tore zur Anderswelt stehen weit offen, durch die wir mit den Verstorbenen in Kontakt treten können. Bereits die Kelten waren überzeugt, dass die Toten an diesem Abend an den Ort ihres früheren Lebens zurückkehren.

In allen Kulturen hatten die Ahnen große Bedeutung und man zollte ihnen großen Respekt… nur heutzutage scheinen wir vergessen zu haben, wie wichtig diese Verbindung ist und wie groß die Kraft ist, die wir aus ihr schöpfen. Niemals können wir uns von unseren Ahnen als getrennt betrachten, denn es ist ihr Erbe, das sie an uns weitergegeben haben, das uns ausmacht… das wir in uns tragen und wodurch wir leben. Gerade jetzt ist die Zeit, sie zu uns einzuladen und ihnen zu danken, sie zu ehren, wie die Menschen es seit je her getan haben. Es wurden Mahlzeiten bereitgestellt und Opfergaben gemacht.

Auch wenn diese Nacht eine ganz Besondere ist, um uns der uralten Verbindung mit den Verstorbenen wieder bewusst zu werden, so können wir doch jederzeit mit ihnen in Kontakt treten, sie um Rat und Beistand bitten und mit ihnen sprechen! Da ich das auch sehr oft tue, weiß ich, wie sehr sie sich darüber freuen! Egal, wie Ihr den heutigen Abend verbringt, ob Ihr feiert, tanzt… nehmt euch auch die Zeit für Stille, besinnt euch eurer Wurzeln, verbindet euch mit euren Ahnen und denen, die nur darauf warten, wieder mit euch in Kontakt zu sein… Menschen und Tiere.

Zündet Kerzen an, stellt Bilder oder Gegenstände der Verstorbenen auf, erzählt ihre Geschichten… Denn die Toten sind nicht „irgendwo“, sie sind unter uns, bei uns… wenn wir uns erinnern!

(Sylvia Raßloff)

Für alle, die jemanden vermissen…

Übrigens, dieses Bild hat meine Freundin Jenny vor vielen Jahren für mich gemalt. Das Original hängt hier bei mir im Flur und ist für mich etwas ganz Besonderes, weil es die einzigartige Freundschaft zwischen Mensch und Tier zeigt… ihre Treue, die grenzenlos ist… ihre Liebe, die alle Zeiten überdauert… egal, wohin der Weg uns führt… Nein, Engel werden nicht immer mit Flügeln geschickt… sie finden uns ganz oft… auf vier Pfoten.

(Sylvia Raßloff)